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Festung

Was blieb von der 1849 hart umkämpften Festung Rastatt?




Festungsfassade (Ehrenbreitstein): So ähnlich muss man sich wohl auch große Teile der Festung Rastatt vorstellen.
Die Festung Rastatt hat bei Freunden der Demokratie keinen besonders guten Ruf.

Hier war 1849 der letzte Rückzugsort der badischen Revolutionsarmee, hier endete der Traum der ersten deutschen Demokratie nach 23-tägiger Belagerung im preußischen Kartätschenhagel.

Für die Besiegten begann eine bittere Zeit in den Kasematten der eroberten Festung. Ich bin mal hingefahren, um mir die Reste anzusehen. Dummerweise sind nur noch sehr wenige Relikte dieser frühen gesamtdeutschen Festung vorhanden. Schade.
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Burg Eisenhardt: Kanonentürme schützten Sachsens Grenze



Eine Burg ohne Kanonen sah bereits im späten 15. Jahrhundert ziemlich alt aus. Aber wohin mit der Artillerie? Wehrgänge und Dächer erwiesen sich da als ziemlich unpraktisch. Also ging man zum Bau von Batterien und Kanonentürmen über. Besonders

gut kann man diese Bauweise an Burg Eisenhardt im Fläming sehen, einem „einzigartigen Symbol früher sächsischer Festungsbaukunst“ (Thomas Schmöhl*)

Der Bergrücken bei Belzig war wohl schon im 5. Jahrhundert vor Christus befestigt. 997 verlieh Kaiser Otto III. das „burgwardium belizi“ dem Erzstift Magdeburg.

Die Burggrafen waren streitbare Herren. Baderich I. mischte 1157 bei der Eroberung Brandenburg von den Slawen mit. Sein Sohn mit der Nummer II. kämpfte als Kreuzfahrer im Heiligen Land. Er überlebte und schenkte 1243 einem Kloster allerlei Reliquien aus Palästina.
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Delhi Fort – Heimat des gestohlenen Koh-i-Noor




delhi_fort1.jpgDen persischen Plünderern müssen die Augen übergegangen sein, als sie 1739 das erste Mal vor der funkelnden Preziose standen. Eingelassen in den Thron des Mogulkaisers in der mächtigen Festung Lal Quila („Rotes Fort“) in Alt-Delhi strahlte der Koh-i-Noor.

Der „Berg des Lichts“, damals ein Stein von 186 Karat, war der berühmteste Diamant der Welt, um den sich schon rund 5000 Jahre lang Herrscher (und in der Sage) die Götter stritten.

Und den persischen Eroberern fiel er bei der Plünderung Delhis praktisch kampflos in die Hände.
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