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Das Märchen von der Zauberflöte: Drehort Schloss Stolzenfels



Die Schauspieler von „Das Märchen von der Zauberflöte“ / Bild: ARD/WDR/Nicole Briese / Foto oben (Schloss Stolzenfels): Wikipedia / Holger Weinandt / CC-BY-SA 3.0
Beim ARD-Weihnachtsmärchen „Das Märchen von der Zauberflöte“ sind prächtige Schlösser zu sehen.

Die Drehorte liegen vor allem in Rheinland-Pfalz: Die Schlösser Stolzenfels und Bürresheim. Man kann sie besichtigen.

Und das WDR-Funkhausorchester, das die Begleitmusik liefert, kann man ohnehin immer wieder live sehen.
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Die verkaufte Prinzessin: Drehort des Märchens ist diese Burg


Dreharbeiten zum ARD-Märchen „Die verkaufte Prinzessin“. Von links: Marcus Roth (Produzent), Langston Uibel (Berthold), Kristin Alia Hunold (Sophia), Judith Neumann (Melisa / Mathis), Matthias Steurer (Regisseur) | Bild: BR / TV60 Filmproduktion GmbH / Martin Rattini / Foto oben: Wikipedia/Tilman2007/CC-BY-SA 4.0
Mit dem Weihnachtsmärchen „Die verkaufte Prinzessin“ will die ARD beim jungen und junggebliebenen Publikum punkten.

Drehort war natürlich eine Burg. Dazu musste die Produktionsfirma TV60 allerdings einige Kilometer nach Süden fahren, zur prächtigen Burg Enn (auch Schloss Enn genannt) im burgenreichen Südtirol.

Die Anlage ist seit fast 400 Jahren im Besitz der gleichen Familie.

Im Film geht es um einen Streit um die Herrschaft in einem kleinen Fürstentum, einen sagenhaften Berggeist – und letztlich um die im Märchen üblichen Geschlechterklischees. Die dpa klebte dem Streifen daraufhin das Etikett „Diversity-Märchenfilm“ auf.
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„Die zertanzten Schuhe“: Drehort Burg Querfurt



"Die zertanzten Schuhe": Dieter Hallervorden als ratloser König / Bild: Screenshot Youtube / Foto oben: Burgerbe.de
„Die zertanzten Schuhe“: Dieter Hallervorden als ratloser König mit Töchtern / Bild: Screenshot Youtube / Foto oben: Burgerbe.de
König Karl (Dieter Hallervorden) hat zwölf Töchter und entsprechend viel Ärger. Die Ausgaben für modisches Schuhwerk der Prinzessinnen wachsen ihm über den Kopf.

Und elf der zwölf aktuell getragenen Schuhpaare sind auch noch jeden Morgen kaputt.

Was in aller Welt ist nur des Nachts im Schloss los? Um diese Frage geht es in der 2011 gedrehten TV-Fassung des Grimm’schen Märchens „Die zertanzten Schuhe“.

Der Film wird immer wieder mal in der Advents- und Weihnachtszeit wiederholt. Drehort war vor allem Burg Querfurt (am westlichen Tor und im Burggraben) in Sachsen-Anhalt. Auch die Rudelsburg ist gelegentlich im Bild.
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Die Salzprinzessin: Märchen-Drehort Schloss Ehreshoven


Die Hauptdarsteller bei der Pressekonferenz zu den Dreharbeiten / Screenshot: Youtube
Die Hauptdarsteller bei der Pressekonferenz zu den Dreharbeiten / Screenshot: Youtube / Foto oben: Wikipedia/Tobias Grosch/CC-BY-SA 3.0

Der Hochsommer ist bei den öffentlich-rechtlichen immer auch Drehzeit für die Weihnachtsmärchen: Diesmal rückte das Filmteam von Askania Media im Juli auf Schloss Ehreshoven bei Engelskirchen an.

Der WDR ließ hier „Die Salzprinzessin“ als Teil der ARD-Märchenreihe „Sechs auf einen Streich“ verfilmen (Ausstrahlung: Erster Weihnachtsfeiertag 2015, 14 Uhr).

In den Hauptrollen: Leonie Brill, Leonard Lansink („Wilsberg“), Sophie von Kessel und Elvis Clausen. Das Schloss werden vor allem Fans der Serie „Verbotene Liebe“ kennen: Dort heißt es Schloss Königsbrunn und liegt nicht im Bergischen Land, sondern „bei Düsseldorf“.

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Die Handlung:
Der alte König Christoph (gespielt von einem backenbärtigen Leonard Lansink in ordensbehangener Operettenuniform) will abdanken. Da er ein fortschrittlicher Monarch ist, darf eine seiner drei Töchter erben. Und zwar die, die ihm das schönste Geschenk bringt.

Da entdeckt die Jüngste, Amelie (Leonie Brill), im Wald einen funkelnden Salzkristall – und trifft auch noch den farbigen Prinzen Thabo (Elvis Clausen, bekannt aus dem Tatort „Himmelfahrt“).

Die verstoßene Tochter

Der König findet den ihm offerierten Kristall aber gar nicht so besonders und verstößt die Tochter.

Sie darf erst zurückkehren, wenn Salz wertvoller ist als Gold und Juwelen. Doch die künftige Salzprinzessin findet unverhoffte Hilfe im Wald…

Regie führt Zoltan Spirandelli nach einem Drehbuch von Anja Jabs.

Schloss Ehreshoven um 1860 unter den Grafen von Nesselrode / Bild: Wikipedia/Sammlung Duncker/gemeinfrei
Schloss Ehreshoven um 1860 unter den Grafen von Nesselrode / Bild: Wikipedia/Sammlung Duncker/gemeinfrei

Das öffentlich nicht zugängliche Schloss Ehreshoven liegt im Aggertal zwischen Engelskirchen und Overath. Hervorgegangen ist es aus einer kleinen Burg des 14. Jahrhunderts. Das dreiflügelige Herenhaus und die Vorburg stammten vom Ende des 17. Jahrhunderts.

Mehr als 500 Jahre lang war die Anlage im Besitz der Familie von Nesselrode. Die letzte Vertreterin des alten Geschlechts, Marie-Elisabeth Gräfin von Nesselrode, vermachte das Anwesen schließlich 1920 der wohlhabenden Adels-Genossenschaft Rheinische Ritterschaft, damit diese dort ein adeliges Damenstift einrichte.

Heim für adelige Seniorinnen

Die Ritterschaft richtete das bis heute bestehende „Adels-Altersheim“ Stift Schloss Ehreshoven ein und nimmt dort blaublütige, katholische, ledige/verwitwete Damen ohne Vermögen auf.




Meist verbringen hier Gräfinnen und Baroninnen ihren Lebensabend, deren Familien ihre großen Besitzungen in Pommern, Ostpreußen, Schlesien und dem Gebiet der ehemaligen DDR nach dem Krieg durch Enteignung verloren haben.

Die adeligen Damen haben immer mal wieder Besuch von Filmteams, wenn nicht gerade unumgängliche Corona-Vorsichtsmaßnahmen solche Aktionen unmöglich machen.

Für das ARD-Weihnachtsmärchen von 2017 „Das Wasser des Lebens“ wurde im Juni 2017 ebenfalls auf Schloss Ehreshoven gedreht. Die Märchenverfilmung frei nach den Brüdern Grimm wurde erstmals an Weihnachten 2017 gesendet.

Und auch das Team von ZDF-„Sketch History“ war schon auf Schloss Ehreshoven zu Gast. Der Dachboden des Schlosses wurde dabei kurzerhand zum Bauch eines Sklavenschiffs.

Wer noch mehr Lust auf Weihnachtsmärchen mit Schlössern und Burgen hat: In der ARD wird am 25. Dezember 2023 um 15.30 Uhr „Die verkaufte Prinzessin“ ausgestrahlt.

Weiterlesen:

Der WDR informiert in einer Pressemitteilung: „WDR verfilmt „Die Salzprinzessin“ für die ARD-Reihe „Sechs auf einen Streich“

Hier ein Bericht der WDR-Lokalzeit von den Salzprinzessin-Dreharbeiten:



„Sendung mit der Maus“: Drehort Burg Hohenzollern



Dem Geheimnis von Burg Hohenzollern geht es jetzt an den Kragen: Zumindest in der „Sendung mit der Maus“. Am Sonntag (1.12.2013) strahlten ARD und Kinderkanal eine Folge aus, die zum Teil auf der Hohenzollernburg über Hechingen spielt.

Es geht aber nicht um gruselige Geister, finstere Kerker oder versteckte Schätze im Preußenschloss sondern um Kronleuchter. Genauer: Um die sechs übertrieben großen Kronleuchter des Grafensaals mit ihren insgesamt 288 Kerzen.
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