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Architektur

Schloss Oberhofen: Ärger um moderne Architektur am Thunersee



Schloss Oberhofen beherbergt historisch eingerichtete Räume des 16. bis 19. Jahrhunderts
Schloss Oberhofen beherbergt historisch eingerichtete Räume des 16. bis 19. Jahrhunderts / Fotos: Burgerbe.de
Wie modern oder historisierend dürfen Schloss-Anbauten sein? Eine Frage, die immer wieder für harsche Diskussionen sorgt, denn ohne Anbauten lassen sich neue Nutzungen alter Denkmäler oft einfach nicht umsetzen.

Aktueller Fall: Das malerische Schloss Oberhofen am Thunersee in der Schweiz hat seit 2009 ein neues Café-Restaurant, das schon etwas heraussticht: Ein gut fünf Meter hoher Betonkubus am Seeufer, der natürlich in starkem Konstrast zur neomitttelalterlichen Schlossarchitektur steht.

Wegen des Bauwerks gibt es jetzt Ärger zwischen schweizerischen Behörden. Davon berichtet die Berner Zeitung „Der Bund“.
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Architektur-Entwürfe auf Festung Franzensfeste zu sehen




Die Festung Franzensfeste / Foto: Wikipedia/Llorenzi
Die Festung Franzensfeste / Foto: Wikipedia/Llorenzi/CC BY-SA 3.0

Architektur-Entwürfe in der Festung am Brenner: Eine Wanderausstellung mit 96 Projekten des „Best Architects 13“-Wettbewerbs kommt in die südtiroler  Franzensfeste (italienisch: Forte di Fortezza). Die Ausstellung soll dort vier Wochen lang, bis zum 31. Mai 2013,  zu Gast sein. Der Eintritt ist frei.

Bei dem „Best architects“-Wettbewerb werden seit 2007 Architekten und Architekturbüros, die der Ansicht sind, „Projekte auf höchstem Qualitätsniveau realisiert zu  haben“, eingeladen, ihre Entwürfe einzureichen. Eine Jury  vergibt Preise in den sechs Kategorien Wohnungsbau, Büro- und Verwaltungsbauten, Gewerbe- und Industriebauten, öffentliche Bauten, sonstige Bauten und  Innenausbau. Beim aktuellen Wettbewerb sind 352 Arbeiten eingereicht worden.

Dass es an dieser strategisch wichtigen Stelle des Alpenübergangs überhaupt eine  Festung gibt, haben die Italiener den K.u.K.-Österreichern zu verdanken, die den Pass und den Raum Brixen (bis 1919 österreichisch) sichern wollten.

Kaiser Ferdinand I. ließ die Befestigung zwischen 1833 bis 1838 anlegen. Ausgelegt war sie für eine Besatzung von 1000 Mann und 90 Geschütze. Das Bauwerk wurde nie fertig, aber auch nie in irgendwelche kriegerischen Auseinandersetzungen einbezogen.

Wer schon mal in der Gegend ist, sollte auf keinen Fall einen Besuch in der sonnenverwöhnten Stadt Bozen/Bolzano versäumen, wo Gletschermumie Ötzi im Südtiroler Archäologiemuseum in ihrer Kühlkammer liegt.

Bei Youtube gibt es übrigens eine zweiteilige Dokumentation über die Franzensfeste als „perfekte Verteidigungsanlage“ in Südtirol:


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