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Berliner Schloss: Spitze Holzpfähle werden versteigert


Die Titelseite des PDF zur Berliner Schloss-Holz-Auktion / Bild: Screenshot
Die Titelseite des PDF zur Berliner Schloss-Holz-Auktion / Bild: Screenshot
Um im sandigen Untergrund der Hauptstadt irgendetwas Standfestes zu bauen, ist ein tiefes Fundament nötig. Das war auch den Preußen-Königen klar. Für ihr Berliner Stadtschloss ließen die Vorgänger Friedrichs des Großen daher 2000 angespitzte Kiefern- und Eichenstämme in den märkischen Sand rammen. Länge: 2,5 bis zehn Meter.

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Die Burgen-Suchmaschine





burgensucheBei der Suche nach Informationen über Burgen und Schlösser spuckt Google viel Unbrauchbares aus. Das muss nicht sein. Ich habe daher einfach mal eine Suche angelegt, die nur auf Burgen und Schlösser spezialisierte Seiten abfragt und die Ergebnisse nach Relevanz sortiert.

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Burgen-Suchmaschine

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www.castlesontheweb.com
www.ebidat.de
www.ruinenland.de
www.wehrbauten.de






Schweriner Schloss: Großherzoglicher Luxus mit Seeblick




Leuchten lohnt: Das Schweriner Schloss bei Nacht.
Leuchten lohnt: Das Schweriner Schloss bei Nacht / Fotos: Burgerbe.de
Besonders kleinere Potentaten haben ja in der Regel große Lust, ihre überschaubare Macht durch monströsen Luxus zu kompensieren (Nordkorea, das frühere Libyen unter Gaddafi, Bayern…).

Im hervorragend sanierten Schweriner Schloss kann man das am historischen Beispiel der Großherzöge von Mecklenburg sehr schön sehen.

Seit mehr als tausend Jahren ist die Schlossinsel im Schweriner See befestigt. Einst stürmten hier Welfen und Sachsen gegen die lokalen Obodriten-Clanchefs, heute wird nur noch politisch gefochten: Im Schloss tagt der Landtag von „Meck-Pom“. Überrannt wird bestenfalls das benachbarte Bundesgartenschau-Gelände.
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Schloss Sigmaringen – letzte Zuflucht des Vichy-Regimes


Dunkle Woken über Schloss Sigmaringen / Foto: Burgerbe.de
Dunkle Woken über Schloss Sigmaringen / Foto: Burgerbe.de
Hätte man Harry Potters Abenteuer in Hogwarts nicht vorwiegend in der Kathedrale von Durham verfilmt – das schwäbische Schloss Sigmaringen wäre eine hervorragende Alternative gewesen. Das war zumindest mein erster Gedanke, als ich das turm- und erkerreiche Schloss auf seiner Felsklippe über der Donau habe thronen sehen.

Was für eine Konstruktion, welch eine Kulisse!

So etwas kann nur entstehen, wenn Generationen einer Familie Zeit, Langeweile Muße und genügend den Untertanen abgepresstes Kleingeld haben, um grandiose Baupläne zu verwirklichen – und niemand auf die Arbeiten der Ahnen irgendwelche Rücksicht nimmt.
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Wilhelm von Oranien plante auf Schloss Dillenburg




Der Wilhelmsturm über den Kasematten von Schloss Dillenburg (Foto: Meins / Bild oben: Wilhelm von Oranien in jungen Jahren / gemeinfrei)[/caption]
Der Wilhelmsturm über den Kasematten von Schloss Dillenburg (Foto: Meins / Bild oben: Wilhelm von Oranien in jungen Jahren / gemeinfrei)
[/caption]Dass die Vereinigten Provinzen der Niederlande gegen die übermächtigen Habsburger schließlich ihre Unabhängigkeit erkämpften, hat viel mit einem eher wortkargen Fürsten aus dem hessischen Dillenburg zu tun. Wilhelm von Oranien (1533-1584) kam im Dillenburger Schloss zur Welt.

Der elfjährige Wilhelm von Nassau-Dillenburg wurde durch den Kriegstod eines Onkels zu dessen Erben – und somit zu einem der reichsten Adeligen der Niederlande. Kaiser Karl V. holte ihn aus dem engen Dilltal an seinen Hof nach Brüssel, zwecks Indoktrinierung Erziehung.
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