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Wo liegen die schönsten Burgen und Schlösser der Eifel?



Die Manderscheider Burgen / Bild oben: Schloss Bürresheim bei Mayen / Fotos: Burgerbe.de

Die Eifel galt lange als das Armenhaus Deutschlands. Spöttisch-bedauernd wurde die Region jahrzehntelang „Preußisch-Sibirien“ genannt. Bis zum späten Mittelalter war die Eifel nur spärlich besiedelt. Doch Burgen entstanden in dieser hügeligen Einöde jede Menge.

Das geht auf die Lage zwischen den Territorien von Kurköln und Kurtrier, der Grafschaft Luxemburg und dem Herzogtum Jülich zurück. Zur Grenzsicherung mussten Burgen her. Ein Beispiel ist die Burg Wernerseck bei Ochtendung.

Der Trierer Erzbischof sicherte damit ab 1401 seine Grenze gegen die Gotteskrieger vom benachbarten Erzbistum Köln. Geblieben ist eine ansehnliche Ruine.
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Kronenburg: Ein Stück Spanien in der Eifel



Kronenburg - malerischer Burgort im Schatten der Ruine / Fotos: Burgerbe.de
Kronenburg – malerischer Eifel-Burgort im Schatten der Ruine / Fotos: Burgerbe.de
Wer um das Jahr 1710 das malerische Burgenstädtchen Kronenburg in der Eifel besuchte, der wandelte auf spanischem Grund.

Kam man 150 Jahre später, fand man sich an gleicher Stelle in Österreich wieder. Circa hundert Jahre weiter landete man, je nach Timing, in Frankreich, den Niederlanden, Mecklenburg oder Preußen.

Der malerische Flecken im heutigen deutsch-belgischen Grenzgebiet hat historisch einige Wechsel miterlebt. Die einst mächtige Burg wurde mittlerweile zur malerisch gelegenen Ruine.

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Burg Wernerseck soll für 861.000 Euro saniert werden



Die Burg Wernerseck in der Vulkaneifel / Foto: gemeinfrei / Foto oben: Wolkenkratzer / CC-BY-SA 4.0
Die Burg Wernerseck in der Vulkaneifel / Foto: gemeinfrei / Foto oben: Wolkenkratzer / CC-BY-SA 4.0

Große Pläne im kleinen Ochtendung: Der Gemeinderat des Eifel-Örtchens hat beschlossen, die auf seinem Gebiet stehende arg mitgenommene Burgruine Wernerseck in drei Bauabschnitten zu sichern und zu sanieren.

Außerdem soll die fünfeckige, spätmittelalterliche Ruine für Interessierte besser erreichbar werden. Die Kosten liegen laut Plan bei rund 861.000 Euro.

Damit geht ein langgehegter Traum des örtlichen Heimatvereins in Erfüllung. Vorausgesetzt, die nötigen Fördergelder kommen zusammen.
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Burg Are: Tödlicher Hubschrauberabsturz bei Sanierung



Blick von Burg Are ins Ahrtal / Fotos: Burgerbe.de
Blick von Burg Are ins Ahrtal / Fotos: Burgerbe.de

Die einstige Burg Are erhebt sich malerisch über dem Touristendörfchen Altenahr und überblickt das auenlandartige Ahrtal.

Die Ruine könnte vom örtlichen Tourismusverband nicht besser platziert sein: Sie liegt genau so hoch, dass man gerade noch bequem hinauf kommt, sich aber durch den Aufstieg Durst auf die örtlichen Winzerzeugnisse meldet. Und der Nachwuchs giert nach Eis. Beides offeriert das Straßendorf unten zur Genüge.

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Radioteleskop Stockert: Astropeiler in der Eifel belauscht Pulsare



Der Astropeiler Stockert mit seiner frei schwenkbaren 25-Meter-Antenne
Der Astropeiler Stockert mit frei schwenkbarer 25-Meter-Antenne / Fotos: Burgerbe.de
Die Eifel ist nicht nur reich an Burgen, sondern hat auch sonst einiges zu bieten: Zum Beispiel ein Stück Geschichte der Weltraumforschung.

Weltraumforschung? Jap.

Auf einem Bergrücken in der Nähe von Bad Münstereifel steht das Radioteleleskop Stockert. Der sogenannte Astropeiler war bei seiner Einweihung 1956 mit 25 Meter Durchmesser das größte frei schwenkbare Teleskop der Welt (und das teuerste Forschungsprojekt der jungen Bundesrepublik).
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