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Schlösser Sachsen

Schloss Wiederau: Gerettet vor den Braunkohle-Baggern




Die sanierte Fassade von Schloss Wiederau / Foto: Burgerbe.de
Das barocke Dresden verwandelte sich 1945 im Bombenhagel in eine qualmende Ruinenlandschaft. Doch eines der prächtigen Schlösser der Höflinge Augusts des Starken überstand den Krieg völlig unbeschädigt: Schloss Wiederau in Pegau bei Leipzig.

Die Tage des Schlosses aus der Zeit um 1700 schienen nach dem Krieg eigentlich besiegelt zu sein: Im Untergrund liegen dicke Schichten Braunkohle – für die DDR war der Abbau unverzichtbar.

Große Teile des Leipziger Südens verwandelten sich in einen riesigen Tagebau (heute entsteht dort das „Leipziger Neuseenland“).

Hätte die DDR noch ein paar Jahre länger existiert, wäre das seit 1976 leer stehende Schloss wegen Baufälligkeit entweder abgerissen worden oder Anfang der 1990er Jahre planmäßíg dem Bagger zum Opfer gefallen wie etwa Schloss Harff in NRW. Doch die Wende stoppte den Tagebau – aber nicht den Verfall.
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Sächsisches Barockschloss Wölkau verfällt




Schloss Wölkau verfällt / Foto: Tnemtsoni / CC-BY-SA 3.0
Die deutsche Einheit war die Rettung für viele verwahrloste Gutshäuser und Schlösser auf dem Gebiet der ehemaligen DDR.

Leider gibt es aber auch Immobilien, deren geplante Sanierung nach 1990 an eigenwilligen „Investoren“ gescheitert ist und die nun umso schneller verrotten.

Ein tragisches Beispiel für den Nach-Wende-Verfall ist das barock-klassizistische Kleinod Schloss Wölkau in Sachsen. Daran erinnert jetzt dankenswerterweise FAZ-Feuilletonredakteur Andreas Platthaus.

Der kursächsische Rittmeister und Veteran der Türkenkriege Christoph Vitzthum von Eckstädt hatte 1659 das in die Jahre gekommene Rittergut Kleinwölkau gekauft.
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Schloss Schlettau: Einbrecher klettern über Pranger




Ausgerechnet den Nachbau eines mittelalterlichen Folterinstruments haben sich Unbekannte zu Nutze gemacht, um erneut in Schloss Schlettau im Erzgebirge einzubrechen. Die Kriminellen schleppten einen Pranger vom Schlosshof rund hundert Meter unter ein Fenster des Herrenhauses und kletterten so ins Schloss.

Ihre Beute: Rund 100 Euro und ein Zentralschlüssel. Wegen des Schlüsseldiebstahls muss nun die komplette Schließanlage ausgetauscht werden – und das zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage, denn bereits am vergangenen Freitag war auf ähnliche Weise in Schloss Schlettau eingebrochen worden.

Die Beute an diesem Tag: Mehrere hundert Euro und ebenfalls ein Zentralschlüssel. Darüber berichtet die Freie Presse.

Damit das nicht ein drittes Mal passiert, ist der Pranger inzwischen am Boden festgeschraubt worden.
(Foto von Schloss Schlettau: Wikipedia/Leppus/CCX_BA-SA 3.0)
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