Schlagwort-Archive: Burgruinen in Baden-Württemberg

Der eingemauerte Ritter von der Heidelberger Tiefburg

Ein solcher Harnisch (dieser gehörte Götz von Berlichingen) wurde eingemauert mitsamt Insassen in der Tiefburg gefunden / Foto gemeinfrei / Foto oben: Wikipedia / Rudolf Stricker / Lizenz: Attribution
Gruselige Funde sind auf Burgen nicht gerade selten. Eine der mysteriösesten Entdeckungen machte der Burgherr der Ruine der Tiefburg in Heidelberg im Jahr 1770.

Er stieß im Untergeschoss der Hauskapelle auf ein eingemauertes Skelett, das in einer lädierten Rüstung steckte. Die Hände des mutmaßlichen Ritters waren gefesselt.

Der Fundort war eine Art vermauerter Kaminschacht neben einer alten Wendeltreppe. Der damalige Burgherr soll beim Klopfen an die Wand einen Hohlraum erkannt und diesen geöffnet haben. Als man die Steine herausholte, brach die aufrecht an der Wand lehnende Rüstung mitsamt Skelett zusammen.
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Eingeschlossen auf Burgruine Hohenneuffen



Die Ruine von Burg Hohenneuffen ist so faszinierend, dass Besucher schon mal die Schließung des Burgtors verpassen / Foto: Wikipedia / Harke / CC-BY-SA 3.0 / Foto oben: Schwäbische Alb Tourismusverband e.V. in Bad Urach, Germany / CC-BY-SA 2.0
Die Ruine von Burg Hohenneuffen ist so faszinierend, dass Besucher schon mal die Schließung des Burgtors verpassen / Foto: Wikipedia / Harke / CC-BY-SA 3.0 / Foto oben: Schwäbische Alb Tourismusverband e.V. in Bad Urach, Germany / CC-BY-SA 2.0

Hilferufe von der schwäbischen Burgruine Hohenneuffen haben am Mittwoch einen Sucheinsatz der Polizei ausgelöst. Auch ein Polizeihubschrauber kam zum Einsatz.

Ein 52-Jähriger war auf der Burgruine vom Schließen des Tors überrascht worden und hatte lautstark auf sich aufmerksam gemacht.

Eine Zeugin, die mit ihrem Hund am nahegelegenen Thermalbad unterwegs war, hörte die Schreie und alarmierte gegen 16.30 Uhr die Polizei.
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Burg Hohenstaufen: Einst Stammsitz der Staufer




Die Stauferstele erinnert an Burg Hohenstaufen und die Staufer / Foto: gemeinfrei
Die Stauferstele erinnert an Burg Hohenstaufen und die Staufer / Foto (und Bild oben): gemeinfrei

Die drei Staufer-Kaiser waren die mächtigsten Herrscher im Heiligen Römischen Reich des Hochmittelalters. Friedrich Barbarossa, Heinrich VI. und Friedrich II. („Stupor mundi“) beschäftigen noch heute Biografen und die Historien-Verfilmer der öffentlich-rechtlichen Seniorensender.

Jede bedeutende Dynastie hat ihre Stammburg. Die Hohenzollern bauten auf den Ruinen von Burg Hohenzollern eine pseudomittelalterliche Fantasieburg, die Habsburger freuen sich über Schloss Habsburg in der Schweiz.

Doch was wurde aus der Burg, die der Dynastie der mächtigen Schwaben-Kaiser ihren Namen gab: Burg Hohenstaufen?
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Geheimgang auf Burg Dilsberg? Ein Ami lässt graben




Der Brunnen, der Mark Twain faszinierte, auf der Burg Dilsburg / Foto: gemeinfrei
Der Brunnen, der Mark Twain faszinierte, auf der Bergfeste Dilsberg / Foto: gemeinfrei

Glaubt man den deutschen Burgensagen, dann hat es unter den historischen Gemäuern von Geheimgängen nur so gewimmelt. Archäologisch hat man allerdings bislang nur wenige Spuren der Geheimtunnel gefunden (zuletzt im bayerischen Moosburg einen gemauerten Gang zum Schloss Asch).

Der umtriebige Schriftsteller Mark Twain machte das Thema in den USA populär: Er schilderte in seinem 1880 erschienenen „Bummel durch Europa“ die Geschichte eines angeblichen Geheimgangs auf der Bergfeste Dilsberg in Neckargemünd.
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Zu Besuch auf der Festung Hohentwiel




Das hätte den Mitarbeitern von NSA, BND & Co. gar nicht gefallen: Mit Spionen verstand man auf der Festung Hohentwiel nämlich keinen Spaß. Wurde einer entdeckt, wie im Jahr 1528, erwartete ihn tiefer Sturz mit jähem Ende.

In jenem Jahr war ein Österreicher aufgeflogen, dessen Auftrag es war, die württembergische Besatzung zu einer Meuterei anzustacheln. Sein Schicksal: Er wurde auf den Schmitterfelsen geführt und – bei bester Fernsicht – zu Tode gestürzt.
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