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Polen

Burgen und Schlösser in Polen

Rogalin: Schloss des 100-jährigen Ex-Präsidenten Polens



Schloss Rogalin / Foto: Wikipedia / Jan Jerszyński / CC-BY-SA 3.0
Schloss Rogalin / Foto: Wikipedia / Jan Jerszyński / CC-BY-SA 3.0

Schloss Rogalin: Die Kapelle / Foto: Wikipedia / J.-H. Janßen / CC-BY-SA 3.0
Schloss Rogalin: Die Kapelle / Foto: Wikipedia / J.-H. Janßen / CC-BY-SA 3.0
Zu den eigenartigen Gebilden des Kalten Kriegs gehörten Exilregierungen. Anerkannt von einer handvoll Staaten, ohne eigenes Land – aber im festen Glauben, bald schon wieder an die Macht zu kommen.

Edward Raczyński, Besitzer von Schloss Rogalin bei Posen, war ein Promi in dieser Exilantenszene. Von 1979 bis 1986 war der Graf Präsident der Republik Polen.

Also Exilpräsident mit Sitz in London, denn das republikanische Polen war schon mit dem Hitler-Stalin-Pakt faktisch untergegangen.

Zum Ärger der „Volksrepublik“ Polen, machte die vor Nazis und Russen geflüchtete Exilregierung auch nach 1945 einfach weiter.
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Die Marienburg: Stolz des Deutschen Ordens in Westpreußen



Erste Kriegsschäden auf der Marienburg im Frühjahr 1945 / Screenshot Youtube (aus Deutsche Wochenschau 17. März 1945)
Erste Kriegsschäden auf der Marienburg im Frühjahr 1945 / Screenshot Youtube (aus Dt. Wochenschau 17. März 1945)
Ein zusammengewürfelter Haufen aus 2500 deutschen Soldaten hatte sich im Frühjahr 1945 zwei Monate lang hinter den Backsteinmauern der alten Deutschordens-Festung Marienburg verschanzt.

Sie feuerten verzweifelt auf die immer wieder vordringenden Sowjets. Für die NS-Ideologie war der Platz ungemein wichtig.

Ein TV-Team des Propagandaministeriums kam vorbei, filmte Soldaten, russische Panzerwracks und Schäden am westpreußischen Gemäuer für einen Filmbeitrag der NS-Wochenschau vom 17. März 1945.
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Burg Niedzica und der Goldschatz der letzten Inka



Burg Niedzica in Polen / Foto: Wikipedia / Łukasz Śmigasiewicz / CC-BY-SA 3,0
Burg Dunajec in Niedzica, Polen: Liegt hier ein Inka-Schatz? / Foto: Wikipedia / Łukasz Śmigasiewicz / Lizenz: CC-BY-SA 3.0

Eine Knotenschnur der Inka: Die Bedeutung der Knoten ist heute vergessen. Bild: Gemeinfrei
Eine Knotenschnur der Inka: Die Bedeutung der Knoten ist heute vergessen. Bild: Gemeinfrei
1946: Bei einer Grabung auf Burg Niedzica nahe Krakau findet Andrzej Benesz ein vergrabenes Zinnrohr. Darin kommt eine jahrhundertealte Lederschnur mit Knoten zum Vorschein.

Ziemlich ungewöhnlich für Osteuropa: Mit solchen Quipu genannten Schnüren gab die Oberschicht der Inka zur Blütezeit ihres Reichs in Peru verschlüsselte Botschaften weiter.

Und was machen alte Inka in Polen?

Benesz, später Vizepräsident des polnischen Parlaments, war auf eine fantastische Geschichte gestoßen.
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