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Jugendherberge

NABU hat die Jugendburg Hessenstein übernommen



Burgtor und Hauptgebäude der Burg Hessenstein / Foto: Wikipedia / Otter / CC-BY.SA 3.0 / Foto oben: Wikipedia / Pimpernella / CC-BY-SA 3.0
Burgtor und Hauptgebäude der Burg Hessenstein / Foto: Wikipedia / Otter / CC-BY.SA 3.0 / Foto oben: Wikipedia / Pimpernella / CC-BY-SA 3.0
Auf der einsam im Wald gelegenen Burg Hessenstein lernten Generationen von Schülern Burgenromantik kennen. Schon 1922 eröffnete hier eine Jugendherberge – es war die erste in Hessen.

Natürlich läuft in solch alten Gemäuern (errichtet 1328 bis 1342 durch Landgraf Heinrich II.) ein erheblicher Sanierungsbedarf auf. Zu viel für das Deutsche Jugendherbergswerk. Es kündigte den Vertrag zum 31. Oktober 2007.
16 Mitarbeiter wurden nicht mehr weiterbeschäftigt.
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27 Millionen für Burg Vogelsang: NRW im Baurausch?



Alle Fotos der Burg Vogelsang stammen von Wikipedia/Hans Weingartz (veröffentlicht unter Creative Commons Lizenz
Alle Fotos der Burg Vogelsang stammen von Wikipedia/Hans Weingartz (veröffentlicht unter Creative Commons Lizenz)
Das Land NRW hat für die ehemalige NS-„Ordensburg“ Vogelsang in der Eifel hochfliegende Pläne, die schon einen leicht gigantomanischen Beigeschmack haben.

Für 27 Millionen Euro sollen am denkmalgeschützten NS-Bau die „modernste Jugendherberge Europas“, ein Waldjugendheim des Umweltministeriums sowie ein Ausstellungs- und Lernzentrum mit einer internationalen Akademie eingerichtet werden.

Hinzu kommt eine große Gaststätte und ein Besucherzentrum nebst Schwimmbad. Das meldet u.a. der Kölner Stadt-Anzeiger.
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Die berstenden Mauern von Burg Altena (2007)

Update: Dieser Artikel gibt den Stand von 2007 wieder. Inzwischen sind die Mauern saniert. Und Burg Altena hat mit ihrem Erlebnisaufzug einen ganz neuen Besuchermagneten.

Malerisch sah anders aus. Der Innenhof von Burg Altena im Sauerland war ab Ende September 2007 aufgerissen, Besucher liefen knirschenden Schrittes durchs Kiesbett. Diverse Baustellenschilder und Absterrungen standen herum. An den Burgmauern wurde unübersehbar vor Steinschlag gewarnt.

Schuld war das vermaledeite Regenwasser im Zusammenspiel mit Efeu und Frost. Das Efeu sorgt für Spalten im Mauerwerk. An einem Regentag sickerten rund 12.000 Liter durch die Mauern. Und der Regen wusch den Mörtel aus. Kann sich erstmal Wasser in den Mauern ansammeln, kommt es zu massiven Frostschäden.

2001 brach bereits ein tonnenschwerer Brocken aus den Außenmauern. Diese hatten danach begonnen, sich an einigen Stellen bedrohlich nach außen zu wölben. Teile des Mauerwerks waren einsturzgefährdet.

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