Multimillionär kauft Burg Hohneck (Heimburg) am Rhein: Was plant er?

Die Heimburg über Niederheimbach ist verkauft / Foto: gemeinfrei / Foto oben: Wikipedia / Alexander Hoernigk / CC-BY-SA 4.0
Was könnte die Sammlung eines vielfachen Millionärs krönen, der schon alles hat und sich alles leisten kann? Wie wäre es mit einer mittelalterlichen Burg am Rhein. Und zwar da, wo der Lauf des Flusses am malerischsten sein soll.

Das dachte sich wohl auch der israelische Multimillionär Alexander Dragilev. Der Unternehmer mit ukrainischen Wurzeln hat sich jetzt Burg Hohneck in Niederheimbach gekauft – mitten im UNECO-Welterbe Oberes Mittelrheintal. Die Burg wird auch Heimburg genannt, nicht zu verwechseln mit der Burg Heimburg im Harz.

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Ein Tag auf Burg Münzenberg 1218: Ein Kastellan will nach oben

Die Türme von Burg Münzenberg heute / Foto: Burgerbe.de / Bild oben: Screenshot von der ZDF-Seite

Der 1. Oktober 1218 hat es für den jungen Burgverwalter Eberhard von Münzenberg in sich. Vor dem Burgtor der gleichnamigen Veste steht der geldgierige Feind, dessen Schergen gerade Münzenberger Bauern höfe plündern.

Auf der Baustelle des neuen Burgturms, wo es jederzeit Schwerverletzte geben kann, möchte der Architekt mehr Geld. Und am Abend wird auch noch eine potentielle Braut für Eberhard mit Anhang aber ohne Mitgift zum Festmahl erwartet.

Eberhard ist zwar adelig, hat nach Jahren als Knappe auch den Ritterschlag hinter sich gebracht und managt als Kastellan das Unternehmen „Burg Münzenberg“ mit dutzenden Hilfskräften und einer kleinen Truppe plus Bürgermiliz.

Aber der Anfang 20-Jährige trägt aus Sicht der mittelalterlichen Zeitgenossen einen Makel: Seine Geburt war unehelich.
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Wasserburg am Bodensee: Grafenschloss und Fuggers Folterkammer

So sah die Halbinsel Wasserburg um 1900 aus. Bild: gemeinfrei / Bild oben: Burgerbe.de

Wasserburg. Was für ein vielversprechender Name für einen Ort am Nordufer des Bodensees.

Aber wo kommt die Bezeichnung her? Existiert hier eine mächtige Seefestung, deren Kanonen drohend Richtung Schweizer Ufer zielen?

Steht hier vielleicht ein trutziger Wehrturm, von dem aus Wasserburger Wachtposten verdächtige Bewegungen im nahen Lindau stets im Auge behielten? Gibt es eine knarrende Zugbrücke?
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Wer kennt diese Burg in Ostpreußen?

Ostpreußen war ein Land der Burgen. Die Ordensritter erwiesen sich als emsige Burgen-Baumeister zwischen Weichsel und Memel. Der Hochmeister des Deutschordensstaates residierte von 1309 bis 1454 auf der für damalige Verhältnisse gewaltigen Marienburg am Ufer der Nogat. Aber auch die nicht ganz so bedeutenden regionalen Befehlshaber saßen in zum Teil ansehnlichen Befestigungen.

Die Wikipedia „Liste der Burgen im Deutschordensstaat“ listet insgesamt 174 Objekte auf. Diese liegen heute auf den Staatsgebieten von Russland, Polen, Lettland, Litauen und Estland. Da heute die Übersicht zu behalten, ist schwierig.
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Eisenzeitliches Waffenlager auf der Wallburg Wilzenberg (Sauerland) entdeckt

Der Wilzenberg heute / Foto: Wikipedia / Jörg Braukmann / CC-BY-SA 3.0 / Foto oben: Teile der Funde / Foto: LWL-Archäologie für Westfalen/Hermann Menne
Bevor die Römer ins Sauerland kamen, war diese Ecke Westfalens wohl nicht die Friedlichste. Davon erzählt ein einzigartiger Fund von 40 Speer- und Lanzenspitzen, außerdem Bruchstücken von Schildbuckeln und Pferdegeschirrteilen sowie Werkzeugen auf dem Gelände der einstigen Wallburg Wilzenberg nahe der Stadt Schwallenberg.

Es ist der bislang größte Waffenhortfund aus der Eisenzeit in Nordrhein-Westfalen. Der Fund von etwa 100 Einzelteilen hätte gereicht, um 30 bis 40 Bewaffnete auszustätten. Er lässt interessante Rückschlüsse auf die Welt der Krieger zur Zeit der Kelten zu.

Die Archäologen des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) haben die Ergebnisse einer dreijährigen Suche jetzt zusammen mit der Stadt Schmallenberg vorgestellt.

Die gefundenen Waffen und Werkzeuge waren wohl in der Zeit zwischen 300 vor Christi und Christi Geburt unbrauchbar gemacht und einfach liegengelassen worden. Mit der Zeit versanken sie im Boden.
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