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Archäologie

Terrormiliz Daesh („IS“) zerstört Kulturerbe



Das Foto soll die Zerstörung einer assyrischen Statue aus Tell Ajaja (Nordsyrien) zeigen (Foto: www.apsa2011.com)
Das Foto soll die Zerstörung einer assyrischen Statue aus Tell Ajaja (Nordostsyrien) zeigen (Foto: www.apsa2011.com)
Der Vormarsch der Terrormiliz Daesh („IS“) bedroht das kulturelle Erbe im Gebiet des von den Terroristen ausgerufenen „Kalifats“ im Irak und in Syrien. Der Hass der Fanatiker richtet sich gegen Statuen, Gräber und alle bildlichen Darstellungen. Das Abbilden von Menschen und Tieren verstößt nach Ansicht der Fanatiker gegen den Koran. Antike Götterstatuen sehen sie als „Götzenbilder“, die vernichtet werden müssen.
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Burg Wahrenholz-Grabung: Die Spur der Christen-Miliz



Lageplan der Überreste von Burg Wahrenholz, die Anfang des 20. Jahrhunderts noch sichtbar waren / Foto: gemeinfrei
Lageplan der Überreste von Burg Wahrenholz, die Anfang des 20. Jahrhunderts noch sichtbar waren / Foto: gemeinfrei
Das östliche Niedersachsen um das Jahr 1000: Eine ungemütliche Zeit.

Scharmützel zwischen christlichen und heidnisch-slawischen Milizen örtlicher Warlords waren an der Tagesordnung.

Und US-Soldaten als Weltpolizisten liefen auch keine herum. Nordamerikaner feierten damals lieber zuhause Gelage mit dem zarten Fleisch fetter Prärie-Bisons.

In dieser misslichen Lage fanden die Einheimischen auf dem Gebiet des heutigen Niedersachsen angesichts der ständig auftauchenden Feinde Zuflucht in runden Wallanlagen.

Man darf sich da jetzt keine massige Granit-Burg vorstellen: Die Befestigungen bestanden aus Holz und Lehm und einem tiefen Graben.

Wie das aussah, kann man am Nachbau der Slawenburg Raddusch in der Niederlausitz sehen.
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Beelitz: Unbekannte Burg entdeckt?



Unter der Beelitzer Stadtpfarrkirche wurden Mauerreste aus dem 12. Jahrhundert entdeckt / Foto: Wikipedia / Doris Antony / CC-BY-SA 3.0
Unter dem Platz vor der Beelitzer Stadtpfarrkirche wurden Mauerreste aus dem 12. Jahrhundert entdeckt / Foto: Wikipedia / Doris Antony / CC-BY-SA 3.0

Überraschung bei einer Grabung an der Beelitzer Stadtpfarrkirche Sankt Marien und Sankt Nikolai (Brandenburg). Unter dem Kirchplatz stießen Archäologen auf ein rundes Fundament aus Feldstein, mutmaßlich aus dem 12. Jahrhundert.

Das hat allerdings nichts mit der 1247 erstmals erwähnten, heute evangelischen Kirche zu tun. Eine Hypothese der Archäologen: Es könnte sich um Grundmauern einer bislang unbekannten Burg handeln – oder (weniger geheimnisvoll) um Reste eines Brunnens. Das melden die Potsdamer Neuesten Nachrichten.
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