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Harry-Potter-Drehorte: Wo liegt Schloss Hogwarts?



Die große Halle des Christ Church Collegue in Oxford - Vorbild für die große Halle in Hogwarts / Foto: Wikipedia/chensiyuan
Die große Halle des Christ Church College in Oxford – Vorbild für die große Halle in Hogwarts / Foto: Wikipedia/chensiyuan CC-BY-SA-3.0 / Foto oben: Wikipedia / Karen Roe / CC-BY-SA 2.0
Die Harry-Potter-Filme zeigen viele Orte, die es auch in der realen Welt gibt, zum Beispiel den Glenfinnan-Viadukt in Schottland oder den Bahnhof King’s Cross in London. Letzterem fehlt nur das Gleis 9 3/4.

Aber wo liegt Schloss Hogwarts, die garantiert muggelfreie Schule für Zauberei und Hexerei, denn nun wirklich?

Folgt man für die Antwort dem Weg des Hogwarts-Express von London nach Norden, vorbei am verspukten Schloss Edinburgh, wäre das neogotische Zauberschloss an einem der Lochs in den nordöstlichen Highlands zu verorten. Wie man hört in der Nähe der Stadt Drufftown.

Dummerweise gibt es in der Gegend kein passendes, von vielen Türmchen gesäumtes Gemäuer mit entsprechender, vielhundertjähriger Burgtradition, das als Filmkulisse dienen könnte.

Jedenfalls nicht im Schottland unserer realen Muggelwelt. Und auch nicht in Polen, obwohl man das Treiben auf Schloss Hogwarts auf einer schlesischen Burg bei einem großen Liverollenspiel nachempfinden kann.
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„Wirtshaus im Spessart“: Lilo Pulver auf Schloss Mespelbrunn



Schloss Mespelbrunn / Foto: Burgerbe.de
Schloss Mespelbrunn im Spessart / Foto: Burgerbe.de / Foto oben: gemeinfrei

Lilo Pulver als kecke Franziska Comtesse von und zu Sandau hat sicherlich mehr für den Tourismus im Spessart getan als alle behördlichen Hochglanz-Broschüren und Werbefilmchen zusammen.

Nachdem die schweizer Schauspielerin im Kinostreifen „Das Wirtshaus im Spessart“ (1958) vor der malerischen Kulisse von Schloss Mespelbrunn Räuber und örtliches Militär genarrt hatte, schnellten die Besucherzahlen des abgelegenen Wasserschlosses nach oben.

Klar, dass bald mit „Das Spukschloss im Spessart“ (1960) eine Fortsetzung folgte. Dafür war Mespelbrunn allerdings nicht gespenstisch genug: gedreht wurde das „Grusical“ auf Schloss Oelber in Niedersachsen.

Heute, nach der X-ten Wiederholung liegt die Zahl der Besucher auf Schloss Mespelbrunn weiter bei etwa 90.000 bis 100.000 pro Jahr. Songs aus dem Film wurden beliebte Hits.

Bei mir ist Wolfgang Neuss‘ und Wolgang Müllers Duo „Ach könnte das schön sein“ als gelegentlicher Ohrwurm hängen geblieben.

Festspiele Mespelbrunn ziehen Zuschauer an

Und die Erinnerung an die musikalische Räuberpistole wurde durch die jährlichen Festspiele Mespelbrunn wachgehalten. Laienschauspieler führten im Sommer vor dem Schloss ihre eigene Version des Wirtschaftswunder-Kinokrachers auf. „Wirtshaus im Spessart“: Lilo Pulver auf Schloss Mespelbrunn weiterlesen

Serien-Internat: Wo liegt eigentlich Schloss Einstein?


Kulisse für Schloss Einstein: Der Turm von Schloss Neideck / Foto: Michael Sander
Kulissen für „Schloss Einstein“: Der Turm von Schloss Neideck / Foto oben: Das alte Schauspielhaus in Erfurt / Beide Fotos: Wikipedia / Michael Sander / CC-BY-SA 3.0 CC BY-SA 3.0
Die Seifenoper um das fiktive Internat Schloss Einstein ist mit fast 800 Folgen in 16 Staffeln eine der erfolgreichsten und langlebigsten Sendungen der Öffentlich-Rechtlichen. Nach Lindenstraße, Tatort und dem einst-legendären „Wetten, dass…?!“.

Und endlich erreichen die Programmmacher nicht nur hohe Einschaltquoten in Alten- und Pflegeheimen, sondern haben auch Teile der Kids und Teenies mit im Boot.

Aber wo liegt eigentlich dieses Schloss Einstein? Nunja, es gibt mehrere. Die ersten zehn Staffeln drehte die Askania Media Filmproduktion im Filmstudio Babelsberg in Potsdam.

Als Gebäudekulisse diente das 1543 durch den brandenburgischen Kurfürsten Joachim II. Hector errichtete Jagdschloss Grunewald in Berlin. Serien-Internat: Wo liegt eigentlich Schloss Einstein? weiterlesen

ARD: Pinocchio-Drehort Burg Dreiborn


Wasserburg Schloss Dreiborn: Drehort für den neuesten ARD/WDR-Pinocchio ist von Wassergräben umgeben / Foto: Burgerbe
Wasserburg Schloss Dreiborn: Drehort für den neuesten ARD/WDR-Pinocchio ist von Wassergräben umgeben / Foto: Burgerbe
Die ARD macht Burg Dreiborn (Kreis Euskirchen) zu Pinocchios Wunderland: Vier Tag lang wird auf der höchstgelegenen Wasserburg des Rheinlands für einen 180-Minuten Zweiteiler gedreht, der 2013 im Weihnachtsprogramm des „Ersten“ laufen soll. Zuvor waren reichlich Kinder der Region als Komparsen gecastet worden.

Thematisch geht’s bei der Koproduktion von ARD, WDR und FFP New Media um Pinocchios Prüfung auf dem Weg zur menschlichen Gestalt: Er wird in ein Spielzeugland teleportiert, wo es weder Schule noch Regeln, dafür aber reichlich Süßigkeiten und ständige Kissenschlachten gibt.
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Allerleirauh: Märchen-Drehort Schloss Marienburg


Für das Märchen Allerleirauh wurde auch auf Schloss Marienburg gedreht / Foto: Screenshot Youtube
Für das Märchen Allerleirauh wurde auch auf Schloss Marienburg gedreht / Foto: Screenshot Youtube / Foto oben: Burgerbe.de

Märchenverfilmungen der vergreisten ARD spielen entweder auf dunkeldeutsch-düsteren Burgen voller eifersüchtiger Schwiegermütter und verzickter Stiefschwestern – oder im tiefen teutonischen Eichenforst.

Es war einmal zu einer Zeit, als es noch kaum Wald- und Burgensterben, dafür aber eine erstaunlich hohe Population an mutierten Wölfen, hungrigen Hexen und politisch-korrekten Prinzen (noch Single, nicht verwandt mit den Windsors) gab.
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