Archiv der Kategorie: Asien

Terrorattacke auf Burg Kerak: 14 Tote



Ort der Geiselnahme: Die Burg Kerak (Al-Karak) / gemeinfrei / Foto oben: Wikipedia
Ort der Geiselnahme: Die Burg Kerak (Al-Karak) / gemeinfrei / Foto oben: Wikipedia / Berthold Werner / CC-BY-SA 3.0
Jordanische Sicherheitskräfte haben die einstige Kreuzfahrerburg Kerak (Al-Karak) gestürmt und vier Terroristen erschossen, die sich dort verschanzt hatten. Zehn Menschen fielen dem Angriff zum Opfer, darunter sieben Polizisten und eine kanadische Touristin.

Zunächst gab es Berichte von einer Geiselnahme. Doch diese beruhten wohl darauf, dass Touristen und Einheimische durch den Angriff auf der Burg eingeschlossen waren.
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Wie kamen römische Münzen auf Burg Katsuren nach Japan?



Das römische Reich zur Zeit Konstantins / Bild: Tataryn / CC-BY-SA 3.0 / Foto oben: Burgruine Katsuren / Foto: kanegen / CC-BY-SA 2.0 / Foto Münze: Uruma Board of Education
Das römische Reich zur Zeit Kaiser Konstantins / Bild: Tataryn CC-BY-SA 3.0 / Foto oben: Burgruine Katsuren / Foto: kanegen / CC-BY-SA 2.0 / Foto Münze: Uruma Board of Education
Innerhalb einer Woche bringen zwei archäologische Funde interessante Hinweise auf die Beziehungen zwischen dem Römischen Reich und Südostasien.

Auf der japanischen Burgruine Katsuren in der Präfektur Okinawa sind vier stark korrodierte römische Münzen aus der Zeit Kaiser Konstantins (306 bis 337 n.Chr.) gefunden worden.

Wenige Tage zuvor hatte die Londoner Times von der Ausgrabung eines römischen Friedhofs im Londoner Stadtteil Southwark aus den Jahren zwischen 200 und 400 n.Chr. berichtet.

Zwei der gut erhaltenen Skelette scheinen von Menschen aus Südostasien zu stammen, wahrscheinlich aus China.
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Chinesen kaufen Schloss Landsberg in Thüringen



Foto: Wikipedia / Kramer96 / CC-BY-SA 3.0
Foto: Wikipedia / Kramer96 / CC-BY-SA 3.0 / Foto oben: Wolkenkratzer / CC-BY-SA 3.0
Schloss Landsberg in Thüringen ist 2016 an Investoren aus Fernost verkauft worden: Chinesische Investoren der New Silk Road Company haben das Schloss bei Meiningen erworben. Das meldete der MDR Thüringen unter Berufung auf den bisherigen Eigentümer, die Stiftung Meininger Baudenkmäler.

Laut der Stiftung hätte das chinesische Konsortium, das als Käufer auftritt, bereits Grunderwerbssteuer und Notarkosten bezahlt. Nun warte man auf den Rest des – in der Höhe bislang geheimen – Kaufpreises.

Das einstige Lustschloss der Herzöge von Sachsen-Meiningen (und spätere DDR-Luxushotel) stand seit 2015 für 4,5 Millionen Euro zum Verkauf.
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Schloss Neuschwanstein: Chinesische Touristen vermisst



Die Marienbrücke über den Wasserfall der Pöllatschlucht / Foto: Burgerbe.de / Foto oben: Der berühmte Blick auf Schloss Neischwanstein von der Marienbrücke / Foto: Wikipedia / Thomas Wolf, www.foto-tw.de / CC-BY-SA 3.0
Schwieriges Gelände: Die Marienbrücke über dem Wasserfall der Pöllatschlucht / Foto: Burgerbe.de

Ein chinesisches Paar ist bei einem nachmittäglichen Besuch von Schloss Neuschwanstein am Samstag spurlos verschwunden. Die Polizei in Füssen steht vor einem Rätsel.

Eine Suchaktion mit einem Hubschrauber per Wärmebildkamera und Rettungshunden brachte kein Ergebnis.

Bei den Verschollenen handelt sich um ein Ehepaar. Sie ist 39, er 37 Jahre alt. Die Vermissten kehrten nach dem Ausflug zu Bayerns Vorzeige-Schloss nicht wie vereinbart um 18 Uhr zu ihrer Reisegruppe zurück. Sie haben keine Pässe bei sich.

Die Polizei hat die Suchaktion mit Helikopter und Hunden inzwischen eingestellt. Nun sollten Taucher zum Einsatz kommen. Die chinesische Reisegruppe flog inzwischen ohne das Paar nach Hause zurück. Die Behörden sind in Kontakt mit der chinesischen Botschaft.
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Erdbeben zerstört Türme von Burg Kumamoto

Kumamoto Castle vor dem Erdbeben / Foto: gemeinfrei
Kumamoto Castle vor dem Erdbeben (das Hauptgebäude steht weiter) / Foto: gemeinfrei / Bild oben: Platz des heruntergestürzten Turms / Screenshot aus einem Video der Asahi Tribune

Mehrere Erdbeben bis zur Stärke 7,1 auf der Richter-Skala haben seit Donnerstag die südliche japanische Hauptinsel Kyushu erschüttert – besonders betroffen war die Region um die Stadt Kumamoto. Mindestens 26 Menschen kamen ums Leben, hunderte wurde verletzt.

Ein Nachbeben führte am Samstag zum Einsturz von zwei historischen Türmen von Burg Kumamoto in der 664.000-Einwohner-Stadt – einer der drei bekanntesten Burgen Japans.

Die Türme am östlichen Rand der Anlage stürzten mit Teilen der sie umgebenden Burgmauer in die Tiefe. Außerdem wurden Dächer der Burg beschädigt.

Beim Hauptgebäude Burg (auf dem Hochformat-Foto) handelt es sich um eine Rekonstruktion aus den 1960er Jahren – ausgeführt in Stahlbeton und damit erdbebensicher.
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