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Schloss Wachau (Sachsen) steht zum Verkauf




Anzeige bei ImoScout zum Barockschloss Wachau / Foto: Screenshot
Anzeige bei ImoScout zum Barockschloss Wachau / Foto: Screenshot / Foto oben: Wikipedia / Paulis / CC-BY-SA 3.0
Einmal Schlossherr sein in Sachsen. Diesen Traum kann sich ein kapitalkräftiger Investor jetzt erfüllen: Das schmucke Wasserschloss Wachau auf einer künstlichen Insel im Landkreis Bautzen steht bei ImoScout24 zum Verkauf. Der Preis ist Verhandlungssache.

Allerdings muss der Käufer bei der 948-Seelen-Gemeinde Wachau eine Garantie abgeben, massiv in die Sanierung der Denkmalimmobilie mit ihren üppigen 3450 Quadratmeter Wohnfläche zu investieren. Das hatte der Vorbesitzer nämlich unterlassen…
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Schloss Brandenstein (Bares für Rares) soll Gästehaus werden



Das Schloss Brandenstein soll zum Gästehaus werden / Foto: Wikipedia / Ansgar Koreng / CC-BY-SA 3.0
Schloss Brandenstein in Thüringen soll zum Gästehaus werden / Foto: Wikipedia / Ansgar Koreng / CC-BY-SA 3.0 / Foto oben: gemeinfrei
Es tut sich was im Barockschloss Brandenstein im thüringischen Ranis: An Karfreitag 2015 eröffnete im Kellergewölbe das vegane Café Cattarius mitsamt Kochschule. Sonntags nach Ostern kann man sich nachmittags die Schätze der Antiquitäten-Galerie im Schloss ansehen.

Als nächsten großen Schritt möchte Schlossbesitzer Holger Kahl ein Gästehaus mit 15 stilvoll möblierten Zimmern eröffnen, wie er der Ostthüringer Zeitung verriet. Das setzt allerdings voraus, dass er dafür Kredite bekommt…
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Graf Dohna und das Ende von Schloss Schlobitten

Schloss Schlobitten um 1860 / Bild: Sammlung Duncker / gemeinfrei
Schloss Schlobitten um 1860 / Bild: Sammlung Duncker / gemeinfrei / Foto oben: Schloss Schlobitten/Słobity: Brandruine seit 1945 / Foto: Wikipedia/Maciej Podstolski/CC-BY-SA 3.0

Als sich die Rote Armee im Winter 1944/45 durchs frostige Ostpreußen vorkämpfte, waren den Soldaten die Schlösser der „preußischen Junker“ ein besonderer Dorn im Auge.

Stalin vermutete deren Eigentümer als die eigentlichen Anstifter von Hitlers Überfall auf die Sowjetunion.
Und jetzt hieß es Rache an den Familiensitzen der verhassten „Monokelträger“ zu nehmen.



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Schloss Friedrichswerth für 899.000 Euro zu verkaufen




Schloss Friedrichswerth bei Gotha steht zum Verkauf / Foto: Wikipedia / Metilsteiner / CC-BY-SA 3.0
Schloss Friedrichswerth bei Gotha steht zum Verkauf / Foto: Wikipedia / Metilsteiner / Lizenz: CC-BY-SA 3.0

Und wieder steht eine einstige fürstliche Luxusimmobilie zum Verkauf, freilich ziemlich heruntergekommen: Schloss Friedrichswerth bei Gotha. 899.000 Euro soll das Barockschloss kosten.

Seine Geschichte ist, nunja, wechselhaft. Zu DDR-Zeiten muss das Anwesen als sogenannter Jugendwerkhof für viele der 14- bis 18-jährigen Insassen die Hölle gewesen sein. Jugendliche, die mit der SED-Diktatur nicht klarkamen, sollten hier per Zwang zu „sozialistischen Persönlichkeiten“ heranreifen. Die dabei angewandte Pädagogik bestand aus dem Dreiklang „Arbeit, Disziplin und Strafen“.
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Schloss Erlangen: Beim Brand von 1814 gefror das Löschwasser




Ein beißender Frost von bis zu -25 Grad hatte sich im Januar 1814 über Franken gelegt. Heute würden wir das „Russenpeitsche“ und „Jahrhundertkälte“ nennen und auf den Klimawandel verweisen. Im miserabel isolierten Markgräflichen Schloss Erlangen – es diente als Witwensitz – wurde derweil vor 200 Jahren gefroren und dagegen kräftig angeheizt.

Kubikmeterweiser wanderten Holzscheite in die Öfen. Aus den zehn Schornsteinen stieg unaufhörlich dichter Rauch.

Der tagelange Dauerbetrieb der überhitzten Schlote war sicherheitstechnisch keine gute Idee: Im Dachboden geriet schließlich am Mittag des 14. Januar 1814 Gerümpel in Brand.

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