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Burgen in der Eifel

„Spuk“ auf Burg Satzvey mit Voodoo bekämpft



Spukt es auf Burg Satzvey? Foto: Burgerbe.de
Spukt es auf Burg Satzvey? Foto: Burgerbe.de

„Spuk im Rheinland“, das passt eigentlich nicht so recht zusammen. Die rheinischen Frohnaturen neigen nun mal dazu, auch nachts wenig schreckhaft zu sein.

Bei ausreichender Promillezahl werden sie garantiert versuchen, sich mit jedwedem Wesen – und sei es noch so paranormal – zu verbrüdern und es auf seine Trink- und Schunkelfreudigkeit zu testen. Schlechte Karten für die ruhelosen Geschöpfe der Schattenwelt.

Das bekannteste Gespenst Düsseldorfs, die kopflose Jakobe von Baden, hat man daher schon seit Jahrzehnte nicht mehr im Schlossturm der Altstadt gesehen.
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Wasserburg Veynau: Die stärkste Festung am Eifelrand



Das Herrenhaus wurde im 18. Jahrhundert wieder aufgebaut
Burg Veynau; Das Herrenhaus wurde im 18. Jahrhundert wieder aufgebaut / Fotos: Burgerbe.de
Bekannte mittelalterliche Anlagen mit reichlich Markttreiben wie Burg Satzvey am Nordrand der Eifel ziehen Besucher aus allen möglichen Ecken an. Die Strahlkraft solcher Burgen führt oft dazu, dass sehr ansehnliche Schlösser in unmittelbarer Nachbarschaft der Touristenziele weitgehend unbekannt bleiben.

Das kann natürlich auch durchaus positiv sein – wie im Fall von Burg Veynau. Die imposante Wasserburg liegt in Sichtweite der Autobahn A1 (Anschlussstelle Wisskirchen).

Wer zu den Ritterspielen von Burg Satzvey fährt, sieht ein paar Meter nach der Abfahrt von der Autobahn kurz die Türme von Burg Veynau über die Bäume ragen.

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Golfen rund um Burg Zievel



Burg Zievel: Rosafarbener Neubau von 1661, barocker Bergfried und das weiße Herrenhaus von 1828 / Fotos: Burgerbe.de
Viele Golfer lieben ja ein klassisch-edles Ambiente für ihren Sport. Das finden sie unter anderem im Umfeld von Burg Zievel bei Mechernich am Rand der Nordeifel.

Rund um die mittelalterliche Burg liegt ein 18-Loch-Golfplatz mit zum Teil grandioser Aussicht auf die historische Bausubstanz mit Bergfried und zwei Tortürmen.

Erste Erwähnung 1107

Die einstige Wasserburg im Veytal wird 1107 erstmals urkundlich erwähnt: Als Besitztum des Grafen von Limburg. Eine lange Reihe verschiedener Besitzer folgte.

Die Familie von Metternich-Müllenark ließ 1661 ein zweigeschossiges Gebäude mit Staffelgiebel anbauen. Aus dieser Zeit könnte auch die weithin sichtbare barocke Haube des Bergfrieds stammen.
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