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Schloss Rechenberg: Jugendherberge bleibt 2017 geschlossen

Die Jugendherberge Schloss Rechenberg / Fotos: Burgerbe.de
Die Jugendherberge Schloss Rechenberg / Fotos: Burgerbe.de

Klassenreisen mit Übernachtungen in alten Burgen sind eine feine Sache. Wer das in Kombination mit viel Natur mag (wo sich die Kleinen den ganzen Tag austoben können, und dann todmüde ins Bett fallen, statt im Gemäuer herumzugespenstern), ist bei Schloss Rechenberg an der richtigen Adresse.

Allerdings wird sich dieser Wunsch hier 2017 nicht erfüllen: „Aufgrund von Modernisierungs- und Umbaumaßnahmen ist die Jugendherberge Schloss Rechenberg in der Zeit vom 1. Januar 2017 bis voraussichtlich Ende 2017 geschlossen“, heißt es beim Jugendherbergswerk.



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Die Herbergs-Katze ist sehr zutraulich.

Auffällig ist hier der Aufbau von Fachwerk-Geschossen über den Mauern der Burg.

Ähnlich wie Rechenberg dürften bis zu den Kriegen des 16./17. Jahrhunderts noch die meisten deutschen Burgen ausgesehen haben. Vom einstigen Wassergraben ist ein großer Teich übrig geblieben.

Bauherren der Burg waren um 1229 die Ritter von Rechenberg, die hier bis 1405 hausten.

Als Truchsesse der mächtigen Grafen von Oettingen verwalteten sie von hier aus die Gegend südlich von Crailsheim. Die Burg wechselte dann noch häufiger den Besitzer.

Nach 1538 wurde die trutzige Burg zu einem deutlich bequemeren Schloss umgebaut. Aus den Jahren danach (1571) stammt der noch existierende Vordere Bau (Südbau).

Schloss Rechenberg: Die Lage ist malerisch...
Schloss Rechenberg: Die Lage ist malerisch…

1953 eröffnete auf Schloss Rechenberg eine Jugendherberge. 1966 kaufte das Jugendherbergswerk das Gemäuer.

Die Lage ist ideal – inmitten der Natur, mit Badesee und reichlich Radwegen in der Nähe. Und auch nach Dinkelsbühl mit seinen pittoresken Fachwerk-Sträßchen ist es nicht weit.

Die Jugendherberge bietet 99 Betten in 18 Zimmern. Draußen findet man Beachvolleyballfeld und Grillhütte.

Mehr Fotos und noch einige Informationen zur Geschichte bei Burgenarchiv.de



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