Schlagwort-Archive: Schlösser in Schleswig-Holstein

Schloss Salzau wird Flüchtlingsheim


Schloss Salzau hat den Besitzer gewechselt / Foto: Wikipedia / UphoffHe / Public Domain
Schloss Salzau hat den Besitzer gewechselt / Foto: Wikipedia / UphoffHe / Public Domain
Das landeseigene Schloss Salzau – einst Spielort des Schlesweig Holstein Musikfestivals – soll zur Erstaufnahme-Einrichtung für Flüchtlinge werden. Das teilte ein Sprecher des Finanzministeriums mit. Das nördliche Bundesland will kurzfristig 6500 neue Plätze für Flüchtlinge schaffen. Wie viele Flüchtlinge zu welchen Zeitpunkt ins Schloss einziehen können, werde geprüft.

„Wir werden alles mobilisieren, um Flüchtlingen ein Dach über dem Kopf zu verschaffen, damit diese nicht auf Bahnhöfen übernachten müssen“, so Finanzministerin Monika Heinold (Grüne) gegenüber der Presse.

Damit ist der geplante Verkauf des Schlosses erstmal gestoppt.
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Schloss Plön: Fielmann statt Kaiser-Söhne



Majestätisch: Schloss Plön  Foto: Wikipedia / Holger Ellgaard / CC-BY-SA 3.0 / Foto oben: Wikipedia / Bunte Nordlichter  CC-BY-SA 2.0
Majestätisch: Schloss Plön Foto: Wikipedia / Holger Ellgaard / CC-BY-SA 3.0 / Foto oben: Wikipedia / Bunte Nordlichter CC-BY-SA 2.0
1632, mitten im Dreißigjährigen Krieg, startete der Herzog des gerade durch Erbteilung neu entstandenen Mini-Landes Schleswig-Holstein-Plön ein ambitioniertes Bauprojekt.

Da sein Territorium keinen richtigen Herrschaftssitz hatte und er dringend seine Brüder in deren Handtuchgroßen Staaten beeindrucken wollte, zog Joachim Ernst von Schleswig-Holstein-Plön am Plöner See ein riesiges Schloss hoch.
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Schloss Salzau: Doch kein Verkauf an Bolko Kissling



Schloss Salzau wird doch nicht an Boko Kissling verkauft / Foto: Wikipedia / UphoffHe / Public Domain
Schloss Salzau wird doch nicht an Bolko Kissling verkauft / Foto: Wikipedia / UphoffHe / Public Domain
Kommando zurück auf Schloss Salzau. Das schleswig-holsteinische Finanz- ministerium hat überraschend mitgeteilt, dass es Schloss Salzau nicht an eine private Gesellschaft verkaufen wird. Das Land werde vom bereits unterschriebenen Vertrag zurücktreten. Das meldet der NDR.

Eine Firma des Hamburger Unternehmers Bolko Kissling hatte das bekannte Schloss kaufen wollen.

Nun teilt das Land mit, der zum 1. Juni fällige Kaufpreis von zwei Millionen Euro sei immer noch nicht eingegangen. Eine Stellungnahme des Unternehmers gibt es bislang offenbar noch nicht. Der Verkauf ist damit gescheitert.
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Bolko Kissling kauft Schloss Salzau (Archiv 2014)



Schloss Salzau hat den Besitzer gewechselt / Foto: Wikipedia / UphoffHe / Public Domain
Schloss Salzau hat den Besitzer gewechselt / Foto: Wikipedia / UphoffHe / Public Domain
(Update Juli 2014: Der hier beschriebene Verkauf des Schlosses ist einige Wochen nach Unterschrift des Kaufvertrags überraschend gescheitert. Mehr dazu hier.)

Bolko Kissling war fast am Ziel: Der Landtag von Schleswig-Holstein hat dem Verkauf von Schloss Salzau an den Hamburger Unternehmer zugestimmt. Als Kaufpreis wurden zwei Millionen Euro vereinbart.

Der Geschäftsmann und begeisterte Polospieler will das seit Jahren leer stehende Schloss nahe des Selenter Sees (Kreis Plön) nach Medienberichten selbst nutzen, es aber auch für ein Musik- und Kulturprogramm öffnen.

Gut Salzau wurde bis 2011 als Landeskulturzentrum betrieben und war bekannt als Spielort des Schleswig-Holstein-Musikfestivals (SHMF). 2012 brannte auch noch die Konzertscheune ab. Das Herrenhaus blieb erhalten.
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Schloss Ahrensburg: Kampf gegen Teichschlamm




Kissen voller Schlamm ("Geotubes") liegen vor Schloss Ahrensburg / Fotos: Burgerbe.de
Kissen voller Schlamm („Geotubes“) liegen vor Schloss Ahrensburg / Fotos: Burgerbe.de

Das Renaissanceschloss soll ab 2015 saniert werden
Das Renaissanceschloss soll ab 2015 saniert werden
Der Park von Schloss Ahrensburg zeigt sich Besuchern im Moment von seiner schlammigen Seite. Wer die Schlossfassade aus dem normalerweise optimalen Winkel fotografieren will, steht vor einem Wall riesiger Kissen in der aparten Farbe von nassen Nordseerobben.
Und das schon seit Monaten: Aus einigen Nähten sprießt bereits Gras.

Das Ganze sieht aus wie eine verunglückte Kunstinstallation oder ein hastig improvisierter Hochwasserschutzwall, ist aber ein 620.000 Euro teures Gewässerschutzprojekt mit Vorbild-Charakter.
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