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Burgen in Sachsen

Burg Frauenstein: Sachsens größe Burgruine vor Verkauf?



Die Ruine von Burg Frauenstein / Foto: Wikipedia / Jana2508
Die Ruine Burg Frauenstein mit dem Turm „dicker Merten“ / Foto: Wikipedia / Jana2508 / CC BY 2.0

Über der Stadt Frauenstein im Erzgebirge thront die Ruine der Burg Frauenstein – die größte Burgruine in Sachsen. Sie gehört seit 1992 dem Land Sachsen, der in den 1990er Jahren viel für den Erhalt des Gemäuers getan.

Nun möchte der Freistaat die finanziellen Lasten offenbar nicht mehr schultern und sucht einen wohlhabenden Privatinvestor. „Freistaat will Burg Frauenstein loswerden“, schlagzeilt die Freie Presse.

Im Ort unterhalb der Burgmauern wird die Käufersuche des Freistaats misstrauisch beobachtet.

2009 scheiterte ein geplanter Verkauf schon einmal nach heftigem Bürgerprotest. Daraufhin gründete sich auch ein Förderverein Burg Frauenstein.
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Familienrätsel gelöst: Altes Ölbild zeigt Schloss Schwarzenberg (Sachsen)




Schloss Schwarzenberg: Gemalt und echt - im gleichen Blickwinkel gesehen
Gesucht – gefunden. Schloss Schwarzenberg: Gemalt und fotografiert – im fast gleichen Blickwinkel (das kleine Foto stammt von Tourismus Marketing Sachsen)

Am Wochenende habe ich hier diese Mail gepostet:

Vielleicht können Sie mir als Burgen-Experte weiterhelfen. Ich bin Eigentümer folgenden Bildes aus den 1930er Jahren, erworben in Chemnitz / Sachsen:

Schon meine Großeltern rätselten welche Burg dem unsignierten Gemälde als Vorbild diente.

Können Sie das Bauwerk identifizieren oder handelt es sich um ein Fantasiegemälde?

Ich habe daraus gleich mal eine Frage an die Leser gemacht: „Rätselhaftes Ölbild: Wer kennt die Burg?

Und hier die versprochene Antwort: Die Burg ist trotz märchenhaft steiler Turmhaube kein Fantasieschloss, sondern ziemlich real – und steht auch nicht irgendwo in Frankreich oder Transsylvanien.

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Altenburger Prinzenraub: Wie kam es 1455 zur Entführung?


Das heutige Schloss Altenburg / Foto: Wikipedia / WikiABG / CC-BY-SA-2.5
Das heutige Schloss Altenburg / Foto: Wikipedia / WikiABG / CC-BY-SA-2.5
In einer Julinacht des Jahres 1455 schlummern die Wettiner-Prinzen Ernst (14) und Albrecht (11) nichtsahnend in ihren Betten auf der Altenburg.

Die zu diesem Zeitpunkt schon 500 Jahre alte Festung auf einem Felsen außerhalb des gleichnamigen Städtchens galt als äußerst sicher.

Kaiser Barbarossa hatte die Burg im 12. Jahrhundert zu einer repräsentativen Kaiserpfalz ausgebaut.

Eine Wachmannschaft sorgte für den Schutz des Hofstaats des Herzogs und Kurfürsten von Sachsen (nebenbei auch Markgraf von Meißen und Landgraf von Thüringen), Friedrichs „des Sanftmütigen“.

Doch am Fuß des Burgbergs braute sich Unheil zusammen. Ritter Kunz von Kauffungen tauchte mit seinen ritterlichen Kumpanen Wilhelm von Mosen und Wilhelm von Schönfels vor der Burg auf, 30 Reiter im Rücken.

Die drei Adeligen hatten alle noch eine Rechnung mit dem Kurfürsten offen.Weiterlesen »Altenburger Prinzenraub: Wie kam es 1455 zur Entführung?