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Sachsen

Geschichten zu Burgen und Schlössern im Freistaat Sachsen.

Graffitis kleiner Prinzen auf Schloss Rochlitz entdeckt



Ein prinzliches Graffiti / Screenshot: Facebook
Ein prinzliches Graffiti / Screenshot: Facebook
Bei der Restaurierung des (ziemlich beeindruckenden) sächsischen Schlosses Rochlitz sind Wandzeichnungen entdeckt worden. In der zweiten Hälfte des 15. Jahrhundert haben Burgbewohner „Comics“ in den Putz dreier Fensternischen geritzt. Das meldet der Mitteldeutsche Rundfunk MDR.

Zu sehen sind unter anderem die ziemlich ungelenke Zeichnung eines (nackten) Königs, eines Berittenen und von Kanonen. Im Schloss wurden zu dieser Zeit Prinzen der Wettiner unterwiesen.

Beim MDR ist man – vielleicht nach den Erfahrungen mit Prinz Harry? – überzeugt, dass nur junge Blaublüter für die Graffitis in Frage kommen. In diesem Fall wären  die Ritzereien ein deutschlandweit einmaliger historischer Unfug, der sich sicher bestens als Besuchermagnet vermarkten lässt.Weiterlesen »Graffitis kleiner Prinzen auf Schloss Rochlitz entdeckt

1,5 Millionen für die Schwarzküche von Burg Mildenstein



Burg Mildenstein / Fotos: Burgerbe.de
Burg Mildenstein / Fotos: Burgerbe.de

Der Freistaat Sachsen stellt in den kommenden zwei Jahren 1,5 Millionen Euro für die weitere Restaurierung von Burg Mildenstein zur Verfügung. In erster Linie soll die sogenannte Schwarzküche, die größte Küche der mittelsächsischen Burg, wieder erstehen. Das meldet die Sächische Zeitung.

Bei der Restaurierung war die Lage des alten Rauchabzugs zutage getreten. Die Feuerstelle soll nun wieder funktionsfähig gemacht werden – wenn der Brandsachverständige Grünes Licht gibt, könnte dort später auch wieder ritterlich gekocht werden.

Im sogenannten Herrenhaus soll außerdem der inzwischen vierte Rittersaal der Burg entstehen, dominiert von einem offenen Kamin.
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Vorbild Guédelon: Der verschobene Burgbau von Bautzen



Burgbaustelle Guédelon: Auch ein Vorbild für Bautzen / Foto: Burgerbe.de
Burgbaustelle Guédelon: Auch ein Vorbild für Bautzen in Ostsachsen

Das französische Burgenbau-Projekt Guédelon strahlt bis nach Sachsen: Die Firma Civitas Bautzen GmbH möchte am Ufer eines Stausees bei Bautzen einen Erlebnispark errichten, dessen Zentrum eine mittelalterliche Burg sein soll.

Der Clou: Burg und Parkgebäude sollen von 40 bis 50 Mitarbeiter und ehrenamtlichen Helfern mit mittelalterlichen Methoden errichtet werden.

Die Handwerker hätten so jahrelang einen Job – und könnten den (zahlenden) Besuchern gleich etwas über die Arbeitstechniken der damaligen Zeit erzählen. Auf den Areal ist reichlich Platz: Es hat eine Größe von 24 Fußballfeldern.Weiterlesen »Vorbild Guédelon: Der verschobene Burgbau von Bautzen