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Archäologie

Maulwürfe finden Reste von ostfriesischer Häuptlingsburg



Gräbt gerne: Der europäische Maulwurf / Foto: Wikipedia / Didier Descouens / CC BY 3.0
Manchmal haben Archäologen auch tierische Grabungshelfer. In Neermoor (Gemeinde Moormerland/Landkreis Leer) in Ostfriesland wunderte sich Freizeitarchäologe Theo Mindrup über Bauschutt, den Maulwürfe bei ihrer Wühlarbeit auf einer Wiese an die Oberfläche befördert hatten.

Er grub nach und fand einen historischen Ziegel, einen sogenannten Klosterformatstein.

Archäologen sahen sich die Sache an und stellten fest, dass die fast blinden Insektenfresser auf die Fundamente einer mutmaßlichen Häuptlingsburg gestoßen waren. Eigentlich sollten an dieser Stelle Wohnhäuser entstehen. Das wird jetzt noch ein bisschen dauern.
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Schloss Kannawurf: Grabung nach Renaissance-Garten




Schlossherren der Renaissance und des Barock waren oft auch Gartenfreunde. Schließlich bringt großzügiger, symetrischer Schmuck aus Blumen, Wegen und Wasserläufen so ein prächtig-verspieltes Gebäude erst richtig zur Geltung.

Und wenn es gerade keine dringenden Regierungsgeschäfte zu erledigen gibt, kann man mit der Liebsten nach Herzenslust lustwandeln. Heute sind gelegentlich Archäologen solchen Gärten auf der Spur…

So ist das jetzt auch bei einer Grabung auf dem Gelände von Schloss Kannawurf in Thüringen, dessen Renaissance-Garten bis 2016 wieder erstehen soll. Dazu muss man aber erstmal wissen, wie er überhaupt ausgesehen hat. (Foto: Wikipedia / Michael Sander / CC BY 3.0 DE)
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13-Jährige entdeckt vergessenes Schloss Scheidingen



Die Kürzung würde auch Archäologische Grabungen betreffen. Foto: Wikipedia/Axel Hindemith
Archäologische Grabung: Häufig machen erst Funde von Laien die Geschichtsforscher aufmerksam /  Foto: Wikipedia / Axel Hindemith / CC BY 3.0 DE
So klingen Geschichten aus einem kitschigen Jugendroman: Ein Mädchen hört Erzählungen von einem vergessenen Schloss in ihrer Nähe und macht sich auf die einsame Suche.

Natürlich begleitet von ungläubigen Blicken Erwachsener und dem Spott Gleichaltriger, die ihre Misserfolge genüsslich herumtratschen.

Und dann passiert, womit niemand gerechnet hat (außer natürlich die treuen Leser der Geschichte): Sie stößt auf die versunkenen Reste früherer Pracht und findet mindestens einen Schatz – und die zunächst ahnungslosen Archäologen kommen und staunen.

Verrückterweise ist genau so etwas jetzt in einem kleinen Ort bei Soest in NRW passiert. Davon berichtet der Soester Anzeiger.
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