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Burgen am Rhein

Burgen-Schiffstour auf dem Rhein: Drachenfels in Sicht



Drachenburg (links) und Ruine Drachenfels vom Schiff aus gesehen
Drachenburg (rechts) und Ruine Drachenfels vom Schiff aus gesehen
Bald geht sie wieder los, die Saison der Rhein- und Moseldampfer mit dem garantierten Burgenblick. Besonders viel zu sehen gibt es natürlich an den steilen Ufern des Mittelrheins, der nicht umsonst als Welterbestätte geführt wird.

Aber ganz so weit müssen die Rheinländer gar nicht fahren: Auch vom verschlafenen Bad Godesberg aus tuckern Schiffe den Rhein hinauf – und der Burgenblick ist gar nicht mal schlecht. Nach ein paar Minuten kommen nämlich gleich zwei Siebengebirgs-Burgen in Sicht: Die Drachenburg und die Ruine von Burg Drachenfels bei Königswinter.
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1885: US-Millionär kauft die Schönburg am Rhein




Die Schönburg am Rhein - hier der Hoteltrakt (Palas) und der Barbarossaturm / Fotos: Burgerbe.de
Die Schönburg am Rhein – hier der Hoteltrakt / Fotos: Burgerbe.de
Man nehme: einen der Burgenromantik verfallenen US-Millionär mit reichlich Dollar-Reserven und Entschlusskraft.

Diesen lasse man eine verträumte Ruine in malerischer Lage hoch über dem Rhein finden, die gerade als Schnäppchen zu haben ist.

Drumherum kreucht allerlei gutmütiges Landvolk in pitoresken aber etwas fadenscheinigen Trachten (für die niederen Arbeiten und zum Jubeln bei Besuchen der Obrigkeit).

Jetzt die Zutaten einmal kräftig schütteln und ans ZDF schicken.
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Burg Stahleck: Keimzelle der Kurpfalz



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Burg Stahleck von der rechten Rheinseite aus gesehen / Fotos: Burgerbe.de
Eine Burg am Rhein war im Mittelalter eine sichere Einnahmequelle. Die Straßen waren seit dem Ende der Römerzeit miserabel, der Fluss mit seiner angenehm schnellen Strömung hingegen fast durchgängig befahrbar.

Kein Wunder, dass das enge Mittelrheintal nur so mit Zoll-Burgen (z.B. Pfalzgrafenstein) gespickt ist, deren Besatzungen bei den Kaufleuten kräftig abkassierten. Eine dieser Festungen – Burg Stahleck – sollte sogar zur Keimzelle eines Kurfürstentums werden.
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