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verschwundene Burgen

Festung Leipzig: Was blieb von der Pleißenburg?

Leipzig ist nicht gerade als Burgstadt bekannt. Das ist ein bisschen unfair, denn am Rand der Altstadt der sächsischen Metropole stand bis vor gut 130 Jahren die Pleißenburg.

Und sieht das Neue Rathaus mit seinem hochaufragenden Turm nicht doch sehr wehrhaft und geradezu märchenhaft-wilhelminisch-burgartig aus? Das ist jedenfalls kein Zufall.

Beim jährlichen Wave-Gotik-Treffen (WGT) zu Pfingsten dient das Rathaus im Stil des Historismus den schwarzgewandeten Besucherinnen und Besuchern jedenfalls immer wieder als Hintergrundkulisse für Selfies und Paarbilder.

Edel, edel. Treppe im Neuen Rathaus Leipzig. / Foto: Wikipedia / Fred Romero / CC-BY-SA 3.0 / Foto oben: Burgerbe.de

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Gronau: Reste einer Wasserburg unter Tiefgarage gefunden



Die Wetterfahne in Form eines Schwans wird freigelegt.
Foto: W. Essling-Wintzer / LWL-Archäologie für Westfalen / Bild oben: Rest des Bergfrieds / Foto: Hartmut Springer / Untere Denkmalbehörde der Stadt Gronau
Kaufhaus-Besucher in Gronau (Münsterland) haben ihre Autos jahrzehntelang über den Resten einer mittelalterlichen Wasserburg geparkt.

Das kam bei einer archäologischen Grabung heraus, die auch viele überraschende Funde aus der Zeit der Burg ans Tageslicht brachte.

Hintergrund: Von 1365 erstmals erwähnten einstigen Wasserburg Gronau ist seit Jahrhunderten oberirdisch nichts mehr zu sehen. Die Burg war im Lauf der Zeit zu einem Renaissanceschloss geworden.

Schloss als Witwensitz

Die Witwen der Fürsten zu Bentheim-Tecklenburg-Rheda verbrachten hier im 17. Jahrhundert ihren Lebensabend.
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Beelitz: Unbekannte Burg entdeckt?



Unter der Beelitzer Stadtpfarrkirche wurden Mauerreste aus dem 12. Jahrhundert entdeckt / Foto: Wikipedia / Doris Antony / CC-BY-SA 3.0
Unter dem Platz vor der Beelitzer Stadtpfarrkirche wurden Mauerreste aus dem 12. Jahrhundert entdeckt / Foto: Wikipedia / Doris Antony / CC-BY-SA 3.0

Überraschung bei einer Grabung an der Beelitzer Stadtpfarrkirche Sankt Marien und Sankt Nikolai (Brandenburg). Unter dem Kirchplatz stießen Archäologen auf ein rundes Fundament aus Feldstein, mutmaßlich aus dem 12. Jahrhundert.

Das hat allerdings nichts mit der 1247 erstmals erwähnten, heute evangelischen Kirche zu tun. Eine Hypothese der Archäologen: Es könnte sich um Grundmauern einer bislang unbekannten Burg handeln – oder (weniger geheimnisvoll) um Reste eines Brunnens. Das melden die Potsdamer Neuesten Nachrichten.
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