Schlagwort-Archive: Wittelsbacher

Verkauf von Schloss Bullachberg: Wittelsbacher Ausgleichsfond neuer Eigentümer


Der Wittelsbacher Ausgleichsfond (WAF) hat Schloss Bullachberg in Schwangau gekauft. Zum Kaufpreis wurden keine Angaben gemacht.

Verkäuferin ist die Unternehmerin und Landwirtin Elisabeth von Elmenau. Sie war seit 2012 im Besitz des stattlichen Landhauses und betrieb im Schloss Ferienwohnungen, eine kleine Bio-Landwirtschaft und ein Hoftheater.

Zu Schloss Bullachberg gehören auch 19 Hektar landwirtschaftliche Flächen, Wald und Wiesen.

Dem Ausgleichsfond gehört neben diversen Immobilien im Raum München in Hohenschwangau selbst auch

  • das Museum der bayerischen Könige
  • ein moderner Hotelbetrieb
  • das benachbarte Schloss Hohenschwangau, einer der Touristenmagneten Bayerns.

Das Foto oben stammt aus Wikipedia / Wolkenkratzer / CC-BY-SA 3.0
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Schloss Neuburg (Donau): Wo Ottheinrich Pleite ging



Pfalzgraf Ottheinrich wog in späteren Jahren fast 200 Kilo / Bild: gemeinfrei
Ottheinrich von Pfalz-Neuburg 1522 zog als gerade 20-jähriger Herrscher auf Schloss Neuburg an der Donau ein, das zu diesem Zeitpunkt eher als eine heruntergekommene Burg galt.

Der junge Fürst war weitgereist: das Heilige Land, Kastilien, Aragon, Burgund und die Niederlande hatte er besucht und allerlei Ideen mitgebracht. Und nun wollte er eine standesgemäße Residenz für sich und den Hofstaat.

Also ließ er die alte Veste zum opulenten Renaissanceschloss umbauen. Geld spielte bei den jahrzehntelangen Arbeiten keine Rolle.

Und genau dieser Umgang mit seinen Barmitteln sollte das größte Problem des Fürsten werden…
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Lodenmantel von König Ludwig II. auf Schloss Herrenchiemsee: Bayern erstarren in Ehrfurcht



Ein solcher Mantel des Bayern-Königs ist von den Motten verschont worden / Foto: Bayerische Schlösserverwaltung / Foto oben: Schloss Herrenchiemsee /  Wikipedia / Guido Radig / CC-BY-SA 3.0
Ein solcher Mantel des Bayern-Königs ist von den Motten verschont worden / Foto: Bayerische Schlösserverwaltung / Foto oben: Schloss Herrenchiemsee / Wikipedia / Guido Radig / CC-BY-SA 3.0

Der mittelschwer wahnsinnige Bayern-König Ludwig II. füllt erst nach seinem Tod die Kassen des Freistaats. Die späte Bewunderung gegenüber dem „Kini“ erreicht für Franken und Nicht-Bayern schon humoristische Dimensionen.

Nun soll ein Lodenmantel des Pleite-Monarchen Touristenströme zu Schloss Herrenchiemsee locken.

Das Schloss wird am Sonntag, 1. Mai, wiedereröffnet. Zwei Monate lang wurden eine neue Klimaanlage eingebaut und Verbesserungen des Brandschutzes durchgeführt.

Wie die Bayerische Schlösserverwaltung mitteilt, wird aus diesem Anlass „ein privater Mantel Ludwigs II. erstmals im Ludwig II.-Museum präsentiert“.
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Schloss Friedberg: Stadt bestellt Feng-Shui gegen Spuk

Das Wittelsbacher Schloss in Friedberg: Ein Ort voller negativer Energien? Foto: Wikipedia / Franzfoto / Bearbeitung von mir / CC-BY-SA 3.0
Das Wittelsbacher Schloss in Friedberg: Ein Ort voller negativer Energien? Foto: Wikipedia / Franzfoto / Bearbeitung von mir / CC-BY-SA 3.0

Der Streit um die Zukunft des Wittelsbacher Schlosses in Friedberg ist um eine kuriose Volte reicher: Die Stadt Friedberg hat jetzt eine Feng-Shui-Beraterin beauftragt, Ratschläge gegen „negative Kräfte“ im Schloss auszuarbeiten. Das schreibt zumindest die Augsburger Allgemeine.

Landläufig nennt man dieses Phänomen, das jetzt mit reichlich bayerischen Steuergeldern bekämpft werden soll, Spuk.
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Sanierung von Schloss Friedberg startet endlich



Schloss Friedberg: Arkaden-Innenhof / Foto: Wikipedia/Dark Avenger
Schloss Friedberg: Arkaden-Innenhof / Foto: Wikipedia/Dark Avenger/CC-BY-SA 3.0 / Foto oben: Franzfoto/CC-BY-SA 3.0

Im Herbst 2006 sollte eigentlich die Sanierung von Schloss Friedberg beginnen. 2,6 Millionen Euro waren dafür vorgesehen. Aber erstmal gab es neun Jahre lang politischen und juristischen Streit und einen fast stattgefundenen Bürgerentscheid um den Umgang mit dem früheren Wittelsbacher-Schloss.

Nun hat die Sanierung der Renaissance-Anlage endlich doch noch begonnen. Sie wird wohl allerdings inzwischen astronomische 21 Millionen Euro kosten. Das meldet die Augsburger Allgemeine.
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