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Ein Tag auf Burg Münzenberg 1218: Ein Kastellan will nach oben

Die Türme von Burg Münzenberg heute / Foto: Burgerbe.de / Bild oben: Screenshot von der ZDF-Seite

Der 1. Oktober 1218 hat es für den jungen Burgverwalter Eberhard von Münzenberg in sich. Vor dem Burgtor der gleichnamigen Veste steht der geldgierige Feind, dessen Schergen gerade Münzenberger Bauern höfe plündern.

Auf der Baustelle des neuen Burgturms, wo es jederzeit Schwerverletzte geben kann, möchte der Architekt mehr Geld. Und am Abend wird auch noch eine potentielle Braut für Eberhard mit Anhang aber ohne Mitgift zum Festmahl erwartet.

Eberhard ist zwar adelig, hat nach Jahren als Knappe auch den Ritterschlag hinter sich gebracht und managt als Kastellan das Unternehmen „Burg Münzenberg“ mit dutzenden Hilfskräften und einer kleinen Truppe plus Bürgermiliz.

Aber der Anfang 20-Jährige trägt aus Sicht der mittelalterlichen Zeitgenossen einen Makel: Seine Geburt war unehelich.
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Geheimplan: Windräder vor Burg Münzenberg



Die zwei Türme von Burg Münzenberg
Die zwei Türme von Burg Münzenberg prägen die Wetterau / Fotos: Burgerbe.de
Energiewende contra Denkmalschutz: Wenige hundert Meter der hessischen Burg Münzenberg ist ein Windpark geplant. In Sichtweite der Burg könnten acht Windräder („Growiane“) gebaut werden, deren Rotorblätter bis zu 200 Meter hoch in den Himmel der Wetterau aufragen würden.

Investor und Verwaltung des Nachbarorts Rockeberg wollte den Plan für einen Windpark zwischen Münzenberg und der Rockenberg offenbar zunächst geheim halten, um Bürgerproteste zu vermeiden.
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Burg Münzenberg: Malerische Ruine in der Wetterau



Burg Münzenberg: Palas und Bergfried
Burg Münzenberg: Falkensteinbau und Bergfried

Wenn man an einem Sonntagnachmittag mit der ganzen Familie eine Burgruine besichtigen will – wo sollte man da hin? Na zum Beispiel zur Burg Münzenberg in der Wetterau.

Die hessische Vorzeige-Ruine fällt schon durch ihre Größe auf: Zwei Bergfriede sind weithin sichtbar, gebaut um 1150 und – nach einer weitgehenden Zerstörung der Burg 1260 – mit Eingängen in jeweils zehn Meter Höhe.

Kuno I. von Münzenberg (1151-1207) machte sich als Kämmerer von Kaiser Barbarossa und Heinrich VI. einen Namen und begleitete die staufischen Majestäten auf deren Italienzügen – wenn er nicht gerade von Burg Münzenberg aus die eigene Herrschaft in der Wetterau ausbaute.
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