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Schloss Schallaburg: Wikinger in Niederösterreich




Schloss Schallaburg / Foto: Wikipedia / Christian Jansky / CC-BY-SA 3.0
Schloss Schallaburg / Foto: Wikipedia / Christian Jansky / CC-BY-SA 3.0

Bild: Screenshot von der Schallaburg-Seite
Bild: Screenshot von der Schallaburg-Seite

Die Wikinger zogen plündernd von Russland, quer durch Europa bis Amerika. Doch ein Land haben sie auf ihrem Raubzug völlig übersehen: Österreich. Die Scharte sollte 2015 ausgewetzt werden, zumindest wissenstechnisch.

Auf Schloss Schallaburg in Niederösterreich wurde von März bs November 2015 „die bisher umfassendste Ausstellung über Wikinger in Österreich gezeigt“. Titel: „Wikinger!“.
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Stuttgarter Schloss: Der Schatz der Keltenfürstin



Grabbeigabe für die Fürstin: Keltische Goldkugeln / Foto: Regierungspräsidium Stuttgart
Grabbeigabe für die Fürstin: Keltische Goldkugeln / Foto: Regierungspräsidium Stuttgart

Kleiner Touri-Tipp für den Südwesten: Der „Schatz der Keltenfürstin von der Heuneburg“ wird bis zum 13. Dezember im Ehrenhof des Neuen Schlosses in Stuttgart gezeigt. Es ist die letzte Möglichkeit die Pretiosen für die nächsten Jahre öffentlich zu sehen.

Im Ehrenhof? Im Freien? Naja, fast: Die bedeutendsten Funde der Keltenzeit in Süddeutschland werden in einem speziell dafür aufgestellten Container präsentiert.
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Ausstellung „Memento Mori – Totentanz“ auf Burg Linn



Künstler Georg Opdenberg zeigt 30 Bilder und Installation auf Burg Linn in Krefeld. Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation
 Georg Opdenberg zeigt 30 Bilder und Installationen auf Burg Linn / Foto: Presseamt Stadt Krefeld

Das Museum Burg Linn in Krefeld zeigt ab Montag, 25. Mai 2014, die Sonderausstellung „Memento Mori – auch ein Totentanz“ mit Arbeiten von Georg Opdenberg.

„Die Darstellung des Totentanzes ist ein historisches Thema, das bis ins Mittelalter zurückreicht“, sagt Museumsleiter Dr. Christoph Reichmann. Im 14. Jahrhundert raffte die Pest circa ein Drittel der Bevölkerung in Europa dahin.

Die tödlichen Seuchen des Mittelalters  machten keinen Standesunterschied. Der „tanzende Tod“ holte Arme, Geistliche und Adlige. Hier waren sie alle gleich (natürlich bis auf Päpste und Fürsten, die sich komplett von der Außenwelt abschotten konnten).

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Diebe schicken Aschenbrödel-Ballkleid zurück



Szene aus "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel" / Bild: Screenshot
„Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“: Libuse Safrankova im Ballkleid / Bild: Screenshot

Aufatmen auf Schloss Moritzburg: Das während der Ausstellung zum Film „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ gestohlene Aschenbrödel-Ballkleid ist wieder da.

Offenbar die Diebe selbst schickten das opulente Märchenkostüm aus Brokat und Polyester jetzt per Post ans Zentralbüro von „Schlösserland Sachsen“ zurück. Das berichtet die Polizei Sachsen.

Unbekannte hatten das Aschenputtel-Kleid Ende Februar aus den Ausstellungsräumen gestohlen. Anfang Mai fahndete die Polizei nach einem verdächtigen Paar. Die beiden hatten die Ausstellung mit einer „mäßig gefüllten Tasche“ betreten – und mit einer deutlich volleren Tasche wieder verlassen.

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Celler Schloss: Wie die Welfen englische Könige wurden


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Die Ausstellung „Reif für die Insel“ wird im Celler Schloss gezeigt / Foto: Burgerbe.de
Die Welfen-Familie ist ja für ihre Fähigkeit bekannt, hausgemachte Skandalen zu überstehen. Dass es ein Zweig der Dynastie vor genau 300 Jahren mit Georg I. auf den britischen Thron schaffte und sich seitdem eisern daran festkrallt, ist vielleicht ganz passend…

Dieses „Welfen-Jubiläum“ wird 2014 im einstigen Königreich Hannover ausgiebig gefeiert. Auf Schloss Marienburg bei Hannover zeigen die Welfen Krone und Kronjuwelen – und im malerischen Celler Schloss hat die Ausstellung „Reif für die Insel“ eröffnet. Sie zeichnet den Weg des Hauses Braunschweig-Lüneburg nach London nach.

Dass Georg I. überhaupt Herrscher des Weltreichs wurde, hat er den Frauengeschichten Heinrichs VIII. zu verdanken. Der übergewichtige Tudor hatte sich bekanntlich auf recht unfreundliche Weise von Rom gelöst. Celler Schloss: Wie die Welfen englische Könige wurden weiterlesen