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Hexenverfolgung

Abergeldie Castle drohte nach Ufer-Abbruch einzustürzen




Abergeldie Castle in besseren Tagen / Foto: Wikipedia / Peter Gordon / CC-BY-SA 2.0 / Foto oben: Screenshot Youtube
Abergeldie Castle in besseren Tagen / Foto: Wikipedia / Peter Gordon / CC-BY-SA 2.0 / Foto oben: Screenshot Youtube
Angst um das 465 Jahre alte Abergeldie Castle: Nach lang anhaltenden Regenfällen hat der dramatisch angeschwollene schottische Highland-Fluss Dee ein 20 Meter breites Stück Steilufer direkt am Schloss weggerissen.

Der vierstöckige, 465 Jahre alte Wohnturm droht unterspült zu werden und einzustürzen. Ein massives Fundament, das die Standfestigkeit sichern würde, ist nicht vorhanden – es gibt lediglich einen Keller.

Das gut erhaltene Schloss wurde geräumt. Sicherungsarbeiten sind angelaufen.
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Schloss Dillingen: Ärger um Gedenkstein zur Hexenverfolgung



Schloss Dillingen / Foto: Burgerbe.de
Schloss Dillingen / Foto: Burgerbe.de
Vor 280 Jahren wurde vor Schloss Dillingen die Bürgerin Barbara Zielhauser als Hexe erdrosselt.

Der damalige Augsburger Fürstbischof Joseph von Hessen-Darmstadt sah es mit Wonne.

Auch seine Nachfolger sahen keinen Grund, das Verbrechen irgendwie zu thematisieren. Das ging so bis weit in die 1990er Jahre.

Als 1994 ein Gedenkstein an den Justizmord von Schloss Dillingen erinnern sollte, war der Widerstand des Bischöflichen Ordinariats erstmal groß.Weiterlesen »Schloss Dillingen: Ärger um Gedenkstein zur Hexenverfolgung

Scheiterhaufen auf Burg Hexenturm



Der Hexenturm in Idstein / Foto: Burgerbe.de
Der Hexenturm in Idstein / Foto: Burgerbe.de / Bild oben: Ein historisches Flugblatt (gemeinfrei)
Das Heilige Römische Reich Deutscher Nation in der Frühen Neuzeit muss der Romanwelt Harry Potters geglichen haben: Überall wimmelte es von Hexen, die angeblich die Rückkehr von Du-weißt-schon-wem vorbereiteten und den unbedarften Muggeln und deren Vieh Schaden anhexten.

Der Ruf der mutmaßlichen Schwarzmagierinnen war derart legendär, dass jedes Städtchen, dass etwas auf sich hielt, ein Bauwerk zum Hexenturm erklärte.

Die (früher oder später unter der Folter) geständigen Frauen wurden während Untersuchung und Prozess dort eingesperrt, um sie anschließend zu verbrennen oder zu ertränken. In letzterem Fall war ihre Unschuld erwiesen, was aber keine weiteren irdischen Folgen hatte.

Ganz so einfach war es natürlich nicht, denn ein Großteil der erhaltenen „Hexentürme“ war in der betreffenden Zeit einfach Teil der Stadtbefestigung und beherbergte bestenfalls gelangweilte Wachleute.

Gruselgeschichten für Touristen

Nach Niederlegung der Festungswerke bekam das oft einzige erhaltene Bollwerk im romantisierenden 19. Jahrhundert durch schlaue Ratsherren den Namen „Hexenturm“ verpasst. Mit solcherart Anspielungen auf alte Gruselgeschichten wollte man den Tourismus ankurbeln und die örtliche Geschichte hochhalten.
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