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Die Nürnberger Kaiserburg als Briefmarke



Brefmarkenblock mit der Kaiserburg Nürnberg
Brefmarkenblock mit der Kaiserburg Nürnberg
Die Deusche Post schläft nicht. Speziell, wenn es darum geht, der Bevölkerung eine Preiserhöhung schmackhaft zu machen. Wochenlang brüteten daher hochbezahlte PR-Strategen, bis sie – Heureka – DIE Lösung fanden, die die Kunden nun in Scharen zum Kauf teurerer Postwertzeichen an die chronisch unterbesetzten Schalter der wenigen verbliebenen gelben Filialen locken soll:

Man druckte kurzerhand selbstklebende Blöcke der Nürnberger Kaiserburg (ein Foto der Burg, angestrahlt im Sonnenuntergang). Nennwert pro Marke: 58 Cent (ja, ich weiß, inzwischen liegt das Porto wesentlich höher).

Die fränkische Vorzeige-Anlage soll den Anfang einer Postwertzeichen-Serie „Burgen und Schlösser“ bilden.

Entworfen wurde das gezahnte Papierchen von Nicole Elsenbach und Franc Fienbork aus Hückeswagen im Bergischen Land (übrigens auch eine Schloss-Stadt). Ich habe natürlich gleich einen Block gekauft, einzeln gibt’s diese Marken ja nicht mehr. Ich finde sie ein bisschen zu duster.

Die Edition „1000 Jahre Burg Tangermünde“ hat mir besser gefallen (kostete ja auch 90 Cent pro Marke). Ich werde die fränkischen Burgbriefmarken aber trotzdem bis zur nächsten Portoerhöhung fleißig verschicken.

Meine Erfahrungen beim Besuch in Nürnberger kann man hier nachlesen: „In der Nürnberger Burg: Keine Bilder bitte!

Foto: Burgerbe.de


Schloss Lichtenstein: Eine Idee aus einem Roman




Schloss Lichtenstein
Schloss Lichtenstein

Was so ein richtiger Modellbahner ist, der hat auf seiner Anlage auch Berge. Und was gehört ganz oben drauf? Klar, eine schaurig-schöne Ritterburg! Besonders beliebt im Fachhandel ist das Plaste-Modell der schwäbischen Burg Lichtenstein (Firma Faller, ca, 29,75 Euro, Link zu Amazon Ich hab das Teil auch noch irgendwo im Keller.

Und das Original bei Reutlingen steht tatsächlich auf einer Höhe der Schwäbischen Alb mit einem phänomenalen Blick ins 250 Meter darunter liegende Tal. Als ich zum ersten Mal da war, präsentierte sich mir leider nur eine geschlossene Tür, daher gibt es hier nur Fotos von draußen.

Dass das Gebäude mit seinem charakteristischen Turm so gar nicht nach Ruine aussieht hat einen einfachen Grund: Das „württembergische Märchenschloss“ ist ein Neubau aus dem 19. Jahrhundert. Es handelt sich um ein Stück steingewordener Literatur.
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Briefmarke feiert „1000 Jahre Burg Tangermünde“



dpag_2009_1000_jahre_burg_tangermunde
Quelle: Post AG - Gemeinfrei

Mit einem Streit fing alles an. Zwei Adelige gerieten sich im Jahr 1009 vor den Befestigungsanlagen der „civitas Tongeremuthi“ derart in die Haare, dass Bischof Thietmar von Merseburg die Auseinandersetzung in seiner Chronik festhielt. Das war gleichzeitig die erste schriftliche Erwähnung der um 925 zur Überwachung der Tangermündung in die Elbe gebauten Burg. Die Post feiert dieses „Jubiläum“ jetzt mit einer 90-Cent-Briefmarke (Enwurf: Jochen Bertholdt, Rostock). Burgen sind beim Gelben Riesen ja sowieso ein beliebtes Motiv.
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