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Die schönsten Burgen und Schlösser in Thüringen

Innenhof von Schloss Sondershausen / Foto: Burgerbe.de
Innenhof von Schloss Sondershausen / Foto: Burgerbe.de

Wenn es in Deutschland ein „Schlösser- und Burgenland“ gibt, dann liegt das in Thüringen. Hier konnte sich in Mittelalter und Früher Neuzeit nie ein einzelner Herrscher durchsetzen, auch nicht der Landgraf von Thüringen.

Immer war das Territorium aufgespalten. Mächtige Familien sicherten ihre Macht mit Burgen. Hinzu kamen der Erzbischof von Mainz als Herr der Stadt Erfurt und die mächtigen Wettiner aus Sachsen.

Einheimische Grafen wie die von Schwarzburg, Orlamünde und Henneberg schauten von ihren Burgen aus ins weite, „grüne Herz Deutschlands“.


Die Veste Heldburg wird zum "Deutschen Burgenmuseum" / Foto: Burgerbe.de
Die Veste Heldburg wird zum „Deutschen Burgenmuseum“ / Foto: Burgerbe.de

Jahrhundertelang bestand das heutige Thüringen aus einem Flickenteppich von Mini-Herrschaften:
Den Kleinstaaten Sachsen-Weimar-Eisenach, Sachsen-Coburg-Gotha (auf die die britische Königsfamilie zurückgeht), Sachsen-Altenburg und Sachsen-Meiningen. Hinzu kamen Schwarzburg-Rudolstadt und Schwarzburg-Sondershausen sowie die reußischen Herzogtümer.

Und jedes noch so kleiner Territorium brauchte eine hochherrschaftliche Protz-Residenz, um die Nachbarn möglichst neidisch zu machen.

Und am besten noch Jagdschlösser, Festungen, Gartenschlösser und und und. Schlösser in Thüringen gibt es daher buchstäblich „wie Sand am Meer“. Bezahlt haben’s die Untertanen, die dann gelegentlich (und äußerst selten) mal gegen ihre Herren zurückschlugen.

Schloss Friedenstein / Foto: Wikipedia / Michael Sander / CC-BY-SA 3.0
Schloss Friedenstein / Foto: Wikipedia / Michael Sander / CC-BY-SA 3.0

1918 fiel ein Großteil der Burgen/Schlösser an den Staat, viele wurden öffentlich zugänglich gemacht und zu Museen. Wobei Erben der einstigen Herrscherhäuser zum Teil noch bis in die heutige Zeit um Entschädigungen prozessieren.

Schlagzeilen machte im November 2013 der Großbrand des gerade fertig sanierten Schloss Ehrenstein. Zwei Jahre später begann der Wiederaufbau, der 2018 abgeschlossen sein soll.

An Thüringens bekanntester Burg, der Wartburg, kommt man kaum vorbei. Aber man sollte es auf keinen Fall bei der Besichtigung dieser Anlage belassen. Hier ist eine Übersicht, was man sonst noch so sehen kann:

Die Wasserburg Heldrungen: Hier kann man auch übernachten / Foto: Burgerbe.de
Die Wasserburg Heldrungen / Foto: Burgerbe.de

Burgen und Schlösser in Nordthüringen mit Eichsfeld

Burg Bodenstein

Burg Gleichenstein (Eichsfeld)

Burg Großbodungen

Burg Großlohra

Burg Hanstein

Schloss Heringen

Wasserburg Heldrungen (Jugendherberge: mein Tipp!)

Schloss Kannawurf

Burg Scharfenstein

Schloss Sondershausen (mein Tipp!)

Schloss Wiehe

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Die Drei Gleichen
Die Drei Gleichen

Burgen und Schlösser in Westthüringen mit dem Thüringer Wald

Burgenensemble Drei Gleichen

Schloss Behringen

Schloss Breitungen

Schloss Ehrenstein (Wiederaufbau läuft)

Schloss Friedenstein (Gotha)

Schloss Friedrichswerth

Schloss Reinhardsbrunn

Schloss Tüngeda

Wartburg

Schloss Wildprechtroda

Schloss Wilhelmsburg (Schmalkalden)

Veste Wachsenburg

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Die Leuchtenburg / Foto: Burgerbe.de
Die Leuchtenburg / Foto: Burgerbe.de

Burgen und Schlösser in Ostthüringen mit dem Altenburger Land

Schloss Altenburg

Schloss Beichlingen

Schloss Crossen

„Halbes Schloss“ Langenleuba-Niederhain (Einsturzgefahr)

Leuchtenburg (jetzt mit „Skywalk“)

Ordensburg Liebstedt

Burg Posterstein

Runneburg

Sommerpalais Schloss Greiz

Jagdschloss Hummelshain

Schloss Tinz (Gera)

Schloss Osterstein (Gera)

Schloss Tannenfeld

Schloss Windischleuba

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Schloss Brandenstein / Foto: gemeinfrei
Schloss Brandenstein / Foto: gemeinfrei

Burgen und Schlösser in Südthüringen

Burg Ranis

Schloss Altenstein

Schloss Brandenstein

Schloss Burgk

Schloss Ebersdorf

Schloss Elgersburg

Schloss Landsberg (Meiningen)

Schloss Wespenstein

Veste Heldburg (bald „Deutsches Burgenmuseum“)

Das waren allerdings bei weitem nicht alle Schlösser in Thüringen. Natürlich darf hier auch die inoffizielle Hymne des Bundeslands von Rainald Grebe nicht fehlen:

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