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Italien

Burgen und Schlösser in Italien

Schlösser kaufen in Italien: Trend bei Millionären



Dr. Klaus Zumwinkel war gerade zwei Jahre lang Vorstandsvorsitzender der Deutschen Post AG, da erfüllte er sich einen Traum: Für einen Gegenwert von 1,5 Millionen Euro kaufte er 1997 das Castello Tenno am Gardasee.

Weitere 1,5 Millionen soll der Spitzenmanager in Sanierung und Ausbau der Burg gesteckt haben, die heute zum Beispiel über den Luxus eines Hallenbads verfügt (der Weg zur Genehmigung des Pools im historischen Gemäuer war eine längere Geschichte…)
(Foto oben: Das Castello Tenno am Gardasee / Foto: Wikipedia / Alessandro Vecchi / CC-BY-SA 3.0)
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Mussolini-Bunker unter Villa Torlonia geöffnet



Drunter ist der Bunker: Casino Nobile im Park Villa Torloni in Rom / Foto: Wikipedia / Villa Torlonia 01302-4 modified / CC-BY-SA 3.0
Drunter ist der Bunker: Casino Nobile im Park Villa Torlonia in Rom / Foto: Wikipedia / Villa Torlonia 01302-4 modified / CC-BY-SA 3.0
Erstmals ist jetzt ein Bunker des italienischen Diktators Benito Mussolini in Rom öffentlich zugänglich. Zynischerweise liegt er in Katakomben, in denen einst jüdische Römer ihre Toten begruben.

Mussolini war die Sache mit dem Krieg nicht ganz geheuer. Offiziell betonte, er dass er „wenn Bomben fallen, auf den Balkon gehen werde“.

Historisch belegt ist, dass er sich bei Bombenalarm umgehend in unterirdische Räume zurückzog.

Bereits kurz nach dem Kriegseintritt Italiens hatte der Bunkerbau begonnen. Unter seinem Regierungssitz, dem neoklassizistischen Palazzo Venezia ließ er eine Betonzuflucht errichten – und unter dem Casino Nobile im Villa-Torloni-Park.
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Wie sieht Burg Canossa heute aus?



Die Ruine von Burg Canossa am Rande des Appenin / Fotos: Burgerbe.de
Barfuß und im Büßerhemd stapfte der deutsche König Heinrich IV. am 25. Januar 1077 den verschneiten Weg zur Burg Canossa hinauf und zeigte sich stundenlang reumütig.

Drinnen wärmte sich Papst Gregor VII. am prasselnden Kaminfeuer und verfluchte den Investiturstreit, der ihn in diese zugige Einöde getrieben hatte, statt gemütlich im Vatikan oder sicher in der Engelsburg zu sitzen.

Der Kirchenfürst dürfte erleichtert gewesen sein, dass der 26-jährige König und spätere Kaiser keine Belagerung versuchte, und unschlüssig, was er nun tun sollte. Erstmal reagierte er gar nicht auf das Klopfen des unter Kirchenbann stehenden Monarchen.
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