Schlagwort-Archive: Eifel

Nachts ausgesperrt auf Burg Münstereifel




Rekonstruierter Wehrgang auf Burg Münstereifel / Fotos: Burgerbe.de
Rauchen ist ungesund, vor allem nachts auf Burgen: Das erlebte jetzt eine Touristin, die am Mittwochmorgen um 0.45 Uhr in der Burg Bad Münstereifel eine Zigarette rauchen wollte.

Die Frau hatte eine Ferienwohnung in der Burg aus dem 13. Jahrhundert gemietet.

Zum Rauchen stellte sie sich auf den 15 Meter hoch gelegenen Balkon ihrer Wohnung, den ehemaligen Wehrgang. Während sie rauchte, schlug plötzlich die Balkontür zu. Es war ihr nicht mehr möglich, zurück in die warme Wohnung zu kommen. Das Thermometer stand derweil bei fünf Grad.
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Schloss Bürresheim als Schloss Brunwald: Wo Indiana Jones seinen Dad befreite


Schloss Bürresheim in der Eifel: Bei indiana Jones-Fans besser bekannt als Schloss Brunwald / Fotos: Burgerbe.de
Schloss Bürresheim in der Eifel: Bei indiana Jones-Fans besser bekannt als Schloss Brunwald / Fotos: Burgerbe.de
Indiana Jones gerät je gerne vor Traumkulissen in Schwierigkeiten. Man denke nur an die Szenen in Petra/Jordanien, als er hinter dem Heiligen Gral her war.

Doch um da hin zu kommen, musste er in „Indiana Jones und der letzte Kreuzzug“ (dritter Teil der Saga) erstmal seinen Vater Prof. Jones Senior (der unerschütterliche Sean Connery) in einer tollkühnen Aktion aus den Klauen der Nazis befreien.

Die braunen Finsterlinge hielten den Archäologen nämlich auf „Schloss Brunwald“ im tiefsten Süddeutschland fest.

Die türmchenbewehrte Burg Brunwald, die im Kino zu sehen wahr, steht jedoch ganz wo anders: Die Außenaufnahmen wurden vor Schloss Bürresheim in der Eifel gedreht.
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Einstige NS-„Ordensburg“ Vogelsang ist jetzt ein Flächendenkmal


Burg Vogelsang ist jetzt ein Flächendenkmal / Foto: Wikipedia / VoWo / CC-BY-SA-3.0
Burg Vogelsang ist jetzt ein Flächendenkmal / Foto: Wikipedia / VoWo / CC-BY-SA-3.0
Die Bezirksregierung Köln hat die ehemalige NS-Ordensburg Vogelsang und den früheren Truppenübungsplatz Camp Vogelsang in der Eifel als Flächendenkmal in die Denkmalliste eingetragen.

Bisher standen nur die Gebäude der einstigen NS-Schulungsstätte für den „Führernachwuchs“ unter Denkmalschutz. Jetzt ist die gesamte Fläche von rund 140 Hektar, auf der es Bautätigkeiten der Nationalsozialisten und der später hier stationierten Nato-Truppen gegeben hat, als Denkmal eingetragen. Das meldet die Bezirksregierung Köln.

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Wasserburg Veynau: Die stärkste Festung am Eifelrand



Das Herrenhaus wurde im 18. Jahrhundert wieder aufgebaut
Burg Veynau; Das Herrenhaus wurde im 18. Jahrhundert wieder aufgebaut / Fotos: Burgerbe.de

Bekannte mittelalterliche Anlagen mit reichlich Markttreiben wie Burg Satzvey am Nordrand der Eifel ziehen Besucher aus allen möglichen Ecken an. Die Strahlkraft solcher Burgen führt oft dazu, dass sehr ansehnliche Schlösser in unmittelbarer Nachbarschaft der Touristenziele weitgehend unbekannt bleiben.

Das kann natürlich auch durchaus positiv sein – wie im Fall von Burg Veynau. Die imposante Wasserburg liegt in Sichtweite der Autobahn A1 (Anschlussstelle Wisskirchen). Wer zu den Ritterspielen von Burg Satzvey fährt, sieht ein paar Meter nach der Abfahrt von der Autobahn kurz die Türme von Burg Veynau über die Bäume ragen.

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Auf Jugendburg Neuerburg darf geklettert werden



Die Jugendburg Neuerburg / Foto: Wikipedia/Josef Thiel
Die Jugendburg Neuerburg / Foto: Wikipedia/Josef Thiel, Lizenz GNU FDL
Laut Hausordnung ist Klettern auf der Eifelburg Neuerburg streng untersagt. Ziemlich schnell könnten sonst Kinder und Jugendliche von den steilen Felsen fallen. Weil das Kraxel-Bedürfnis bei den Besuchern der Jugendburg aber nun mal da ist, sind die Herbergseltern dabei, einen Kletterparcours zu installieren.

Elemente wie eine Kletterwand und eine 15 Meter hohe und 30 Meter lange Seilwinde sind bereits fertig. Das meldet der Trierische Volksfreund.

Bestimmte Klettergeräte sollen gezielt den Teamgeist fördern, weil man nur gemeinsam hoch kommt. Auf Gemeinsamkeit und Spiritualität wird auf der Burg viel Wert gelegt.

Das sieht man auch bei den Sanierungsarbeiten: Einmal im Jahr bietet die Burgleitung „Ora et Labora“-Tage an. Dabei bessern Freiwillige schadhafte Stellen im Mauerwerk aus, bauen Geländer, etc.
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