Schlagwort-Archive: Dachsanierung

Schloss Coswig: Landkreis setzt Frist für Dach-Reparatur


Schloss Coswig an der Elbe / Foto: Wikipedia / M_H.DE / CC-BY-SA 3.0
Schloss Coswig an der Elbe / Foto: Wikipedia / M_H.DE / CC-BY-SA 3.0

Schloss Coswig soll zum Kulturzentrum werden / Foto: Wikipedia / Jwaller / CC-BY-SA 3.0
Schloss Coswig soll zum Kulturzentrum werden / Foto: Wikipedia / Jwaller / CC-BY-SA 3.0
Mit großen Plänen hat die Firma Arcadia 2006 das malerisch an der Elbe gelegene Schloss Coswig übernommen. Hier, mitten im Landkreis Wittenberg, soll ein Kulturzentrum entstehen. Die Sanierung startete auch mit Schwung und 600.000 Euro an Fördermitteln.

Doch nun stehen die Arbeiten. Durch das schadhafte Dach dringt Wasser ein. Nach einer Begehung mit der Eigentümerin Dr. Magnolia Albertazzi hat der Landkreis der italienischen Unternehmerin nun eine Frist gesetzt: Bis zum Spätsommer muss dass Dach wieder regensicher sein. Das meldet die Mitteldeutsche Zeitung.
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Veste Coburg: Was steckt in der Zeitkapsel?



Die Veste Coburg, auch bekannt als "fränkische Krone"
Die Veste Coburg, auch bekannt als „fränkische Krone“ / Fotos: Burgerbe.de

Über den Dächern der wehrhaften Veste Coburg drehen sich Wetterfahnen im fränkischen Wind. Im Schaft der Fahnen sind Metallkugeln eingebaut. Zum einen aus optischen Gründen, zum anderen aber auch, um Botschaften „für alle Zeiten“ zu überliefern. Bei der Dachsanierung im Jahr 2011 wurde einer der Hohlkörper heruntergeholt und geöffnet.

Es handelte sich um eine sorgfältig vernietete Zeitkapsel. Heutzutage wird ja bei jedem mittelgroßen Bürobau der Bürgermeister angekarrt, um zusammen mit der Firmenleitung eine Dose mit Urkunde, Zeitungen und Münzen im Grundstein zu versenken – fotografisch festgehalten für das örtliche Käseblatt.
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Schloss Forderglauchau: Dachbau dank Hubschrauber



Schloss Forderglauchau / Foto: Wikipedia / Micharl Sander / CC-BY-SA 3.0
Schloss Forderglauchau / Foto: Wikipedia / Michael Sander / CC-BY-SA 3.0

Die DDR hatte Burgen, Schlössern und Gutshäusern aus ideologischen Gründen den Kampf angesagt. Die Geburtsstötten der verhassten „preußischen Junker“ sollten abgerissen werden – oder zumindest durch langsamen Verfall vom realsozialistischen Erdboden verschwinden, um nie wieder monokeltragende Stechschritt-Imperialisten mit Eroberungsdrang gen Osten hervorzubringen.

Dass historische Anlagen doch erhalten wurden, hat vielerorts mit Privatinitiative zu tun. Ein schön-schräges Beispiel stellt Stefan Stolp in der Freien Presse vor: Schloss Forderglauchau
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Burg Hülshoff: Dachstuhl war marode


Burg Hülshoff: Gebaut auf zwei Inseln / Foto: Burgerbe.de
Burg Hülshoff: Gebaut auf zwei Inseln / Fotos: Burgerbe.de
Alarmierende Nachrichten kommen von der münsterländischen Vorzeigeburg Hülshoff: Laut Westfälischen Nachrichten war der Zustand des Dachstuhls „viel maroder, als Gutachter vor den Renovierungsarbeiten vermutet hatten“. Er soll „ganz kurz vor dem Kollaps“ gestanden haben – mit dieser Aussage zitiert die Zeitung den Architekten Bernhard Mensen.

Auch das Dach der neogotischen Burgkapelle soll sich in einem beklagenswerten Zustand befunden haben, der Glockenturm sei quasi nur noch durch Dachlatten zusammengehalten worden.

Inzwischen seien die betroffenen morschen Eichenbalken aber ausgetauscht. Die für die Dachsanierung vorgesehenen 2,5 Millionen Euro seien aber bereits zu einem Viertel überschritten.
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Schloss Schackau: 100.000 Euro von der Stiftung Denkmalschutz


Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz fördert die Dach- und Gassadensanierung von Schloss Schackau / Bild: Screenshot
Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz fördert die Dach- und Fassadensanierung von Schloss Schackau / Bild: Screenshot
Ein dicker Förderscheck der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) geht an den Eigentümer von Schloss Schackau nahe Fulda in Hessen. Prof. Dr. Hauke Krey erhält einen Fördervertrag, verbunden mit der Summe von 100.000 Euro.

Damit sollen vor allem Schäden am Dach behoben werden. Wegen der undichten Dachdeckung drang Regen ein. Wegen des Verlusts von Balken und Mauerschwellen und der Verformung des Dachtragwerks sind an der Dachkonstruktion inzwischen auch akute statische Schäden entstanden. Das meldet die DSD.

Vermutlich am Platz eines mittelalterlichen Wohnturmes entstand um das Jahr 1630 eine von Gräften umgebene Wasserschlossanlage der Herren von Rosenbach. Bis zur Säkularisation diente die Anlage als Amtssitz.
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