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Mord im Leineschloss: Skelettfund nach 322 Jahren



Ein fescher Offizier, der Herr von Königsmarck. Mit 29 Jahren verschwand er im Leineschloss / Foto; gemeinfrei / Foto oben: Das Portal des Leineschlosses / Foto: Ralf Roletschek / CC-BY-SA 3.0
Ein fescher Offizier, der Herr von Königsmarck. Mit 29 Jahren verschwand er im Leineschloss / Foto; gemeinfrei / Foto oben: Das Portal des Leineschlosses / Foto: Ralf Roletschek / CC-BY-SA 3.0

Beim Ausheben eines Schachts für einen Aufzug am Portal des Leineschlosses in Hannover (Sitz des Landtags von Niedersachsen) sind in acht Meter Tiefe menschliche Knochen gefunden worden. Sie werden nun untersucht.

Möglicherweise kann mit ihnen ein bereits jahrhundertealtes Verbrechen aufgeklärt werden. Denn just hier verschwand vor 322 Jahren der Graf Philipp Christoph von Königsmarck.

Der damals 29-Jährige gilt seitdem als vermisst.

Der attraktive Kavalleriegeneral mit schwedischen Wurzeln hatte reichlich ungeniert eine nicht standesgemäße Beziehung geführt. Dummerweise ausgerechnet mit der Ehefrau des hannoveraner Kurprinzen und künftigen Kurfürsten Ernst August von Braunschweig-Lüneburg, Erbprinzessin Sophie Dorothea.
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Nach Vandalismus auf Schloss Schönfeld: Verdächtige ermittelt




Die Innenausstattung ist üppig Foto: Wikipedia / Lydia1 / CC-BY-SA 3.0
Die Innenausstattung ist üppig Foto: Lydia1 / CC-BY-SA 3.0 / Foto oben: Dubbelleser / CC-BY-SA 3.0

Jugendliche haben im September eine Tür zu Schloss Schönfeld in Schönfeld bei Meißen aufgebrochen und im historischen Gebäude randaliert. Sie richteten mit ihrem Vandalismus Schäden in Höhe von deutlich über 30.000 Euro an.

Die Täter wurden beobachtet. Vier verdächtige Schüler im Alter von 13 und 14 Jahren konnten ermittelt werden.

Die Marodeure hatten zunächst seine Tür zum älteren Teil des Renaissanceschlosses aufgebrochen. Sie beschädigten dann mehrere Türen und die hölzerne Treppe. Außerdem zerschlugen sie drei Ätzglasscheiben aus der Zeit des Jugendstils – eine Wiederherstellung kostet rund 10.000 Euro – pro Scheibe, sagt das örtliche Landratsamt laut Sächsischer Zeitung.
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Kulturstiftung Schröder kauft Schloss Hembsen



Das Westfalen-Blatt meldet den Verkauf von Schloss Hembsen / Bild: Screenshot
Das Westfalen-Blatt meldet den Verkauf von Schloss Hembsen  in Brakel / Bild: Screenshot

Nach gut 150 Jahren hat die Familie von Kempski ihr Schloss Hembsen in Brakel (Ostwestfalen) verkauft. Käufer ist die Kulturstiftung Schröder. Das meldet das Westfalen-Blatt. Über den Preis wurden keine Angaben gemacht.

Die Stiftung besitzt bereits das Wasserschloss Neuenheerse bei Bad Driburg, wo die umfangreichen kulturgeschichtlichen Sammlungen von Manfred O. Schröder und seiner Frau Helga gezeigt werden.

Was die Stiftung mit dem Schloss plant, ist nicht bekannt. Mehrere Wohnungen auf dem Gelände sollen weiter vermietet werden.
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Münchener ersteigert Kago-Schloss für 5 Millionen Euro



Das Wasserschloss wird im Online-Katalog von "Sotheby's" angeboten / Bild: Screenshot
Das Wasserschloss wurde im Online-Katalog von „Sotheby’s“ angeboten / Bild: Screenshot
Der Münchener Unternehmer Sveta Todorovic (63) hat das sogenannte Kago-Schloss in Postbauer-Heng ersteigert.

Für das auf einen Wert von zehn Millionen Euro geschätzte Luxusdomizil des einstigen „Ofenkönigs“ Karl-Heinz Kago legte Todorovic fünf Millionen Euro auf den Tisch. Die Gläubiger gaben sich damit (überraschenderweise) zufrieden.

Die Zwangsversteigerung hatte am Nürnberger Amtsgericht stattgefunden. Welche Pläne der frischgebackene Eigentümer mit seiner immer noch recht neuen Immobilie (Fertigstellung 2006) hat, ist noch nicht bekannt.
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Tunnel-Bauarbeiten beschädigen Burg Harburg



Das Tor zur Burg Harburg / Fotos: Burgerbe.de
Das Tor zur Burg Harburg / Fotos: Burgerbe.de

Unterhalb der Burg Harburg in Schwaben erstreckte sich 2015 für sechs Monate eine großangelegte Baustelle: Für 6,1 Millionen Euro ließ der Bund die beiden Harburger Tunnel der B25 erneuern.

Nun zeigt sich: Das Bauprojekt 30 Meter unter des Harburger Wahrzeichens brachte nicht nur Staus und Umleitungen, sondern beschädigte auch die historische Burganlage. Das meldet die Augsburger Allgemeine.

In der zum Burgkomplex gehörenden Schlosskirche St. Michael fiel danach der Stuck „in faustgroßen Brocken“ von der Decke. In den Wänden von Kirche und Burg hätten sich Risse gebildet.
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