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Ritter

Neuer, alter Eingang für Burg Hilpoltstein


Das bayerische Hilpoltstein mit seiner Burg / Foto: Wikipedia/Felix Erbe
Das bayerische Hilpoltstein mit seiner Burg / Foto: Wikipedia/Felix Erbe/CC BY-SA 3.0
Eingänge zu Burgen mussten gut zu verteidigen sein. Bergfriede waren oft nur durch Türchen in mehreren Metern Höhe zu erreichen. Heute betritt man die historischen Gemäuer allerdings nichtsahnend durch gut ausgebaute – und oftmals viel später angelegte Türen.

Im mittelfränkischen Hilpoltstein hat ein engagierter Museums- und Heimatverein den ursprünglichen Zugang zur Burg Hilpoltstein freigelegt. Darüber berichtet der Donaukurier. Es handelt sich um einen Felsengang, der im Mittelalter noch durch einen graben geschützt wurde, den eine bewegliche Brücke überspannte. Im Felsengang befindet sich eine weitere Toranlage.

In 500 Arbeitsstunden haben die Helfer Schutt aus dem Gang am Fuß der Ruine geräumt, die Toranlage und einen Brunnen freigelegt. Auch Infotafeln wurden angebracht.

Die Holztreppe, die vom Gang aus ins Innere der Burg führte, wurde inzwischen durch eine Stahltreppe ersetzt. 32.000 Euro kostete die Aktion, finanziert durch Spenden, Öffentliche Mittel und Sponsorengelder.
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Wo lebten die Ritter von Burg Schreckenstein?



Schreckenstein_buch
27 Bände ist die Burg Schreckenstein-Reihe stark (bezahlter Link zu Amazon)

Ich habe in den 1980er Jahren immer wieder die Bücher über die Jungen von Burg Schreckenstein von Oliver Hassencamp verschlungen.

Was für spannende und mitreißende Geschichten über eine verschworene Gemeinschaft auf einer Burg: Weit weg von Pubertät, Geld- und Jobsorgen, ganz damit beschäftigt, Streiche auszuhecken, hochanständig zu sein – und möglichst große Portionen Dampfnudeln zu vertilgen.

Wunderbar konnte man sich in die Rollen der selbsternannten „Ritter“ hineinträumen und ihren Abenteuern auf und um Burg Schreckenstein (mit Folterkammer und klapprigem Gruselskelett hinter der Geheimtür) und dem Mädcheninternat Schloss Rosenfels folgen.

Ich habe alle Bände noch im Keller. Mein Lieblingsroman ist dabei die Exkursion ins verspukte Partner-Internat in Schottland. Haggis statt schwäbischer Dampfnudeln, quasi.

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Eine Holzburg wie im Mittelalter: Zu Besuch bei der Herner Motte



Die Herner Motte / Foto: Burgerbe.de
Als Höhepunkt der Ausstellung „Aufruhr 1225! Ritter, Burgen und Intrigen“ hatte das LWL-Museum für Archäologie in Herne Geschichte begehbar gemacht. Auf einer Wiese neben dem Museum erhob sich seit Ende März 2010 „die erste Motte des 21. Jahrhunderts“ (Eigenwerbung im Museums-Film*). Immerhin das mit Abstand ansehnlichste Gebäude im von 70er/80er-Jahre-Tristesse geprägten Kern der Revierstadt.

Wenn man die ersten vier Bereiche der ansehnlichen Ausstellung über den Mord am Kölner Erzbischof Engelbert durchlaufen hat (Minuspunkt: Dort herrscht leider fast überall Fotografierverbot), wartet die Besteigung der 25 Meter hohen Turmhügelburg.
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