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Chateau Angers und die Galerie der Apokalypse



Chateau Angers / Fotos: Burgerbe.de
Chateau Angers / Fotos: Burgerbe.de
Ein Mauerring mit 17 mächtigen Rundtürmen: Die Festung Chateau Angers im Anjou gibt sich derart übertrieben wehrhaft, als ob  hier in Kürze die Heere der Mongolen, Sarazenen und Engländer gemeinsam zum finalen Sturm auf Frankreich antreten werden.

Sie ist aber eigentlich „nur“ Ausdruck der Angst des französischen Königs vor den eigensinnigen Bretonen, die damals ein unabhängiges Herzogtum bevölkerten.
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Schloss Thun: Wo die Schweizer ihre Burgunderbeute lagern



Karl der Kühne um 1460 / Foto: Wikipedia/Public Domain
Tod auf dem Schlachtfeld: Karl der Kühne um 1460 / Foto: Wikipedia/Public Domain / Foto oben: Burgerbe.de
Die Landkarte Westeuropas sähe heute anders aus, hätte es sich Burgunderherzog Karl „der Kühne“ (1433-1477) nicht mit den Schweizern verscherzt. Die Eidgenossen waren zwar weder gute Reiter noch Bogenschützen. Schwertfechten konnten sie ebenfalls nicht so besonders.

Und selbst ihre fortschrittlichste Waffe, die durchschlagskräftige Armbrust krankte an einem spezifisch schweizerischen Problem. Sie war zwar hochentwickelt, auf dem Schlachtfeld allerdings viel zu langsam beim Nachladen, um die Lanzenattacke eines heranbrausenden, schwer gepanzerten Ritterheers aufzuhalten.

Aber eines hatten die Schweizer allen anderen Armeen ihrer Zeit voraus: Ihre disziplinierte Bürgertruppe verstand es, mit meterlangen Piken, Stechlanzen und Hellebarden umzugehen. Dicht an dicht standen die Pikaniere und deckten sich gegenseitig mit ihren Klingen. Für die Kavallerie dieser Zeit ein unangreifbares Hindernis. Schloss Thun: Wo die Schweizer ihre Burgunderbeute lagern weiterlesen