Das Gemälde zur Bartholomäusnacht von 1880. Karl IX. und die schwangere Königin. Bild: gemeinfrei
Paris am Morgen des 24. August 1572. Mehrere tausend Menschen sind in den vergangenen Stunde umgebracht worden. Frankreichs Königinmutter Katharina von Medici tritt mit dem jungen König und dem Hofstaat aus dem stark befestigten Palais du Louvre, der alten Burg der französischen Könige an der Seine.
Die schwarz gekleidete Monarchin ist die dominierende Figur des Bildes. Sie schaut auf die Toten, die in ihrem Blut auf dem Pflaster vor den trutzigen Mauern der Residenz liegen. Der Blick der klein gewachsenen Frau ist distanziert, abschätzig.
Querschnitt durch die Decks eines Sklavenschiffs mit menschlicher Fracht / Bild: gemeinfrei / Foto oben: Penrhyn Castle / Foto: Wikipedia / Bs0u10e01 / CC-BY-SA 4.0Die Schlösser und Herrensitze, die die sanftgrüne Landschaft rund um London, in Wales und bis hin nach Schottland sprenkeln, ziehen heute tausende Touristen an.
Weitgehend unbekannt ist, das hohe Summen Blutgeld aus Sklavenhandel und -arbeit in vielen der prächtigen Anwesen stecken.