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Bergfried

Drei Bürger aus Gera kaufen Schloss Osterstein



Der erhaltene Bergfried von Schloss Osterstein / Foto: Wikipedia / Steffen Löwe / CC-BY-SA 3.0
Der erhaltene Bergfried von Schloss Osterstein / Foto: Wikipedia / Steffen Löwe / CC-BY-SA 3.0
Mehrere Bürger aus Gera haben das Areal des kriegszerstörten und gesprengten Schloss Osterstein gekauft und wollen das das Gebiet nun entwickeln. Das bestätigt die bisherige Eigentümerin, die Geraer Wohnungsbaugesellschaft GWB „Elstertal“. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Die Käufer sind Kai-Uwe Klinnert, Vater Manfred Klinnert und Peter Schmidt. Das gaben sie jetzt bei einer Pressekonferenz bekannt. In zwei Jahren wollen sie ein Nutzungskonzept vorlegen. Sie können sich viel vorstellen: vom Kulturzentrum über ein wieder eröffnetes Restaurant bis hin zum Hotel, so die Ostthüringer Zeitung.

Der Bergfried – einziger Überrest des Schlosses – bleibt allerdings Eigentum der Stadt Gera. Schloss Osterstein ist die ehemalige Residenz der jüngeren Linie des Fürstenhauses Reuß, die hier selbstbewusst einen Mini-Staat regierte.
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Die Ehrenburg: Das Rätsel des doppelten Burgturms



Der Bergfried der Ehrenburg / Fotos: Burgerbe.de
Der „doppelte“ Bergfried der Ehrenburg / Fotos: Burgerbe.de
Die trutzige Ehrenburg bei Brodenbach in einem Nebental der Mosel hat schon einiges mitgemacht.

Eigentlich hätte ihr Schicksal am 30. April 1689 besiegelt sein sollen. Soldaten des Sonnenkönigs Ludwig XIV. schleppten Pulver ins Gemäuer und legten Lunten.

Wie so viele andere Burgen an Rhein und Mosel jagdten die französischen Truppen dann auch Teile der Ehrenburg in die Luft (nur die Kapelle ließen sie intakt). Die Burg war nun unbewohnbar und nicht mehr zu verteidigen.

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Hohes Schloss Füssen: Dachbalken angefault



Der Gefängnisturm mit dem schadhaften Dach / Fotos: Burgerbe.de
Der Bergfried (Gefängnisturm) mit dem schadhaften Dach / Fotos: Burgerbe.de
Schock in einer der am besten erhaltenen Burgen Bayerns: Die Dachbalken des sogenannnten Gefängnisturms (auf dem Foto mittig) des Hohen Schlosses in Füßen sind von Fäulnis befallen.

Mehrere Dachziegel fielen bereits in den Innenhof. Der Bereich vor dem Turm musste daraufhin gesperrt werden. Das meldet der Füssener Kreisbote.

Im Frühjahr, spätestens im Herbst ist eine Dachsanierung – bei trockenem Wetter – notwendig. Die Denkmalschützer haben dafür 400.000 Euro beim Freistaat Bayern beantragt. Der gesamte Dachbelag des Allgäu-Schlosses sei marode, teilte ein Bauamts-Mitarbeiter der Zeitung mit.
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