Schlagwort-Archive: Burgen in der Eifel

Versteigerung Unterburg Lissingen: 250.000 sind geboten (Archiv-Artikel)




Der Innenhof der Unterburg von Burg Lissingen / Foto: Wikipedia/FrankMartini/ CC-BY-SA-3.0
Der Innenhof der Unterburg von Burg Lissingen / Foto: Wikipedia/FrankMartini/ CC-BY-SA-3.0

Die ehemalige Burgmühle: Heute Restaurant und Standesamt / Foto: Wikipedia / Helge Rieder / CC-BY-SA-3.0
Die ehemalige Burgmühle: Heute Restaurant und Standesamt / Foto: Wikipedia / Helge Rieder / CC-BY-SA-3.0
Überraschung bei der Zwangsversteigerung der Unterburg Lissingen (in Gerolstein in der Eifel) im Amtsgericht Daun im Januar 2015: Ein Lehrer aus Linz hat mit 250.000 Euro das höchste Gebot für die halbe Burg abgegeben. Horst-Günter Lipperson unterrichtet an einem Gymnasium und ist bekannender Mittelalter-Fan. Das meldet der Trierische Volksfreund.

Die Entscheidung, ob Lipperson den Zuschlag bekommt, fällt in zwei Wochen. Es gilt aber als wahrscheinlich. Geht die Burg an den Lehrer, kommen auf ihn jedenfalls allerlei teure Sanierungsaufgaben zu.
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Burg Pyrmont: Architekt Petschniggs Eifel-Kleinod



Burg Pyrmont / Foto: Wikipedia / Túrelio / CC-BY-SA 2.5
Burg Pyrmont / Foto: Wikipedia / Túrelio / CC-BY-SA 2.5
Die wiederaufgebauten Räume sind historisierend eingerichtet. / Foto: Wikipedia / Pascal Reusch / CC-BY-SA 3.0
Die wiederaufgebauten Räume sind historisierend eingerichtet. / Wikipedia / Pascal Reusch / CC-BY-SA 3.0

Immer nur schicke Neubauten hochziehen, ist für einen Architekten auf die Dauer auch langeilig und schreit nach einem Ausgleich. So ging es auch Hubert Petschnigg vom Büro HPP (Hentrich-Petschnigg & Partner), einem der arriviertesten Bauplaner im Nachkriegsdeutschland.

Aus seiner Feder stammen die Entwürfe für die Ruhr-Universität Bochum, das NRW-Innenministerium und das Thyssen-Haus (beides in Düsseldorf). Doch wenn Petschnigg nicht über Wirtschaftswunder-Bauten brütete, zog es ihn ins bautechnische Mittelalter.
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Der Rittersaal-Einsturz von Schloss Hamm



Schloss Hamm: Bergfried und Nordtor / Foto: Wikipedia / Gruesome Gary / CC-BY-SA 3.0
Schloss Hamm: Bergfried und Nordtor / Foto: Wikipedia / Gruesome Gary / CC-BY-SA 3.0 / Foto oben: SAn Stelle des eingestürzten Palas (links) befindet sich eine Terrasse / Foto: Wikipedia / Venetianer / CC-BY-SA 3.0

Großbrände und andere gravierende Unfälle waren auf Burgen und Schlössern leider alle paar Generationen zu erwarten. Manche Schicksalsschläge waren so furchtbar, dass die betreffenden Bauten jahrzehntelang von ihren Besitzern gemieden wurden.

Ein Beispiel dafür ist Schloss Hamm. Das steht nicht in Westfalen, sondern nahe Bitburg und war einst eine der größten Festungen der Eifel.

Gerhard von der Horst ließ auf deren Mauern im 17. Jahrhundert ein veritables Renaissanceschloss errichten, das immer noch wie eine trutzige Burg aussieht.
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Die schönsten Burgen und Schlösser in Rheinland-Pfalz

Burg Eltz: Eine der schönsten mittelalterlichen Burgen Deutschlands
Burgen in Rheinland-Pfalz gibt es viele – eine der schönsten ist Burg Eltz

Rheinland-Pfalz verfügt in den Tälern von Mittelrhein (Weltkulturerbe) und Mosel über eine phänomenale Auswahl von Burgen, die auch noch zum Teil sehr schön gelegen sind. Auch meine deutsche Lieblingsburg, Burg Eltz, liegt in diesem Bundesland.

Verkehrstechnisch kommt man vor allem am Mittelrhein gut voran. An der Mosel muss man sich schon mal ein paar Dutzend Kilometer über die Uferstraße schieben, kann dafür aber ein paar tolle Blicke auf Fluss und Weinberge erhaschen.

Nur in der Eifel wird’s etwas schwierig, die Autobahn A1 hört hier nämlich mittendrin einfach auf…

Für Wanderer sind der Rheinburgenweg (linksrheinisch) und der Rheinsteig (rechtsrheinisch) entlang des Flusses sehr zu empfehlen.

Hier mal eine Übersicht über die hier im Blog vorgestellten Schlösser und Burgen in Rheinland-Pfalz.
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Schloss Bürresheim als Schloss Brunwald: Wo Indiana Jones seinen Dad befreite


Schloss Bürresheim in der Eifel: Bei indiana Jones-Fans besser bekannt als Schloss Brunwald / Fotos: Burgerbe.de
Schloss Bürresheim in der Eifel: Bei indiana Jones-Fans besser bekannt als Schloss Brunwald / Fotos: Burgerbe.de
Indiana Jones gerät je gerne vor Traumkulissen in Schwierigkeiten. Man denke nur an die Szenen in Petra/Jordanien, als er hinter dem Heiligen Gral her war.

Doch um da hin zu kommen, musste er in „Indiana Jones und der letzte Kreuzzug“ (dritter Teil der Saga) erstmal seinen Vater Prof. Jones Senior (der unerschütterliche Sean Connery) in einer tollkühnen Aktion aus den Klauen der Nazis befreien.

Die braunen Finsterlinge hielten den Archäologen nämlich auf „Schloss Brunwald“ im tiefsten Süddeutschland fest.

Die türmchenbewehrte Burg Brunwald, die im Kino zu sehen wahr, steht jedoch ganz wo anders: Die Außenaufnahmen wurden vor Schloss Bürresheim in der Eifel gedreht.
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