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Durchbruch in Potsdam: Alte Fassade fürs neue Stadtschloss




stadtschloss_potsdam_gemaelde.jpgWie viel Preußen darf’s denn sein?

Gleich zwei von der DDR gesprengte Hohenzollern-Schlösser sollten schon 2010/11 wiederauferstehen: Neben dem Berliner Stadtschloss steht auch das Potsamer Schloss vor der Wiedergeburt.

Mit der überraschenden Ankündigung einer 20 Millionen Euro-Spende machte der Milliardär Hasso Plattner jetzt den Weg zum Schloss-Neubau inklusive Rekonstruktion der historischen Knobelsdorff-Fassade frei (am Ende spendete er 22 Millionen).

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Die Totenmaske der Staufer-Stammmutter

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Die „Totenmaske“ der Hildegard von Egisheim
Im ersten Stock des Bad Wimpfener Steinhausmuseums findet sich hinter Glas ein unscheinbarer, lebensgroßer Gipskopf. Das entspannte Antlitz einer Frau mit geschlossenen Augen, den Kopf leicht zur Seite geneigt.

Doch es ist keine von einem mittelalterlichen Künstler geformte Plastik, sondern die auf natürliche Weise entstandene Totenmaske der Urgroßmutter von Kaiser Barbarossa, Hildegard von Egisheim (gestorben 1094/95).
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Die Sparrenburg: Bielefelds Wahrzeichen in Sepia




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Die Bielefelder Sparrenburg im Photoshop-Filter

Mit dem Burgen-Fotografieren ist das so eine Sache. Auf den schönsten Bildern steht meistens ein Mülleimer, ein geparkter Lieferwagen und/oder eine Eisreklame in der Sichtachse. Gerne schickt auch eine Touri-Gruppe just in dem Moment ihren ersten neugierigen Kundschafter ins Bild.

Welch Glück, dass es Photoshop, Schnitt- und Pinselwerkzeuge & den passenden Filter gibt. So wird doch gleich ganz schnell mystische Stimmung fühlbar. Sollte zumindest.

Ich habe das mal auf Bielefelds Wahrzeichen, der Sparrenburg, versucht. Diese ist auch deshalb zu empfehlen, weil man wirklich etwas für seine Gesundheit tut, wenn man der Burgberg raufkraxelt (ja, notfalls ist da oben auch ein Parkplatz).
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Runde Sache: Burg Roßlau



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Die runde Burg Rosslau

Burg Rosslau in Dessau-Rosslau
Burg Rosslau in Dessau-Rosslau
Zwischen Wittenberg nach Magdeburg liegt sie am Weg: Burg Roßlau an der Elbe. Eine vermutlich aus dem 13. Jahrhundert stammende Wasserburg, die auf einem slawischen Vorgängerbau steht (erste Erwähnung: 1358).

Die Burg war Sitz des Ministerialen-Geschlechts der Schlichtings. Sie wurde als Niederungsburg mit drei Wassergräben angelegt. Ein Graben ist heute noch erhalten.

Bis ins 16. Jahrhundert wurde die Anlage immer wieder aus- und umgebaut. Die Roßlauer mochten es bequem: Eines der Häuser verfügte sogar über eine mittelalterliche Steinkammer-Warmluftheizung.

Mitte des 17. Jahrhunderts verlegten die Burgherren, die Fürsten von Anhalt, ihre Residenz nach Zerbst. Mitte des 18. Jahrhunderts bevorzugte die Ortsverwaltung dann das neue Rathaus als Amtssitz, und der Zerfall der Burg begann. Die Rundburg ist über eine Brücke mit einem Jagdschloss von 1740 verbunden.
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In der Kaiserburg Nürnberg: Keine Bilder, bitte!




Burgtürme über Nürnberg
Burgtürme über Nürnberg

Leider darf man in den Innenräumen der Nürnberger Burg nicht fotografieren. Seeeehr schade. Denn die Führung ist eindrucksvoll und anschaulich.

Der Burgberg ist 60 Meter hoch und fällt zur Pegnitz hin steil ab. Älteste Burgfundamente stammen aus der Zeit um das Jahr 1000. Heinrich III. hat hier wohl um 1039 mit dem Bau eines Verwaltungssitzes begonnen. Um 1180, unter Kaiser Friedrich Barbarossa, war der Ausbau vorläufig abgeschlossen.
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