Schlagwort-Archive: Kriminalität

1994: Ungeklärter Mord auf der Festung Ehrenbreitstein

Ausschnitt aus dem Fahndungsplakt der Polizei aus dem Jahr 1994 / Bild: Polizei Koblenz
Ausschnitt aus dem Fahndungsplakt der Polizei aus dem Jahr 1994 / Bild: Polizei Koblenz

In diesen Tagen jährt sich der Mord an einer jungen US-Touristin auf dem Gelände der Festung Ehrenbreitstein zum 20 Mal. Daran erinnern Rhein-Zeitung und SWR.

Die 24-jährige Amy Lopez hatte 1994 von ihrem Vater eine Europareise geschenkt bekommen. Zu Fuß begann die Texanerin am frühen Morgen den Aufstieg zur preußischen Festung über Koblenz. Sie wählte den sogenannten Felsenweg.

Dabei kam sie am Turm Aster am Südhang vorbei und betrat das nach dem Festungsplaner benannte „Arbeitszimmer des Generals von Aster“.
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Schloss Kummerow wird zum Fotokunst-Museum



Schloss Kummerow / Foto: Wikipedia / Peter Schmelzle / CC-BY-SA-3.0
Schloss Kummerow / Foto: Wikipedia / Peter Schmelzle / CC-BY-SA-3.0

Unbekannte sind zwischen Dienstag, 2. September 2014, um 16.30 Uhr, und Mittwoch, 3. September, 7 Uhr
gewaltsam ins Kummerower Schloss (Mecklenburg-Vorpommern) eingedrungen. Dort richtet ein Berliner Investor gerade ein Fotografiemuseum ein. Die Täter entwendeten Werkzeug und Zubehör. Sie konnten unerkannt entkommen.

Der Gesamtschaden beträgt laut Polizei mehrere hundert Euro. Das meldet die Polizeiinspektion Neubrandenburg in einer Pressemitteilung.
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Krefeld: Mutter in Linn erstochen. Sohn (24) verhaftet

Burg Linn: Ein Wahrzeichen von Krefeld
Bekanntestes Gebäude von Krefeld-Linn ist Burg Linn
Schreckliche Nachrichten aus Krefeld: Eine vierfache Mutter (44) wurde in Linn erstochen aufgefunden. Die Polizei nahm ihren Sohn (24) unter Totschlagsverdacht fest.

Am Samstag, gegen 3.30 Uhr, ging bei der Krefelder Polizei der Notruf ein, dass eine Frau mit einem Messer am Hals verletzt worden sei. Rettungskräfte und Polizisten trafen im Mehrfamilienhaus die Tochter (22) und den 24-jährigen Sohn der Schwerverletzten an.

Die Mutter fanden sie im Schlafzimmer auf dem Bett in einer Blutlache vor. Trotz sofortiger Reanimation konnte sie nicht gerettet werden. Die Frau war offensichtlich durch Messerstiche getötet worden. Eine Mordkommission hat die Ermittlungen übernommen.

Untersuchungen des Tatortes ergaben, dass die Frau offensichtlich auf dem Bett angegriffen und durch eine Vielzahl von Stichen im Brust- und Halsbereich getötet wurden. Hierzu wurden offenbar zwei Messer benutzt, die die Polizei Tatort gefunden hat.

Eine Vielzahl von sogenannten Abwehrverletzungen an den Händen und Unterarmen deuten darauf hin, dass das Opfer sich erheblich gewehrt hatte. Als Tatverdächtiger wurde der 24-jährige Sohn festgestellt und noch am Tatort vorläufig festgenommen. Er hatte sich bei der Tat an der Hand eine Verletzung zugezogen, die genäht werden musste.

Eine Vernehmung des Verdächtigen war nicht möglich. Wie Gerhard Hoppmann, Leiter der Mordkommission mitteilte, war er zu einer Aussage nicht in der Lage. Es liegen Anhaltspunkte dafür vor, dass eine verminderte Schuldfähigkeit oder Schuldunfähigkeit vorliegen könnte. Dies könnte laut Polizei im Zusammenhang mit dem regelmäßigen Konsum weicher Drogen des 24-jährigen stehen.

Die 44-jährige lebte von ihrem Mann getrennt und hat vier erwachsene Kinder.

Die Ermittlungen zu den Hintergründen dauern an.

Der 24-jährige wurde heute auf Antrag der zuständigen Staatsanwältin wegen Totschlags-Verdacht dem Haftrichter vorgeführt. Er sitzt in U-Haft.

Das meldet die Polizei in einer Pressemitteilung: „Mutter durch Messerstiche getötet

Nachtrag: Nach der ärztlichen Untersuchung besteht der Verdacht, dass der Verdächtige psychisch krank ist. Er wurde nach Angaben der Polizei in die geschlossene Abteilung einer psychiatrischen Klinik verlegt.




Der Tatort:

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Festung Landsberg: Uli Hoeneß saß in historischem Gefängnis



„Festungshaft“ – das klingt nach Wasser und Brot und an kalte Zellenmauern geschmiedete Gefangene in klirrenden Ketten. Ist aber alles ein Missverständnis.

Davor braucht Uli Hoeneß in der Festung Landsberg am Lech jedenfalls keine Angst zu haben, wenn er seine Haftstrafe wegen Steuerhinterziehung absitzt.

Die Festungshaft war nämlich in Preußen und Bayern eine Ehrenstrafe. Ein Arbeiter, der etwas anstellte, wurde zu ganz normalem Gefängnis verknackt: Mit Arbeitszwang und allen Schikanen. Einfache Soldaten, die etwas Gravierendes gegen ihre Pickelhauben-Vorgesetzten anstellten, mussten bis 1871 mit Festungsstrafe rechnen.

Das hieß: Einsitzen in engen Zellen der königlichen Festungen unter militärischer Aufsicht. Und schuften mit humorlosen Bewachern im Rücken.

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