Schlagwort-Archive: Oberbayern

Drehorte der Sissi-Filme: Das Schloss der Kaiserin. Oder auch nicht.



"Sissi-Schloss" Fuschl am Fuschlsee. Sissi wuchs auf Schloss Possenhofen auf und sah Fuschl nur im Vorbeifahren. Foto: Public Domain
„Sissi-Schloss“ Fuschl am Fuschlsee. „Sissi“ wuchs auf Schloss Possenhofen auf und sah Fuschl nur im Vorbeifahren. Foto: Public Domain
„Ach Franz. Aaaaach Siiiisssssssiiiiiiiii—“ Mit solchen Dialogen schrieben Romy Schneider und Karlheinz Böhm Filmgeschichte. Kaiserkitsch in Uniform und Reifrock war genau das Richtige für das Heile-Welt-Kino der Adenauerjahre.

Aber wo wurde Sissi gedreht? Wo dreht man epische Romanzen, wenn das Land weitgehend in Trümmern liegt und die östlichen Gebiete Deutschlands und Österreichs von misstrauischen Sowjets besetzt sind?

Zunächst musste ein malerisches Schloss her. Futter für die Fantasie. Die echte Elisabeth wuchs ja vor ihrer Zeit als Kaiserin von Österreich und Königin von Ungarn als verhätschelte Bayern-Prinzessin auf Schloss Possenhofen am Starnberger See auf – von ihr „Possi“ genannt.
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Hansa-Flex-Chef Armerding kauft Burg Kipfenberg



Burg Kipfenberg war für 5,7 Millionen Euro zu haben. Foto: Wkipedia/KBWEi
Burg Kipfenberg war für 5,7 Millionen Euro zu haben. Foto: Wkipedia/KBWEi/CC BY 3.0 DE / Foto oben: Burgerbe.de

Der seit Monaten geplante Verkauf von Burg Kipfenberg in Oberbayern ist rechtskräftig. Der Käufer ist Thomas Armerding, Vorstandsvorsitzender des Bremer Hydraulik-Spezialisten Hansa-Flex AG (ca. 3000 Mitarbeiter).

Er wird die Burg zusammen mit Lebensgefährtin Fang Wang nutzen. Die bisherige Besitzerfamilie übergab ihm bereits den Schlüssel. Im Ort ist man zufrieden, einen kapitalkräftigen Burgenfreund gefunden zu haben, der an der Nutzung ausdrücklich nichts ändern will.

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Mit dem Kamera-Quadrokopter im Flug über Burg Burghausen


Ein Modell-Quadrokopter / Foto: Wikipedia/Karlhorn
Ein Modell-Quadrokopter / Foto: Wikipedia/Karlehorn/CC BY 3.0 DE
Die Burg zu Burghausen trägt im Guinnessbuch den Titel „Europas längste Burg“: 1051 Meter misst die Höhenburg über der gleichnamigen Stadt in Oberbayern an der Grenze zu Österreich. Die Anlage besteht aus sechs hintereinander gelagerten Höfen – da den Überblick zu behalten ist nicht ganz so einfach. Außer, man schaut aus der Luft.

Genau das hat das Projekt „theflyingsepp.de“ getan und am frühen Morgen eine Kameradrohne über die Burg geschickt. Welches Fluggerät es  nun genau war, ist mir nicht klar, auf der Homepage werden ein Quadraokopter, ein Oktokopter und ein Hexakopter gezeigt, alle ausgestattet mit Kamera für HD-Videoaufnahmen sowie GPS, Höhensensor, Kompass und 5,8 GHz Videosender.
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Burg Kipfenberg stand zum Verkauf (Archiv-Artikel)




Burg Kipfenberg ist für 5,7 Millionen Euro zu haben. Foto: Wkipedia/KBWEi
Burg Kipfenberg war für 5,7 Millionen Euro zu haben. Foto: Wikipedia / KBWEi / Public Domain / Foto oben: Burgerbe.de

Update (Oktober 2013): Die Burg ist inzwischen verkauft worden. Mehr dazu hier im Blog: „Bremer Unternehmer kauft Burg Kipfenberg„.

Einmal Burgherr sein – für 5,7 Millionen kann dieser Wunsch in Erfüllung gehen: Die romanische Burg Kipfenberg, das im 12. Jahrhundert errichtete Wahrzeichen des gleichnamigen Orts in Oberbayern steht zum Verkauf.

Dahinter steckt eine Familiengeschichte: Als die Burg vor 25 Jahren günstig zum Verkauf stand, wollte die Gemeinde sie nicht haben. Statt dessen erwarb der Stuttgarter Unternehmer Peter Schuck die Mittelalter-Immobilie. In den Ferien ging’s mit Gattin und den zwei Söhnen zum Urlaub auf die Höhenburg. 2009 starb der Besitzer.

Die Familie nutzt die Anlage rund um den 16 Meter hohen Bergfried und den Hexenturm nun nicht mehr so intensiv wie früher und möchte sich langfristig von dem Gemäuer trennen. Sie hat nun den auf die Vermittlung von derartigen Denkmälern spezialisierten Makler Bernd Neuhäuser eingeschaltet, der aktuell etwa 50 Schlösser und Burgen in seinem Portfolio hat. Über die Hintergründe des möglichen Burgen-Verkaufs im Altmühltal berichtet der Donaukurier.
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Schatzfund: Die Silbermünzen von Burg Dollnstein




Foto: Wikipedia / Mediatus / CC-BY-SA 3.0
Die Fachwerk-Fassade der Unteren Burg Dollnstein / Foto: Wikipedia / Mediatus / CC-BY-SA 3.0 / Foto oben: Rudolf Hager/Michael Hoedt)

Spektakulärer Fund bei einer Routinegrabung: Bei der Arbeit in Burg Dollnstein (Oberbayern) ist ein Team um Dr. Mathias Hensch und Ines Buckl auf einen Topf mit 3000(!) Silbermünzen, vermutlich aus dem 13. Jahrhundert, gestoßen.

Der Fund ist zwei Kilogramm schwer und lag in einer Grube in den ehemaligen Stallungen. Das melden Donaukurier und die Webseite der Grabungskampagne.
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