Schlagwort-Archive: Wiederaufbau

Schloss Merode: Nach Milleniums-Brand wieder aufgebaut




Das Schloss ist normalerweise nicht öffentlich zugänglich / Foto: Burgerbe.de / Foto oben: Käthe und Bernd Limburg, www.limburg-bernd.de / CC-BY-SA-3.0 de
Das Schloss ist normalerweise nicht öffentlich zugänglich / Foto: Burgerbe.de / Foto oben: Käthe und Bernd Limburg, www.limburg-bernd.de / CC-BY-SA-3.0 de

Um Schloss Merode, eines der schönsten Wasserschlösser des Rheinlands, wäre es am 19. Juni 2000 fast geschehen. Ein schwerer Brand verwüstete die Dachstühle, ein Eckturm brannte aus.

Das Schloss-Archiv wurde ein Raub der Flammen. Zehntausende Liter Löschwasser ließen es in den Räumen Sturzbäche regnen und sorgten für zusätzliche Schäden.

Am Ende waren 80 Prozent des gerade restaurierten Schlosses erheblich beschädigt.
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1944 zerstörtes Kasteel de Keverberg feiert Wiedereröffnung



Ruine von Kasteel Keverberg vor dem Wiederaufbau / Foto: Pivos / CC-BY-SA 3.0
Ruine von Kasteel Keverberg vor dem Wiederaufbau / Foto: Pivos / CC-BY-SA 3.0 / Foto oben: Burgerbe.de

Die deutsche Wehrmacht hatte das Kasteel de Keverberg gelegen an der Maas im niederländischen Ort Kessel gerne als Unterkunft genutzt. Als die Truppen im November 1944 vor den Alliierten abzogen, steckten die Soldaten die Burg in Brand. Nicht ganz 71 Jahre später ist nun der Wiederaufbau vollendet.

Am Samstag, 26. September 2015, fand die Eröffnung der Burg in Nord-Limburg statt. Entstanden ist eine Rekonstruktion: ein Mix aus Alt und Neu. Mehr als 60 Freiwillige haben rund 25.000 Stunden zusammen gearbeitet, um den Wiederaufbau zu ermöglichen und so 600.000 Euro eingespart.
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Schloss Gottesaue: Karlsruhes Musikhochschule



Schloss Gottesaue
Schloss Gottesaue in Karlsruhe / Foto: Wikipedia / Ikar.us / CC-BY-SA 2.5

Ostseite von Schloss Gottesaue / Foto: Wikipedia / Tobias Helfrich / CC-BY-SA 3.0
Ostseite von Schloss Gottesaue / Foto: Wikipedia / Tobias Helfrich / CC-BY-SA 3.0

Wie wäre es mit einem Master in Klavierkammermusik? Oder einem Bachelor in KulturMediaTechnologie?

An der staatlichen Hochschule für Musik Karlsruhe kann man die Grundlagen einer Fülle von Berufen lernen, die irgendwie mit klassischer Musik zu tun hat: vom Orchester-Dirigenten bis zum Opern-Rezensenten im öffentlich-rechtlichen Radio.

Und das alles in einem der schönsten Renaissance-Schlösser im Ländle mit einem klangvollen Namen: Gottesaue. Schloss Gottesaue: Karlsruhes Musikhochschule weiterlesen

Die Marienburg: Stolz des Deutschen Ordens in Westpreußen



Erste Kriegsschäden auf der Marienburg im Frühjahr 1945 / Screenshot Youtbube (aus Deutsche Wochenschau 17. März 1945)
Erste Kriegsschäden auf der Marienburg im Frühjahr 1945 / Screenshot Youtbube (aus Dt. Wochenschau 17. März 1945)

Ein bunter Haufen aus 2500 deutschen Soldaten hatte sich im Frühjahr 1945 zwei Monate lang hinter den Backsteinmauern der alten Deutschordens-Festung Marienburg verschanzt und feuerte verzweifelt auf die immer wieder vordringenden Russen. Für die NS-Ideologie war der Platz ungemein wichtig.

Ein TV-Team des Propagandaministeriums kam vorbei, filmte Soldaten, russische Panzerwracks und Schäden am westpreußischen Gemäuer für einen Filmbeitrag der NS-„Wochenschau“ vom 17. März 1945.
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Burg Pyrmont: Architekt Petschniggs Eifel-Kleinod



Burg Pyrmont / Foto: Wikipedia / Túrelio / CC-BY-SA 2.5
Burg Pyrmont / Foto: Wikipedia / Túrelio / CC-BY-SA 2.5
Die wiederaufgebauten Räume sind historisierend eingerichtet. / Foto: Wikipedia / Pascal Reusch / CC-BY-SA 3.0
Die wiederaufgebauten Räume sind historisierend eingerichtet. / Wikipedia / Pascal Reusch / CC-BY-SA 3.0

Immer nur schicke Neubauten hochziehen, ist für einen Architekten auf die Dauer auch langeilig und schreit nach einem Ausgleich. So ging es auch Hubert Petschnigg vom Büro HPP (Hentrich-Petschnigg & Partner), einem der arriviertesten Bauplaner im Nachkriegsdeutschland.

Aus seiner Feder stammen die Entwürfe für die Ruhr-Universität Bochum, das NRW-Innenministerium und das Thyssen-Haus (beides in Düsseldorf). Doch wenn Petschnigg nicht über Wirtschaftswunder-Bauten brütete, zog es ihn ins bautechnische Mittelalter.
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