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Burgen in NRW

Hörder Burg wird Sparkassenakademie



Die Hörder Burg in Dortmund soll zentraler Standort der NRW-Sparkassenakademie werden
Die Hörder Burg in Dortmund soll zentraler Standort der NRW-Sparkassenakademie werden / Foto: Wikipedia / Helfmann / CC BY 3.0 DE

Pauken in der Hörder Burg: NRW-Banker sollen sich ab 2016 beim Lernen wie kleine Könige fühlen: Die 5-Millionen-Euro-Burg und ein künftiger Erweiterungsbau am künstlichen Dortmunder Phoenix-See wird zentraler Sitz der nordrhein-westfälischen Sparkassenakademie. Das hat der Trägerkreis der Akademie jetzt beschlossen.

Die großzügig dimensionierte Luxusimmobilie (mitsamit Neubau: 7000 Quadratmeter Netto-Grundfläche) machte gegen 39 Mitbewerber das Rennen. In Essen und Duisburg schaut man in die Röhre. In Dortmund sollen in wenige Jahren jährlich 43.000 Seminarteilnehmer in Aus- und Weiterbildung für den Umgang mit der Kundschaft und den Kollegen fit gemacht werden.
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Burg Hülshoff: Dachstuhl war marode


Burg Hülshoff: Gebaut auf zwei Inseln / Foto: Burgerbe.de
Alarmierende Nachrichten kommen von der münsterländischen Vorzeigeburg Hülshoff: Laut Westfälischen Nachrichten war der Zustand des Dachstuhls „viel maroder, als Gutachter vor den Renovierungsarbeiten vermutet hatten“. Er soll „ganz kurz vor dem Kollaps“ gestanden haben – mit dieser Aussage zitiert die Zeitung den Architekten Bernhard Mensen.

Auch das Dach der neogotischen Burgkapelle soll sich in einem beklagenswerten Zustand befunden haben, der Glockenturm sei quasi nur noch durch Dachlatten zusammengehalten worden.

Inzwischen seien die betroffenen morschen Eichenbalken aber ausgetauscht. Die für die Dachsanierung vorgesehenen 2,5 Millionen Euro seien aber bereits zu einem Viertel überschritten.
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Burg Boetzelaer: Von der Ruine zum Burghotel



Der Verlauf des Südflügels ist architektonisch nur angedeutet.
Der Verlauf des Südflügels ist architektonisch nur angedeutet. Fotos: Burgerbe.de

Ich mag ja diese Vorher-Nachher-Bilder von gelungenen Burg-Sanierungen.

Ein Paradebeispiel dafür ist Burg Boetzelaer in Kalkar-Appeldoorn am Niederrhein – und zwar gerade weil hier nicht versucht wurde, irgendein Möchtegern-Mittelalter nachzubilden.

Diese Burg hat buchstäblich zwei Seiten. Zum sogenannten Boetzelaerer Meer hin (es handelt sich um einen größeren Teich) präsentiert sie sich als sehenswertes klassizistisches Schloss, das seine früheren Zeiten als wehrhafte Burg durchaus noch ahnen lässt.
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