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Schloss verfällt

Schloss Mallin: Teures Verfallsobjekt



Schloss Mallin steht mal wieder zum Verkauf / Foto: Wikipedia / Niteshift / CC-BY-SA 3.0
Schloss Mallin steht mal wieder zum Verkauf / Foto: Wikipedia / Niteshift / CC-BY-SA 3.0

Schloss Mallin in Mecklenburg könnte ein Schmuckstück des Historismus sein. Wenn sich denn ein Investor finden würde, der Geld für den Erhalt in die Hand nimmt und nicht auf den eigenen Profit schaut.

Seit 1991 steht das schlossartige Herrenhaus des Barons von Hauff aus den Jahren 1870/71 leer und wird langsam zur romantischen Ruine mit zwei spitzen Treppentürmen und eingeworfenen Fenstern als sichtbaren Zeichen.

Der aktuelle Besitzer, ein Berliner Immobilienhändler, möchte 280.000 Euro dafür haben und weist im Gegenzug auf die hohen Abschreiungsmöglichkeiten hin.
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Sächsisches Barockschloss Wölkau verfällt




Schloss Wölkau verfällt / Foto: Tnemtsoni / CC-BY-SA 3.0
Die deutsche Einheit war die Rettung für viele verwahrloste Gutshäuser und Schlösser auf dem Gebiet der ehemaligen DDR.

Leider gibt es aber auch Immobilien, deren geplante Sanierung nach 1990 an eigenwilligen „Investoren“ gescheitert ist und die nun umso schneller verrotten.

Ein tragisches Beispiel für den Nach-Wende-Verfall ist das barock-klassizistische Kleinod Schloss Wölkau in Sachsen. Daran erinnert jetzt dankenswerterweise FAZ-Feuilletonredakteur Andreas Platthaus.

Der kursächsische Rittmeister und Veteran der Türkenkriege Christoph Vitzthum von Eckstädt hatte 1659 das in die Jahre gekommene Rittergut Kleinwölkau gekauft.
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Schloss Friedrichstanneck wird zur Ruine




Die Thüringer Allgemeine berichtet über Schloss Friedrichstanneck
Die Thüringer Allgemeine berichtet über Schloss Friedrichstanneck / Bild: Screenshot

Wie wird ein Schloss zur Ruine? Beim thüringischen Schloss Friedrichstanneck lässt sich das genau verfolgen. Man muss die Immobilie nur ein paar Jahre unbewohnt herumstehen lassen.

Johann Adolf von Sachsen-Gotha-Altenburg (1721-1799) würde der baufällige Zustand des Schlosses wohl die Zornesröte ins Gesicht treiben.

Der General aus der Familie der Wettiner hatte im Siebenjährigen Krieg auf der falschen Seite gestanden (nämlich auf der Sächsischen).

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