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Krefeld

Museum Burg Linn: Römer-Flüche im Hafenbecken




Museumsleiter Dr. Christoph Reichmann, Kunsthistorikerin Dr. Margareta Siepen und Theo Dörkes bei der Vorstellung des Projekts im Museum Burg Linn
Der Krefelder Hafen war 1975 eine Goldgrube für Sammler römischer Funde.

Wochenlang durchkämmten Hobby-Archäologen den abgebaggerten Boden des einstigen römischen Hafenbeckens nach Münzen und anderen Preziosen. Selten kehrten sie ohne römische Relikte zurück.

In einigen Krefelder Kellern schlummern seitdem museumsreife Sammlungen antiken Materials. Jetzt will die Deutsche Forschungsgemeinschaft die Privat-Funde aus Gellep katalogisieren. Bevor es zu spät ist.
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Neuer Burgführer für Burg Linn erschienen



Dr. Christoph Reichmann und Karlherman Horster stellen den neuen Burgführer vor / Foto: Burgerbe.de
Dr. Christoph Reichmann (l.) und Karlherman Horster stellen den neuen Linner Burgführer vor / Foto: Burgerbe.de
Das Museum Burg Linn in Krefeld hat einen neuen 60-seitigen Burgführer veröffentlicht. Besucher können mit der Broschüre die Wasserburg aus dem 13. Jahrhundert, die Vorburg, das Jagdschloss und den historischen Ortskern Linn auf eigene Faust erkunden.

Die reich bebilderte Publikation beinhaltet auch Zeichnungen, die eine schnelle Orientierung ermöglichen sollen. „Natürlich sind auch neue Erkenntnisse über die Burg eingearbeitet worden“, sagt Dr. Christoph Reichmann, Leiter des Museums Burg Linn. Der Verein „Freunde der Museen Burg Linn“ hat das Buch finanziert. Es kostet fünf Euro und ist an den Kassen des Museums erhältlich.
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Kolumbus‘ Matrose und die Hexe aus der Hülser Burg



Während Christoph Kolumbus in fernen Spanien seine Expedition nach „Indien“ ausrüstete, gingen die Büttel im niederrheinischen Hüls (heute ein Stadtteil von Krefeld) auf Hexenjagd.

An einem eisigen Februarmorgen des Jahres 1492 klopften die Helfer der Obrigkeit vorsichtig, denn man konnte bei diesen schwarzmagischen Geschichten ja nie wissen, aber bestimmt an die Tür der Nesgen to Range.

Gegen die Frau lag eine Anschuldigung wegen Hexerei vor. Ihr wurde vorgeworfen, beim Hülser Bauern Heinrich Plönkes Schaden herbeigehext zu haben. Die Büttel eskortierten die ihre Unschuld beteuernde Verdächtige daraufhin ins Gefängnis der Hülser Wasserburg.
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