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Burgruinen

Wegebauer zerstören Reste von Burg Hermannstein



Lagekarte der Reste von Burg Hermannstein / gemeinfrei
Lagekarte der Reste von Burg Hermannstein / gemeinfrei
Die größten Gefahren für Burgen in Deutschland sind Feuer, Frostschäden – und Bautrupps. Das war kein Witz: Im thüringischen Waltershausen bei Gotha haben Straßenbauer die letzten oberirdisch erkennbaren Gräben und Wälle der einstigen Burg Hermannstein weggeräumt und das Gelände eingeebnet.

Hinweisschilder auf die Burgreste wurden offenbar wissentlich ignoriert. Gegen die bewusste Zerstörung des geschützten Bodendenkmals im Ortsteil Schnepfental zugunsten eines Forstwegs gibt es nun Proteste in der Bevölkerung.

Verantwortlich für das Abräumen der Relikte aus dem 12. Jahrhundert ist ein privater Waldbesitzer. Die Stadt hat die Arbeiten trotz des bestehenden Denkmalschutzes genehmigt.
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US-Übungsplatz Hohenfels: Kein Zutritt zur Hohenburg




Warnschild vor Truppenübungsplatz / Foto: Wikipedia / Fiorellino / CC BY 3.0 DE
Warnschild vor Truppenübungsplatz / Foto: Wikipedia / Fiorellino / CC BY 3.0 DE / Foto oben: Die Hohenburg / gemeinfrei
Raversdorf und Kittensee sind heiß umkämpft. Und das ständig. Auf dem bayerischen Truppenübungsplatz Hohenfels üben Einheiten der US Army, wie Autokonvois sich am besten durch die engen Gassen von Oberpfälzer Dörfern kämpfen, in deren malerischen Häuschen und Vorgärten sich bis an die Zähne bewaffnete feindliche Truppen verschanzt haben.

Manchmal dürfen auch Nato-Partner mitspielen.

Das unter US-Kontrolle stehende Hohenfels-Areal ist einer der größten Truppenübungsplätze Deutschlands. Er hat sogar eine eigene Burgruine: Die 1000 Jahre alte Hohenburg am nordöstlichen Rand der Anlage. Öffentlich zugänglich ist sie natürlich nicht.
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Versunkene Burg im Steinhuder Meer gefunden



Faszinierender Blick per Georadar auf die Reste der Kranenburg / Screenshot Niedersächisches Landesamt für Denkmalpflege
Faszinierender Blick per Georadar auf die Reste der Kranenburg / Screenshot: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege

Eine versunkene Burg: Das gibt’s nicht nur im sagenumwobenen Atlantis, sondern auch in der niedersächsischen Provinz, im Steinhuder Meer. Und zwar im flachen Wasser vor dem Ort Steinhude, wo im Sommer Surfer ihre Bahnen ziehen.

Wie sie heißt, weiß man auch: Eine Urkunde von 1320 erwähnt eine Kranenburg, wohl errichtet von den Mindener Bischöfen. Doch deren Überreste waren an Land nirgendwo zu finden.

2009 konnte ein Forschungsprojekt die Umrisse eines Teils der Burg mit Hilfe von Georadar-Messungen wieder sichtbar machen – und ganz nebenbei eindrucksvoll zeigen, was Archäologie heute mit Hilfe von Hightech so alles leisten kann.
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