Schlagwort-Archive: Schlösser im Allgäu

Verkauf von Schloss Bullachberg: Wittelsbacher Ausgleichsfond neuer Eigentümer

Der Wittelsbacher Ausgleichsfond (WAF) hat Schloss Bullachberg in Schwangau gekauft. Zum Kaufpreis wurden keine Angaben gemacht.

Verkäuferin ist die Unternehmerin und Landwirtin Elisabeth von Elmenau. Sie war seit 2013 im Besitz des stattlichen Landhauses und Betrieb im Schloss Ferienwohnungen. Zu Schloss Bullachberg gehören auch 19 Hektar landwirtschaftliche Flächen, Wald und Wiesen.

Dem Ausgleichsfond gehört neben diversen Immobilien im Raum München in Hohenschwangau selbst auch

  • das Museum der bayerischen Könige
  • ein moderner Hotelbetrieb
  • das benachbarte Schloss Hohenschwangau, einer der Touristenmagneten Bayerns.

Das Foto oben stammt aus Wikipedia / Wolkenkratzer / CC-BY-SA 3.0
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Brand auf Schloss Waal: Wirtschaftsgebäude zerstört



Schloss Waal im Örtchen Waal / Foto: Flodur63 / CC-BY-SA 3.0 / Foto oben: Juerschick / CC-BY-SA 3.0
Schloss Waal im Örtchen Waal / Foto: Flodur63 / CC-BY-SA 3.0 / Foto oben: Juerschick / CC-BY-SA 3.0
Ein ehemaliges Wirtschaftsgebäude von Schloss Waal im Ostallgäu ist in einer Nacht Ende November 2017 ausgebrannt. Das Schloss, Sitz der Fürsten von der Leyen und zu Hohengeroldseck, blieb unbeschädigt.

Die Bewohner konnten das Haus rechtzeitig verlassen. Ein bellender Hund soll sie gewarnt haben.

Die Feuerwehren der Umgebung waren mit rund 100 Kräften im Einsatz. Die Polizei schätzt den Schaden auf mehrere 100.000 Euro. Das Feuer war in einem als Werkstatt genutzten Anbau ausgebrochen.

Die Flammen hatten dann auf das als Wohnhaus genutzte ehemalige Wirtschaftsgebäude übergegriffen.
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Hohes Schloss Füssen: Dachbalken angefault



Der Gefängnisturm mit dem schadhaften Dach / Fotos: Burgerbe.de
Der Bergfried (Gefängnisturm) mit dem schadhaften Dach / Fotos: Burgerbe.de
Schock in einer der am besten erhaltenen Burgen Bayerns: Die Dachbalken des sogenannnten Gefängnisturms (auf dem Foto mittig) des Hohen Schlosses in Füßen sind von Fäulnis befallen.

Mehrere Dachziegel fielen bereits in den Innenhof. Der Bereich vor dem Turm musste daraufhin gesperrt werden. Das meldet der Füssener Kreisbote.

Im Frühjahr, spätestens im Herbst ist eine Dachsanierung – bei trockenem Wetter – notwendig. Die Denkmalschützer haben dafür 400.000 Euro beim Freistaat Bayern beantragt. Der gesamte Dachbelag des Allgäu-Schlosses sei marode, teilte ein Bauamts-Mitarbeiter der Zeitung mit.
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Wiedekings Porsche-Schloss Bullachberg wird Ökohof




Schloss Bullachberg: Die Lage reizte Porsche zum Kauf / Foto: Wikipedia / Wolkenkratzer / CC BY-SA 3.0
Schloss Bullachberg: Die Lage reizte Porsche zum Kauf / Foto: Wikipedia / Wolkenkratzer / CC BY-SA 3.0

Zu Schloss Bullachberg gibt es einen neuen Stand. Es ist im Februar 2024 erneut verkauft worden.

Schloss Bullachberg und die Porsche AG – das schien bestens zu passen. Jedenfalls vom Image her: Ein Luxushotel wollte Wendelin Wiedeking, damals starker Mann beim Sportwagenbauer, im einstigen Unternehmerschloss einrichten.

Kunden, Mitarbeiter und internationale Privatgäste hätten hier auf König Ludwigs nur einen Kilometer entferntes Fantasieschloss Neuschwanstein und die königlich-bayerische Sommerresidenz blicken können.

Nebenbei hätten ihnen Seminare oder Ausflüge ins  Allgäu offen gestanden.

Und gelegentlich hätte Wiedeking auf „seinem“ Schloss Hof halten können…
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Schloss Neuschwanstein: Untreue-Prozess startet



Neuschwanstein: Zwölf Euro kostet der Eintritt / Foto: Wikipedia/softeis
Neuschwanstein: Zwölf Euro kostet der Eintritt / Foto: Wikipedia / softeis / CC BY-SA 3.0

In dieser Woche beginnt der Prozess um Betrugsvorwürfe auf Schloss Neuschwanstein. Die Staatsanwaltschaft Kempten wirft zwei Schlossverwaltern vor, Betrug und Untreue in einem besonders schweren Fall begangen zu haben.

Es geht um den Vorwurf, dass Eintrittsgelder für Sonderführungen in mehr als 200 Fällen nicht korrekt abgerechnet wurden und zum Teil in die Taschen der Angeklagten wanderten. Das meldet die Deutsche Presseagentur DPA.

Einem 66-Jährigen werde Falschabrechnung in 227 Fällen vorgeworfen mit einem Schaden von 4825 Euro. Bei einem 42-Jährigen gehe es um einen Fall von Betrug und Untreue sowie um Urkundenunterdrückung.
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