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Denkmalschutz

Schloss Mainberg: Geburtshaus von Gunter Sachs verfällt



Die Münchner Abendzeitung berichtet über Schloss Mainberg / Bild: Screenshot
Die Münchner Abendzeitung berichtet über Schloss Mainberg / Bild: Screenshot

Der Besitzerin von Schloss Mainberg laufen die Kosten davon. Normalerweise wäre das für die Münchener Abendzeitung kein Grund, sich um ein altes Gemäuer bei Würzburg im fernen Mainfranken zu kümmern.

Doch in diesem Fall ist das anders: Denn Schloss Mainberg ist der Geburtsort des Industriellen und Vorzeige-Promis Gunter Sachs, der 2011 Suizid begangen hat (Link zum Artikel).

„Das kann uns morgen zusammenstürzen“, zitiert die Abendzeitung den örtlichen SPD-Bürgermeister mit Blick auf die Vorburg. Laut Abendzeitung ließ das Landratsamt das Schloss wegen Verstößen gegen die Brandschutzverordnung schließen. Die nötigen Arbeiten sollen 300.000 Euro kosten. Die hat die Eigentümerin nicht. Laut Abendzeitung verdient sie mit dem Schloss kein Geld mehr.

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Die Drachenburg: Ein Märchen aus Stein am Rhein



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Schloss Drachenburg – Bild: Wikipedia/Tohma (talk)/CC BY-SA 3.0

Die Drachenburg liegt malerisch auf dem Drachenfels über dem Rhein bei Königswinter mit Blick auf Bad Godesberg. Ihre Geschichte ist noch gar nicht so alt, aber trotzdem ziemlich wechselhaft und hochinteressant.

Es begann alles damit, dass der 1833 geborene Bonner Gastwirtssohn Stephan Sarter an der Börse (durch Spekulation u.a. mit Suez-Kanal-Aktien) ein Vermögen machte.

Da Börsen-Gurus bereits damals hohes Ansehen genossen, wurde der Bankier von Herzog Georg von Sachsen-Meiningen geadelt – und gleich in den Rang eines Barons erhoben. Weil man als frischgebackener Baron aber auch standesgemäß logieren will, legte Sarter 1886 den Grundstein für eine märchenhafte, türmchenbestückte Schloss-Villa auf dem Drachenfels. Von weitem sieht sie wie ein gotischer Dom aus.
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Burg Carcassonne: Man rechnete immer mit Verrat



Die restaurierte Burg von Carcassonne. Rechts neben dem Tor steht der so genannte Obergaden-Turm
Vor der Völkerwanderung hatte man nicht mal im beschaulichen Südwestfrankreich seine Ruhe.

Davon zeugen heute noch hektisch errichtete römische Mauern und Türme in Carcassonne (wundervoll restauriertes Weltkulturerbe und Must-See für Freunde historischer Burgen, die auch gern gut essen).

30 bis 40 Jahre vor der Zeitenwende gründeten die Römer die Handelsstadt auf einer Anhöhe am Flüsschen Aude als Colonia Julia Carcaso.
Zunächst blieb sie gänzlich ohne Mauern. Die Macht des Imperium Romanum wirkte abschreckend genug.

Als im dritten Jahrhundert nach Christus Vorboten der Völkerwanderung in Form von Barbarenhorden auch durchs Vorland der Pyrenäen zogen, musste schnell eine Stadtbefestigung her.

In Carcassonne wurden sie um das Jahr 200 hochgezogen.

Die Römer bauten trotz der Eile so dauerhaft, dass ihre Türme, Tore und die Ringmauer die Grundlage der mittelalterlichen Befestigungen bildeten und zum Teil heute noch zu sehen sind.
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