Schlagwort-Archive: Schlösser an der Elbe

Schloss Hartenfels: Prächtige Folge der Leipziger Teilung




Schloss Hartenfels in Torgau / Foto: Wikipedia / Zeppelubil / Th. Haft / CC BY 3.0 DE
Schloss Hartenfels in Torgau / Foto: Wikipedia / Zeppelubil / Th. Haft / CC BY 3.0 DE

Das Aufteilen von geerbten Ländern unter Herrschersöhnen hatte komplizierte und meist kriegerische Folgen. Schließlich wollte jeder die Hauptstadt und die größere Hälfte Land haben. Die Entstehung des prächtigen Schlosses Hartenfels in Torgau ist eine direkte Folge einer solchen Vereinbarung.

Dass man so ein fürstliches Erbe auch vernünftig in zwei Teile filetieren konnte, wollten 1485 die Wettiner Ernst und Albrecht III. anhand von Sachsen beweisen. Ernst, der Ältere, zog die Grenzen – und der jüngere Bruder durfte wählen, welches Territorium er haben wollte: Die sogenannte Leipziger Teilung.
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Sachsens Schlösser-Verfall: FAZ über Schloss Promnitz im Jahr 2014



Schloss Promnitz an der Elbe / Foto: Wikipedia / Jwaller / CC BY 3.0 DE
Schloss Promnitz an der Elbe: Der Treppenturm ist seit über zehn Jahren eingerüstet / Foto: Wikipedia / Jwaller / Lizenz: CC BY 3.0 DE

„Morbider Charme“ – so könnte man Schloss Promnitz bei Riesa charakterisieren. Das Herrenhaus des einstigen 161 Hektar großen Ritterguts steht mit löchrigen Fenstern und schadhaftem Dach hinterm Elbdeich und bröckelt vor sich hin. Seit dem Hochwasser 2002 ist der Treppenturm eingerüstet.

Getan hat sich: nichts. Eigentümerin des sächsischen Renaissance-Denkmals von 1602 soll eine Hamburger Projektgesellschaft sein. Ein Freundeskreis bemüht sich, das Schlimmste zu verhindern…

Autor Stefan Locke nimmt das Schicksal von Schloss Promnitz zum Anlass, um auf Seite 3 der FAZ vom 19. April 2014 ausführlich über die Lage bedrohter Schlösser und Herrenhäuser in Sachsen und Thüringen zu berichten.
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Hochwasserschäden beseitigt: Schlosshotel Dresden Pillnitz öffnet wieder



Nach dem Hochwasser wieder geöffnet: Schlosshotel Pillnitz / Screenshot von der Hotelseite
Nach dem Hochwasser wieder geöffnet: Schlosshotel Pillnitz / Screenshot von der Hotelseite
Gute Nachricht im Nachklang des Jahrhunderthochwassers: Das Schlosshotel Dresden Pillnitz hat nach umfangreichen Baumaßnahmen, die nach dem Junihochwasser notwendig geworden waren, ab sofort wieder geöffnet. „Mit viel Elan und Optimismus haben wir ab dem 6. Oktober 2013 neu gestartet“, schreiben die Betrieberfamilie Zepp und das Hotelteam auf ihrer Facebook-Seite.

Viele freiwillige Helfer hatten Anfang Juni noch versucht, das Schlosshotel Dresden Pillnitz durch eine Sandsackbarriere vor dem steigenden Hochwasser zu schützen. Vergeblich. Das Elbe-Hochwasser flutete Wasserpalais und Neues Palais von Schloss Pillnitz, und auch das Schlosshotel neben dem Wasserpalais blieb nicht verschont. ”Die Lage ist normal katastrophal”, teilte die Staatliche Schlösserverwaltung damals sarkastisch dem MDR mit.

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Hochwasser: Wasserpalais von Schloss Pillnitz musste wieder trocknen



KolossosDas Wasserpalais von Schloss Pillnitz direkt an der Elbe / Foto: Wikipedia/
Das Wasserpalais von Schloss Pillnitz direkt an der Elbe / Foto: Wikipedia/Kolossos/CC BY-SA 3.0
Das Elbe-Hochwasser 2013 hat das Wasserpalais von Schloss Pillnitz 15 Kilometer östlich von Dresden schwer getroffen. Flutwände wurden überspült, das Erdgeschoss des Baus und Teile des Parks zum zweiten Mal nach 2002 überflutet.

Nun muss das Wasser wieder aus den Wänden. Die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten hat 20 Raumtrockner nach Pillnitz geschickt, berichtet die Sächsische Zeitung.

Das Ensemble Schloss Pillnitz mitsamt Palmenhaus hat inzwischen wieder geöffnet. Die täglichen Schlossmuseumsführungen entfallen allerdings vorerst, dafür werden 11, 12, 13 und 14 Uhr die Park- und Pavillonführungen angeboten.

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Dessau-Wörlitzer Gartenreich übersteht Elbe-Hochwasser / Schloss Luisium beschädigt



Das Schloss Luisium im Wörlitzer Gartenreich / Foto: Wikipedia/Doris Antony
Das Schloss Luisium im Wörlitzer Gartenreich / Foto: Wikipedia/Doris Antony/CC BY-SA 3.0

Entwarnung im Welterbe Dessau-Wörlizer Gartenreich: Dank neuer Deiche und des Einsatzes zahlreicher Helfer blieb eine Überflutung des Gartenreichs aus. Ähnlich hohe Schäden wie beim Hochwasser 2002 konnten so vermieden werden – und das, obwohl beim Scheitelpunkt der Flut der Elbe-Pegel 2013 deutlich höher lag als beim „Jahrhunderthochwasser“ 2002. Davon berichtet die Mitteldeutsche Zeitung.

Beschädigt hat Hochwasser, beziehungsweise das stark gestiegene Grundwasser, allerdings Schloss Luisium. Das historische Gebäude war mit Spundwänden und Sandsäcken gegen die Fluten geschützt worden. Die Barrieren konnten zwar die Elbe-Fluten abhalten, nicht aber das aus dem Boden hochgedrückte Wasser.

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