Museumsleiter Dr. Christoph Reichmann, Kunsthistorikerin Dr. Margareta Siepen und Theo Dörkes bei der Vorstellung des Projekts im Museum Burg LinnDer Krefelder Hafen war 1975 eine Goldgrube für Sammler römischer Funde.
Wochenlang durchkämmten Hobby-Archäologen den abgebaggerten Boden des einstigen römischen Hafenbeckens nach Münzen und anderen Preziosen. Selten kehrten sie ohne römische Relikte zurück.
In einigen Krefelder Kellern schlummern seitdem museumsreife Sammlungen antiken Materials. Jetzt will die Deutsche Forschungsgemeinschaft die Privat-Funde aus Gellep katalogisieren. Bevor es zu spät ist. Weiterlesen »Museum Burg Linn: Römer-Flüche im Hafenbecken
Burg Landshut in Bernkastel-Kues – umgeben von Weinbergen, wie sich das gehört in Rheinland-Pfalz / Foto: Wikipedia/O de Andrade/CC BY-SA 3.0
Wo sich heute die Ruine von Burg Landshut (Bernkastel-Kues) inmitten von Weinbergen erhebt, lag in spätrömischer Zeit ein Kastell. Es sollte den Nachschub entlang der Mosel zum Rhein – der jahrhundertelangen militärisch gesicherten Grenze des Imperiums – sichern.
Genaueres von der Existenz des Kastells, das dem Ort „Bernkastel-Kues“ seinen Namen gab, weiß man erst seit Mai 2012. Damals stießen Archäologen bei einer Grabung in der Burgruine auf die unverkennbaren römischen Spuren.
Nun will die Stadt Fördergelder beantragen, um einen Rundweg auf die römischen Relikte hin auszuschildern. Auch eine bessere Erschließung der Burgruine ist Thema. Darüber berichtet der Trierische Volksfreund.
Wer vom Rheinland aus immer weiter nach Westen fährt, landet irgendwann unweigerlich in Brest an der bretonischen Atlantikküste.
Die riesige, vor den Stürmen des Ozeans schützende Bucht an der Mündung des Penfeld, zieht Schiffer an, seit sich der Mensch überhaupt in dieser stürmischen Region aufs Wasser wagt. Weiterlesen »Château Brest: Marinebasis seit der Römerzeit