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Der eingemauerte Ritter von der Heidelberger Tiefburg

Ein solcher Harnisch (dieser gehörte Götz von Berlichingen) wurde eingemauert mitsamt Insassen in der Tiefburg gefunden / Foto gemeinfrei / Foto oben: Wikipedia / Rudolf Stricker / Lizenz: Attribution
Gruselige Funde sind auf Burgen nicht gerade selten. Eine der mysteriösesten Entdeckungen machte der Burgherr der Ruine der Tiefburg in Heidelberg im Jahr 1770.

Er stieß im Untergeschoss der Hauskapelle auf ein eingemauertes Skelett, das in einer lädierten Rüstung steckte. Die Hände des mutmaßlichen Ritters waren gefesselt.

Der Fundort war eine Art vermauerter Kaminschacht neben einer alten Wendeltreppe. Der damalige Burgherr soll beim Klopfen an die Wand einen Hohlraum erkannt und diesen geöffnet haben. Als man die Steine herausholte, brach die aufrecht an der Wand lehnende Rüstung mitsamt Skelett zusammen.
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Burg Kerpen in der Eifel: Streitobjekt und Malermotiv

Burg Kerpen hatte mächtige Tore / Foto: Burgerbe.de

Drei Söhne. Theoderich III., um das Jahr 1300 Herr auf Burg Kerpen in der nördlichen Eifel, war mit männlichem Nachwuchs gesegnet. Zu Töchtern schweigen die Quellen. Um keinen seiner Söhne zu benachteiligen, teilte er die zu diesem Zeitpunkt etwa 150 Jahre alte Burg kurzerhand in drei Erbteile.

Die Nachfahren der drei Brüder waren die nächsten hundert Jahre wohl damit beschäftigt, die jeweils anderen misstrauisch zu beäugen, ob deren Anteil nicht doch wertvoller war – wie in so vielen anderen sogenannten Ganerbenburgen.

Heute liegt Burg Kerpen weiter auf ihren drei Terrassen hoch über dem Eifelstädtchen. Überragt wird sie vom 23 Meter hohen Bergfried. 2018 hat eine Bonner Unternehmerfamilie die Burg gekauft.
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Coronavirus: Diese Burgen und Schlösser haben geschlossen

Schloss Herrenchiemsee ist wegen des Coronavirus vorerst geschlossen / Foto: Wikipedia/Guido Radig/CC-BY-SA 3.0 / Foto oben (Schloss Neuschwanstein): Wikipedia / Softeis / CC-BY-SA 3.0

Zunächst hatten Tourismus-Funktionäre lediglich über die wegen des Coronavirus ausbleibende Besucher im Februar geklagt. Um die Verbreitung des Virus nicht noch weiter zu beschleunigen, haben diverse Schlösser und Burgen nun komplett geschlossen.

Schloss Neuschwanstein: Bayerns Vorzeigeschloss im Allgäu mit jährlich 1,5 Millionen Besuchern konnte jahrzehntelang auch auf tausende Fans aus Fernost zählen.

Nun teilt die Bayerische Schlösserverwaltung mit: Schloss Neuschwanstein bleibt „bis auf weiteres für Besucher geschlossen“. Coronavirus: Diese Burgen und Schlösser haben geschlossen weiterlesen

Schloss Krugsdorf: Zwangsversteigerung abgesagt



Ein Zimmer auf Schloss Krugsdorf / Foto (und Foto oben): Wikipedia / SK49 / CC-BY-3.0
Das 2010 eröffnete Golfhotel Schloss Krugsdorf sollte am 12. März 2020 per Zwangs-versteigerung unter den Hammer kommen. Grund waren offenbar Vermögens-streitigkeiten in der Eigentümerfamilie.

Doch quasi in letzter Minute habe der die Versteigerung betreibende Gläubiger den Termin wieder abgeblasen. Das meldet der Nordkurier.

Für das denkmalgeschützte Schloss nahe Pasewalk wurde ein Verkehrswert von 1,3 Millionen Euro angegeben. Da es sich um eine Zwangsversteigerung handelte, hätte es unter Umständen für die Hälfte (680.000 Euro) erworben werden können.

Der Marstall des Schlosses, das sogenannte Bettenhaus, wurde separat angeboten. Sein Verkehrswert lag bei ca. 1,9 Millionen Euro. Ein Bieter hätte dafür bereits ab 948.650 den Zuschlag erhalten können. Hinzu wären noch Notarkosten und die Maklercourtage gekommen.

Hotelbetrieb geht ungestört weiter

Der Hotel- und Golfbetrieb war von der geplanten Versteigerung nicht betroffen. Der benachbarte Golfplatz sollte nicht mitversteigert werden. Schloss Krugsdorf: Zwangsversteigerung abgesagt weiterlesen

Burg Finkenstein in Kärnten ist für 2,35 Millionen zu verkaufen



Die Arena auf Burg Finkenstein / Foto: Wikipedia / Johann Jaritz / CC-BY-SA 4.0 / Foto oben: Wikipedia / Johann Jaritz / CC-BY-SA 4.0

Wer kann eine Burgruine mit Freiluft-Arena und Veranstaltungshalle gebrauchen? Die Burg Finkenstein in Kärnten mit ihrem 22.000 Quadratmeter großen Gelände steht gerade für 2,35 Millionen Euro zum Verkauf.

Der Erwerber der Burg oberhalb des Faaker Sees am Fuß der Karawanken wird dann in diesem Jahr unter anderem auch Gastgeber von Annett Louisan (22. August 2020), Konstantin Wecker (31. Juli) und der Oper Nabucco (18. Juli).

Verkäufer der historischen Anlage ist die Eigentümerfamilie Satran. Gerhard Satran sen., die treibende Kraft hinter der Renovierung der Burg und dem Aufbau des Veranstaltungsprogramms war 2015 im Alter von 68 Jahren gestorben.
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